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Jakob Augstein geht immer. Der Mann bringt Klicks und Quoten. Er verdankt seine Popularität seinem großen Namen (Augstein), seinen Genen (Walser – war da nicht auch mal was mit Schlußstrich?) und einem fetten Erbe und  wurde nun von qualifizierter Quelle zu einem der weltweit führenden Antisemiten gekürt. Das ist nicht neu. Neu allerdings ist, dass ihm von FAZ bis TAZ eine weite Medienfront beispringt. Kritik an Israel muss doch erlaubt sein. Was uns zu der Frage bringt: Was zeichnet einen Antisemiten eigentlich aus? Read the rest of this entry »

Zum respektablen neunten Platz in den globalen Top Ten antisemitischer Hetzer, die jährlich vom Simon Wiesenthal Center veröffentlicht werden. Günter Grass mag jetzt zu Recht enttäuscht sein, hatte der alte SS-Haudegen mit seinem Wut”gedicht” doch einen veritablen israelkritischen Evergreen vorgelegt. Aber Ehre, wem Ehre gebührt. Read the rest of this entry »

Jakob Augstein, der Heinrich von Treitschke unter den Medienmachern, hat zu den Gewalttaten rund um den „Mohammed-Film“ ein verschwörungstheoretisches Pamphlet abgeliefert, das die Infamie des viel gescholtenen islamophoben Snuff-Videos aus Kalifornien locker in den Schatten stellt. Man liest gerade zu Israel und den USA viel Uninformiertes und schlecht Recherchiertes in unseren Qualitätsmedien, aber ein derart ekelhafter Beitrag ist mir schon lange nicht mehr unter die Augen gekommen.  Read the rest of this entry »

“Sind Sie zufrieden” fragt der leitende Polizeibeamte die Initiatorin des Facebook-Kippa-Flashmobs Sarah Nurit. Die Beamten hatten sich zuerst sehr distanziert gezeigt und später der fröhlichen Ansammlung von alten und jungen Menschen, von denen auffällig viele selbstbewußt mit einer Kippa über den Kudamm schlenderten, gerne den Weg geebnet. Die Menge war immerhin so groß, dass Hernyk M. Broder mir darin nicht auffiel. An der zweiten Kreuzung schon stellte sich ein Polizist auf die Strasse, um die bei grüner Ampel aufgeregt hupenden Autos zu besänftigen, an der dritten stellte sich der Mannschaftsbus mit blitzendem Blaulicht schützend vor die Teilnehmer des Shabbat-Sparziergangs, während sich die Leute geschwätzig unterhielten und den verwirrten Gesichtern in den Biertempeln ein fröhliches Schabbat Schalom entgegenschleuderten. Der dpa-Reporter, der allseits zitiert wird, machte aus dem fröhlichen Ausflug einen Trauermarsch und die selbstbewussten Juden zum multiplen Opfer der ekligen Schläger, die am Dienstag einen Rabbiner schwer verletzt hatten. Und verdrehte den Auftritt mündiger Bürger zu einem Zug der Opferlämmer.  Read the rest of this entry »

Dass der Spiegel unter seinem Eigentümer, dem Erben Augstein, zur veritablen Neuauflage  des “Stürmer” entwickeln könnte, war bisher selbst vom übelsten Kritiker nicht angenommen werden. Was Jakob Walser aber heute in seiner Kolumne bei SPON absondern darf, übersteigt selbst das Geseiere seiner Halbschwester Franziska und das Schlußstrichgeschwafel seines leiblichen Vaters. Es ist mehr als nur ein Indiz für den klammheimlichen Antisemitismus, den Leute wie Jakob der Lügner hoffähig machen.

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Hermann Dierkes von der Linkspartei ist vom Simon Wiesenthal-Zentrum in die Liste der zehn größten Antisemiten des Jahres gewählt worden. Ein großer Augenblick für den deutschen Sozialismus! Wann die Feststunde im Rosa-Luxemburg-Haus stattfindet, ist noch nicht bekannt.

Die ersten Plätze belegen mit Mahmud Abbas, Recep Tayyip Erdogan und Mikis Theodorakis drei weitere in Deutschland hochgeschätzte Personen. Dierkes hat es zwar nur auf Platz 9 geschafft, aber den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Jud’ noch Ami auf!

Breivik und die Juden:

In any case; educate yourself and learn the difference. Today’s conservatives and want to-be Nazis are ignorant when they obsess so much over the Jews. There is no Jewish problem in Western Europe (with the exception of the UK and France) as we only have 1 million in Western Europe, whereas 800 000 out of these 1 million live in France and the UK. The US on the other hand, with more than 6 million Jews (600% more than Europe) actually has a considerable Jewish problem.

Ja so ist das mit den Judenproblemen, fast jedes kranke Schwein hat eins. Das gilt auch für die die Gestalten, die Breivik jetzt zu einem Philosemiten umlügen wollen um ihr antisemitisches Mütchen zu kühlen. Read the rest of this entry »

