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Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht liebe Leserinnen und Leser, aber ich bin froh über dieses Video:

Zwar geht mir jegliche Sympathie für die faschistoiden Intelligenzallergiker ab, die momentan auf Deutschlands Straßen ihre Primitivität zur Schau tragen. Ich freue mich nur darüber, dass diese Gestalten unfreiwillig Ehrlichkeit in die Debatte um „legitime Israelkritik“ bringen. Antizionismus ist nichts anderes als Antisemitismus. Den Punkt hätten wir hiermit abschließend geklärt. Read the rest of this entry »

Wenn sie leben, sollen sie sich wenigstens nicht wehren. Juden, die sich verteidigen, heißen Israelis. Und das geht ja nun gar nicht. Natürlich wünscht man denen nicht gleich den Tod. Aber man wird sie ja wohl noch kritisieren dürfen. Weil sie die armen “Palästinenser” zu ihren Opfern machten, denen sie, frisch dem Holocaust entkommen, das Land geklaut haben und die sie nun tyrannisieren und mit Bombenangriffen ermorden. Das entspricht so gar nicht unserer Vorstellung vom geduldigen Juden, der erst die Diskriminierung ertrug und sich dann zu assimilieren suchte, bevor er sich auf die Rampe nach Ausschwitz führen ließ. Read the rest of this entry »

Friedman-Hass

Die Talk-Show von Michel Friedman schau ich mir nicht mal an. Mir wäre es als Gast unangenehm, ständig angetatscht und unterbrochen zu werden. Ich finde Friedmans Fragetechnik auch wenig erhellend. Ein Gespräch oder ein Erkenntnisgewinn kommt nicht zustande und Friedmans Auftritt grenzt an Impertinenz.  Read the rest of this entry »

Spassbadbauer Schulz kennt sich mit Wasser aus. Deshalb mutet es wie politische Brunnenvergiftung an, wenn er in einer vor der Knesset gehaltenen Rede eine “Frage” formuliert, die ein arabischer Jugendlicher in Ramallah an ihn richtete: Ob es gerecht sei, dass die Israelis viermal so viel Wasser pro Kopf verbrauchen würden, wie die Palästinenser. Hängen blieb: Die Israelis lassen die Bewohner der “Besetzten Gebiete” vertrocknen, während sie selbst sich im kühlen Whirlpool suhlen. Schulz, der als Präsident des Europäischen Parlaments nicht nur 14 Vizepräsidenten hat, die ihn bei der Vorbereitung der Nahost-Reise entlasten, und auch noch über einen Kammerdiener verfügen soll, hätte seinem hauseigenem Kabinett und nicht der Knesset diese Frage stellen müssen. Und das Hätte geantwortet: Israel liefert der palästinensischen Autonomie-Behörde mehr als 53 Millionen Kubikmeter Wasser (mehr als 20 Millionen mehr als im Oslo-Vertrag vereinbart) und subventioniert diese Lieferung mit rund 19 Mio $. Der Wasserverbrauch zwischen Palästinensern und Israelis gleicht sich seit 1967 kontinuierlich an, wobei der israelische sinkt und der arabische steigt. Und rund 20 Millionen Kubikmeter versickern in der maroden palästinensischen Infrastruktur. Die Araber haben auf der Westbank nicht mal eine Kläranlage.  Read the rest of this entry »

Heute findet sich auf der Startseite der Welt der Hinweis auf ein Interview mit Yakov Hadas-Handelsman, dem Botschafter Israels in Berlin. Der Titel lautet „Israel wird dämonisiert, delegitimiert, boykottiert“ und es geht darin um das in Deutschland und Europa vorherrschende Israelbild, alltäglichen Antisemitismus und den aktuellen Kauft-nicht-bei-Juden-aus-besetzten-Gebieten-Wahn.

Wie schön, könnte man denken, vernünftige Gedanken zu diesem Thema in einer großen deutschen Tageszeitung. Könnte man. Read the rest of this entry »

Die Zinslobby und die Juden sind an den Protesten in der Türkei schuld, so denkt es in Erdogan und seiner Hinterwäldlerkamarilla. Der Lack beim Möchtegern-EU-Beitrittskandidat ist ab, so viel ist klar. Bei den deutschen Islamismusverstehern, speziell denen im Medienbusiness, beginnt unterdessen die Trauerarbeit. Erdogan, der geläuterte Fundamentalist, der die Demokratie mit der Religion versöhnte und sich als pro-palästinensische Friedenstaube betätigte, ist nicht mehr. An seine Stelle ist ein primitiver Despot getreten, der Dissidenten einsperrt, Demonstranten verprügeln lässt und antisemitische Verschwörungstheorien zur Staatsräson erhebt. Read the rest of this entry »

Jakob Augstein geht immer. Der Mann bringt Klicks und Quoten. Er verdankt seine Popularität seinem großen Namen (Augstein), seinen Genen (Walser – war da nicht auch mal was mit Schlußstrich?) und einem fetten Erbe und  wurde nun von qualifizierter Quelle zu einem der weltweit führenden Antisemiten gekürt. Das ist nicht neu. Neu allerdings ist, dass ihm von FAZ bis TAZ eine weite Medienfront beispringt. Kritik an Israel muss doch erlaubt sein. Was uns zu der Frage bringt: Was zeichnet einen Antisemiten eigentlich aus? Read the rest of this entry »

Zum respektablen neunten Platz in den globalen Top Ten antisemitischer Hetzer, die jährlich vom Simon Wiesenthal Center veröffentlicht werden. Günter Grass mag jetzt zu Recht enttäuscht sein, hatte der alte SS-Haudegen mit seinem Wut”gedicht” doch einen veritablen israelkritischen Evergreen vorgelegt. Aber Ehre, wem Ehre gebührt. Read the rest of this entry »

