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Kaum winkt das Teheraner Mörderregime mit dem Zuckerbrot „Verhandlungsbereitschaft“, schon tapsen ihm deutsche Qualitätsjournalisten brav hinterher, allen voran Andrea Nüsse in der ZEIT, die sich ganz doll freut:

Der Westen könnte das nutzen, um sich einmal wirklich auf das Regime einzulassen.

Na klar, so sieht vorbildliche Außenpolitik demokratischer Staaten aus: Sich „wirklich“ auf eine brutale Diktatur einlassen. Read the rest of this entry »

Seit Wochen kriselt es auf der koreanischen Halbinsel. Auf den ersten Blick ist die Lage völlig klar: Der Süden prosperiert, die Bürger sind frei und wählen sich ihre Regierungen. Das Erfolgsmodell westliche Demokratie gepaart mit dem Kapitalismus wirkt. Die Clique aus Pjöngjang hingegen lässt ihre Untertanen Baumrinde und Wurzeln fressen. Elektrizität gibt es selten und die meisten Nordkoreaner können von einer Email-Adresse nur träumen. Read the rest of this entry »

Schweden hat am Wochenende geerntet, was die Politik im “Volksheim” seit Jahren hat heranwachsen lassen: Ein Selbstmordattentäter hat sich in Stockholm in die Luft gesprengt und nur eine ganz große Portion Glück verhinderte ein Blutbad. Ganz schnell verbreitete man die Mär vom “Einzeltäter” und erwähnte seine Motive nur am Rande. Spiegel Online schaffte es, in seiner Meldung nur ein einziges Mal das Wörtchen “Islam” vorkommen zu lassen (in einem Zitat aus der “Pressemeldung” des Täters) und das Wörtchen “Muslim” kam gar nicht vor. Die Redaktion handelte also ganz und gar kultursensibel oder ging von vorneherein davon aus, dass die Leserschaft ohnehin einen übermotivierten Anhänger der Religion des Friedens hinter dem Attentat vermutet und keinen Tamil-Tiger. In Schweden, dem Land des modernen Antisemitismus und der kultursensiblen Koexistenz von sozialistischem Staat und migrantischer Gewaltkultur muss eben jeder vorsichtig sein, wenn er sich über die Mitglieder einer nicht selten gewaltbereiten Religion äußert. Auch die Tatsache, dass der Täter lange im britischen Luton gelebt hat, einer Keimzelle des europäischen Dschihad, wundert niemanden. Read the rest of this entry »

Demokratische Systeme sind immer fragil und gefährdet, niemand weiß das besser als der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Mohssen Massarrat. Deswegen hatte der Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück, dem Massarat vorsteht, für den 22. Juni Ali Reza Sheikh Attar, Botschafter der Vorzeigedemokratie Iran, zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Der Sheikh, ein enger Gefolgsmann Ahmadinedschads und ehemaliger Gouverneur der Provinz Kurdistan, hat sich große Verdienste um die Zuständen in der Islamischen Folter- und Vergewaltigungsrepublik Iran erworben. Kurzum, es hätte eine spannende Veranstaltung im Namen des Dialogs und der Völkerverständigung werden können, doch leider störten Menschenrechtsgruppen und exiliranische Oppositionelle den lieben Frieden und protestierten so lange, bis die Podiumsdiskussion abgesagt werden musste. Einem echten Demokraten und wahrhaften Menschenrechtsverteidiger wie Massarat blutet da natürlich das Gutmenschenherz, und so muss er in der “Jugen Welt” seiner Empörung freien Lauf lassen. Mit Enthüllungen über den niederträchtigen Charakter der Oppositionellen geht der Herr Professor dabei nicht sparsam um: Read the rest of this entry »

Für die deutschen Dialogfreunde und Apeaceniks sind diese Tage nachdem Ende der Münchner Sicherheitskonferenz nicht einfach. Angesichts des lustigen Hü- und Hottspielchens, das good cop Mottaki und bad cop Ahmadinedschad mit dem immer noch brav auf Diplomatie setzenden Westen durchgezogen haben, scheint die sozialpädagogisch wertvolle Herangehensweise des endlosen Palaverns deutlich als das enttarnt, was sie schon immer war – dumm und gefährlich. Bei SPON versteht man die Welt nicht mehr und Omid Nouripour von den Grünen droht gar mit Handgreiflichkeiten. Sichtlich in seinem Glauben an das Gute in iranischen Regime erschüttert ist auch Stefan Kornelius von der als dialogaffin bekannten Süddeutschen Zeitung. Der musste das ganze Drama sogar live auf der Sicherheitskonferenz miterleben, wo er ein Gespräch mit Mottaki moderierte. Read the rest of this entry »

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