Dagdelen, Jelpke und Hänsel vor Antisemiten-Mullah Nasrallah

Irgendwie ist es seltsam, wie sehr das Thema “Antisemitismus in der Linkspartei” nun in den Fokus der Medien geraten ist, obwohl es aufmerksamen Lesern dieses Blogs alles andere als neu sein dürfte, dass es sich bei der Linkspartei um eine in weiten Teilen antisemitische Organisation handelt. Seit die Linkspartei 2005 mit Pauken und Trompeten in den Bundestag einzog und das einsame Treiben der Damen Lötzsch und Pau in Fraktionsstärke weiterführte, häuften sich die Vorfälle, die jedem klar denkenden Menschen deutlich machen mussten, dass es sich bei der Linkspartei nicht um eine Gruppe lustiger Hippies mit großen Idealen und Visionen von unendlicher Gerechtigkeit handelt. Eine kurze Durchsicht noch verfügbarer Blogeinträge fördert eine Sammlung von Unverschämtheiten zu Tage: So trat MdB Heike Hänsel 2006 auf einer Demo auf, auf der Hisbollah-Anhänger die “Intifada bis zum Siegt” einforderten und fand das gar nicht so schlimm, 2007 kam es zu ersten Klagen von Parteimitgliedern, die Lafontaine und Wirrkopf Jürgen Elsässer vorwarfen, antisemitisches Gedankengut in die Partei zu tragen, währenddessen verstärkte der Linksfraktion-Abgeordnete Norman Paech seine Lobbyarbeit für die Hamas, ohne dabei allzu große Empörung hervorzurufen und so weiter und so fort. Read the rest of this entry »

Linke Anti”zionisten” haben es nicht leicht. Sie werden von der jüdischen Weltverschwörung in Form des Mossad, der Israel-Lobby und Henryk Broders verfolgt.  Außerdem ist da noch die leidige Verwechslungsgefahr mit Onkel Adi und seinen Spießgesellen, deren Ausführungen über die Weltherrschaftspläne hakennasiger Heuschrecken oder die Kriegslüsternheit der Kinder Israels für Unverständige fast genauso so klingen wie die aktuelle Kapitalismus- und Israelkritik der deutschen Linken. Read the rest of this entry »

Wo Schmitz sich an Juden und Amis abarbeitet, da ist Pitzke nicht weit und so hat der Spiegel Onine-Mann fürs Grobe noch tiefer in die gleiche Kerbe gehauen wie sein Kollege und noch größeren Unsinn zum Thema “Juden und ihre Lobby kontrollieren die USA” verzapft.

Einer der klassischen antisemitischen Mythen ist der legendäre jüdische Einfluss auf Politik, Medien und Gesellschaft. Dieser Einfluss soll so gewaltig sein, dass Regierungen wie Marionetten nach den anzüglichen Melodien krummnasiger Schurken herumtanzen. Diese Behauptung mag nach Nationalsozialismus, okkultem Spinnertum oder ganz einfacher Blödheit klingen, sie ist aber so präsent wie eh und je und wird auch durch die hiesigen Medien in schöner Regelmäßigkeit in die heimischen Wohnzimmer gefunkt. Dazu braucht es nur Wahlen in den USA und schon erscheinen sie vor unserem geistigen Auge: Die jüdischen Wähler. Heute hat sie der Weltspezialist Gregor Peter Schmitz wieder einmal am Horizont ausgemacht: Read the rest of this entry »

Es ist ja bekannt, wie tolerant die Stadt Berlin ist. Schließlich steht ihr Regierungschef auf Kerle und ist ein echtes Partytier, da ist kein Platz für Ressentiments und Hass, wenn man von den Gefühlen absieht, die bei den Bürgern entstehen, die mitbekommen, wie viel von ihrem sauer verdienten Geld im staatlich geförderten Moloch namens Hauptstadt versickert. Die notorisch auf Pump lebende Hippster-Metropole leistet sich nicht nur Biotope jeder nur erdenklichen “alternativen” Szene, sie verfügt auch über ein Reservoire, das ganz im Sinne der Globalisierung auch mit Einwanderern aufgestockt wurde: Antisemiten. Nun ist es kein Geheimnis, dass einige Ghettokids ihre aus der Heimat gesendeten Fernsehsendungen etwas zu ernst nehmen und ein Problem mit Juden haben, aber um diese Leute geht es gerade nicht. Beim diesjährigen Christopher-Street-Day möchte die Delegation aus Tel Aviv nämlich gerne auf jedwedes Symbol ihres Heimatlandes verzichten. Nicht weil Gefahr von der Straße droht, nein es sind andere Teilnehmer des CSD, bei denen “diese Symbole ‘Feindseligkeiten’ auslösen könnten”. Read the rest of this entry »

In der Tagesschau zeigte die ARD den “beliebten Fernsehprediger” Jusuf al-Karadawi, der vor einer jubelnden Menge verkündete, er werde demnächst auf dem Tempelberg predigen. Dabei handele es sich “um eine Provokation” gegenüber Israel.

Schade, dass die ARD sich nicht weiter mit diesem “beliebten Fernsehprediger” beschäftigt hat, der ansonsten solche Dinge von sich gibt: Read the rest of this entry »

Der Pinneberger Harry Machura nennt sich seit seinem Eintritt in das Haus des Islam Isa Al Khattab und betrieb die Internetseite “Islamic Hacker Union”. Als die Al-Quds-Moschee (aus PR-Gründen in Taiba-Moschee umbenannt) von Hamburg nach Pinneberg umzog, fanden das die Pinneberger gar nicht so toll. Denn von den gottesfürchtigen Männern der Al-Quds-Moschee brachen 2001 einige auf, um es den Kuffar mal richtig zu zeigen, machten Pilotenscheine und flogen zwei Flugzeuge in das World Trade Center. Der Chef der örtlichen Jüdischen Gemeinde konnte sich für die neuen Nachbarn auch nicht wirklich begeistern und äußerte sich kritisch zu den Gebetsbrüdern von Al-Quds. Damit wäre die Geschichte dann wieder bei besagtem Harry Machura angelangt, der darauf auf seiner Internetseite an den “dreckigen Juden” schrieb: Read the rest of this entry »

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