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…in den SPON-Foren weiß man es besser. Wie bereits anlässlich des Tornados, der im Mai Oklahoma City heimsuchte, fühlt sich manch einer nach dem Tod von neunzehn Feuerwehrleuten in Arizona berufen den Amis die Leviten zu lesen: Read the rest of this entry »

Der verheerende Tornado von Oklahoma lässt sie wieder aus den dunklen Ecken des Internets hervor kriechen: Fundi-Spinner, die eine Naturkatastrophe als gerechte Strafe für Ungläubige und Sünder interpretieren. Die Rede ist natürlich nicht von Bible-Belt-Hillbillies, sondern von deutschen Ökofanatikern und Antiamerikanern.

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Als gestern Nachmittag gemeldet wurde, dass die Täter von Boston „foreign born“ sind und aus Hass auf die USA gehandelt haben bekam ich einen Riesenschreck. Waren es etwa deutsche Qualitätsjournalisten? Wollte ein verzweifelter Marc Pitzke angesichts des Scheiterns verschärfter Waffengesetze ein Zeichen gegen die NRA setzen? Und wo ist eigentlich Jakob Augstein? Read the rest of this entry »

Kann es gut ausgehen, wenn das Neue Süddeutschland einen Stanford-Germanisten und Obama-Fan zum Thema USA-Bild der Deutschen interviewt? Lesen Sie selbst.

Ich sag’s immer wieder gerne: Dass Linke in den USA “liberals” heißen ist mehr als nur ein semantischer Zufall. Das Glück der USA ist der freiheitsliebende Grundkonsens, dem sich dort nur die extremsten Enden des rechten und linken Spektrums entziehen können. Dieses weltanschauliche Umfeld sorgt dafür, dass Antikollektivismus, Staatsskepsis und der Respekt vor Andersdenkenden selbst vor linken Intellektuellen nicht Halt machen – Amerika, Du hast es besser.

Steve Jobs, der Mann der aus einer Garagenfirma ein milliardenschweres Unternehmen machte und mit seinen Erfindungen mehrere Generationen prägte, ist tot. Die ganze digitalisierte Welt trauert, einschließlich des Reichs der Mitte, und dass, obwohl bei Apples chinesischen Zulieferern in Sachen Arbeitssicherheit gewaltig der Wurm drin war. Die ganze Welt? Nein, die Leser der deutschen Qualitätsmedien machen ihrem Ruf als globale Avantgarde des antikapitalistischen und fortschrittsfeindlichen Ressentiments alle Ehre und bewahren sich ihre spezielle Sicht auf technische Innovation und unternehmerischen Erfolg (Quellen: SPON-Forum, SZ, Die WELT, FAZ. Die ZEIT fehlt, da man dort Pietätloses heftig löscht): Read the rest of this entry »

Schon klar, SPON-Artikel über die USA, zumal über die republikanische Partei, muss man nun wirklich nicht lesen. Andererseits setzt oft schon beim flüchtigen Blick der Autounfall-Effekt ein: So schrecklich, dass man einfach hinsehen muss. Sebastian Fischer weilte für das führende deutsche Qualitätsmedium in Orlando beim Schaulaufen möglicher Obama-Herausforderer und man kann mit Fug und Recht behaupten: Marc „Ami-Fresser“ Pitzke, der sonst für antiamerikanischen Radau-Journalismus zuständig ist, wurde von Fischer mehr als würdig vertreten. Read the rest of this entry »

Der amerikanische Supreme Court hat entschieden, dass die Verfassung es jedem Amerikaner erlaubt, eine Waffe zu besitzen. Einige Bürger aus Chicago hatten gegen die strikten Gesetze gegen den Waffenbesitz geklagt und nun tatsächlich Recht bekommen. Damit ist der Amerikakenner, Amerikahasser und überzeugte “linksliberale” Marc Pitzke nicht einverstanden und tut dies, den Traditionen europäischer Primitivlinge als Cowboygetue ab. Aber leider offenbart der Artikel ein Problemchen, dass der große Journalist Pitzke nicht erkannt hat oder erkennen wollte.

Der letzte Absatz seines Textes soll nochmal richtig auf die Tränendrüse drücken, macht aber alle Argumente zunichte, die Pitzke irgendwelchen mysteriösen “Kritikern” oder prominenten Linken in den Mund legte:

Chicagos Bürgermeister Richard Daley zeigte sich dagegen “enttäuscht”. Die Waffengewalt in der Drei-Millionen-Stadt ist den letzten Monaten so explodiert, dass dies sogar Rufe nach der US-Nationalgarde provozierte. Auch am Wochenende kam es wieder zu Dutzenden Schießereien. Zehn Menschen wurden getötet.

Moment! Das Resultat des strengeren Waffengesetzes von Chicago ist der Ruf nach der Nationalgarde, weil sich plötzlich alle gegenseitig abknallen? Herr Pitzke scheint zu glauben, dass es sich bei diesen schießwütigen Personen um all jene handelt, die diesen umfangreichen Bedingungen entsprechen und eine Waffe in ihrem Haus in einem gesicherten Behälter aufbewahren dürfen. Da der Anstieg der Schießereien aber lange nach der Einführung des strengeren Waffengesetzes begann, kann davon ausgegangen werden, dass hier illegale und nicht ordnungsgemäß registrierte Waffen zum Einsatz kamen.

Was diese Waffen mit der Entscheidung des Supreme Courts zu tun haben, kann aber nur jemand erklären, der sich hauptberuflich mit der Schmähung seines liebsten Feindbilds beschäftigt.

Der Hochmut der Qualitätsmedien gegenüber den unzuverlässigen, da nicht von erfahrener Journalistenhand vorgefilterten Nachrichten aus den Tiefen des Internets ist schnell vergessen, wenn sich dort in eine brandheiße Story zusammenbraut.  Das ließ sich am Dienstag wieder beobachten, als die führenden deutschen Onlinemedien ein von Wikileaks entschlüsseltes Video der US-Army aufgriffen. Read the rest of this entry »

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