Jakob Augstein, der Heinrich von Treitschke unter den Medienmachern, hat zu den Gewalttaten rund um den „Mohammed-Film“ ein verschwörungstheoretisches Pamphlet abgeliefert, das die Infamie des viel gescholtenen islamophoben Snuff-Videos aus Kalifornien locker in den Schatten stellt. Man liest gerade zu Israel und den USA viel Uninformiertes und schlecht Recherchiertes in unseren Qualitätsmedien, aber ein derart ekelhafter Beitrag ist mir schon lange nicht mehr unter die Augen gekommen.  Read the rest of this entry »

“Sind Sie zufrieden” fragt der leitende Polizeibeamte die Initiatorin des Facebook-Kippa-Flashmobs Sarah Nurit. Die Beamten hatten sich zuerst sehr distanziert gezeigt und später der fröhlichen Ansammlung von alten und jungen Menschen, von denen auffällig viele selbstbewußt mit einer Kippa über den Kudamm schlenderten, gerne den Weg geebnet. Die Menge war immerhin so groß, dass Hernyk M. Broder mir darin nicht auffiel. An der zweiten Kreuzung schon stellte sich ein Polizist auf die Strasse, um die bei grüner Ampel aufgeregt hupenden Autos zu besänftigen, an der dritten stellte sich der Mannschaftsbus mit blitzendem Blaulicht schützend vor die Teilnehmer des Shabbat-Sparziergangs, während sich die Leute geschwätzig unterhielten und den verwirrten Gesichtern in den Biertempeln ein fröhliches Schabbat Schalom entgegenschleuderten. Der dpa-Reporter, der allseits zitiert wird, machte aus dem fröhlichen Ausflug einen Trauermarsch und die selbstbewussten Juden zum multiplen Opfer der ekligen Schläger, die am Dienstag einen Rabbiner schwer verletzt hatten. Und verdrehte den Auftritt mündiger Bürger zu einem Zug der Opferlämmer.  Read the rest of this entry »

Dass der Spiegel unter seinem Eigentümer, dem Erben Augstein, zur veritablen Neuauflage  des “Stürmer” entwickeln könnte, war bisher selbst vom übelsten Kritiker nicht angenommen werden. Was Jakob Walser aber heute in seiner Kolumne bei SPON absondern darf, übersteigt selbst das Geseiere seiner Halbschwester Franziska und das Schlußstrichgeschwafel seines leiblichen Vaters. Es ist mehr als nur ein Indiz für den klammheimlichen Antisemitismus, den Leute wie Jakob der Lügner hoffähig machen.

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Hermann Dierkes von der Linkspartei ist vom Simon Wiesenthal-Zentrum in die Liste der zehn größten Antisemiten des Jahres gewählt worden. Ein großer Augenblick für den deutschen Sozialismus! Wann die Feststunde im Rosa-Luxemburg-Haus stattfindet, ist noch nicht bekannt.

Die ersten Plätze belegen mit Mahmud Abbas, Recep Tayyip Erdogan und Mikis Theodorakis drei weitere in Deutschland hochgeschätzte Personen. Dierkes hat es zwar nur auf Platz 9 geschafft, aber den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Jud’ noch Ami auf!

Breivik und die Juden:

In any case; educate yourself and learn the difference. Today’s conservatives and want to-be Nazis are ignorant when they obsess so much over the Jews. There is no Jewish problem in Western Europe (with the exception of the UK and France) as we only have 1 million in Western Europe, whereas 800 000 out of these 1 million live in France and the UK. The US on the other hand, with more than 6 million Jews (600% more than Europe) actually has a considerable Jewish problem.

Ja so ist das mit den Judenproblemen, fast jedes kranke Schwein hat eins. Das gilt auch für die die Gestalten, die Breivik jetzt zu einem Philosemiten umlügen wollen um ihr antisemitisches Mütchen zu kühlen. Read the rest of this entry »

Dagdelen, Jelpke und Hänsel vor Antisemiten-Mullah Nasrallah

Irgendwie ist es seltsam, wie sehr das Thema “Antisemitismus in der Linkspartei” nun in den Fokus der Medien geraten ist, obwohl es aufmerksamen Lesern dieses Blogs alles andere als neu sein dürfte, dass es sich bei der Linkspartei um eine in weiten Teilen antisemitische Organisation handelt. Seit die Linkspartei 2005 mit Pauken und Trompeten in den Bundestag einzog und das einsame Treiben der Damen Lötzsch und Pau in Fraktionsstärke weiterführte, häuften sich die Vorfälle, die jedem klar denkenden Menschen deutlich machen mussten, dass es sich bei der Linkspartei nicht um eine Gruppe lustiger Hippies mit großen Idealen und Visionen von unendlicher Gerechtigkeit handelt. Eine kurze Durchsicht noch verfügbarer Blogeinträge fördert eine Sammlung von Unverschämtheiten zu Tage: So trat MdB Heike Hänsel 2006 auf einer Demo auf, auf der Hisbollah-Anhänger die “Intifada bis zum Siegt” einforderten und fand das gar nicht so schlimm, 2007 kam es zu ersten Klagen von Parteimitgliedern, die Lafontaine und Wirrkopf Jürgen Elsässer vorwarfen, antisemitisches Gedankengut in die Partei zu tragen, währenddessen verstärkte der Linksfraktion-Abgeordnete Norman Paech seine Lobbyarbeit für die Hamas, ohne dabei allzu große Empörung hervorzurufen und so weiter und so fort. Read the rest of this entry »

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