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Die Energiewende wird teuer, sie wird Verzicht erfordern, sie wird das Leben für so manchen Verbraucher, Konzern und Bürgermeister unbequem und anstrengend machen. Kommt der Umstieg auf erneuerbare Energien mit der jetzt erwünschten Macht, wird er das Land, seine Wirtschaft, die Gesellschaft verändern. Genau darin aber liegt auch eine Chance: eine Chance auf mehr Demokratie.

So stimmt uns Alexandra Borchardt vom Neuen Süddeutschland auf die Energiewende ein. Dass die grüne Revolution von uns allen Opfer verlangen wird, die wir im Namen von Frieden und Ökosozialismus selbstverständlich gerne erbringen werden, ist mittlerweile auch dem letzten durch Staatsfunk und Fernsehen desinformierten Bewohner des bundesdeutschen Tals der Ahnungslosen klar. Doch worin genau liegen die Chancen dieser Entwicklung?  In der Planwirtschaft natürlich! Denn „ohne einen nationalen Plan darüber, wo Energie erzeugt und wie sie verteilt werden muss, wird nichts vorangehen“. Read the rest of this entry »

Wie sonst soll man erklären, warum SPON-Autoren politische Parolen ohne jede Ironie als Dachzeile ihrer Texte verwenden? Die Story ist dabei völlig unwichtig, was auch schon der Titel “Schulaufstand im Altmühltal” besagt, die Geschichte aber mit dem SPD & Linkspartei-Slogan “Längeres gemeinsames Lernen:” zu überschreiben, ist ziemlich unverfroren. Ein kurzes Googeln zeigt dann auch, wo Autor Christian Bleher diese Form der journalistischen Agitation gelernt hat, denn auch für den ideologischen Dreiklang taz, SZ und FR war der Linksschreiber schon tätig.

Es ist doch merkwürdig, dass es immer die gleichen Figuren sind, die unangenehm auffallen:

“Die Abgeordneten Heidrun Dittrich, Heike Hänsel, Inge Höger, Annette Groth sowie Michael Schlecht müssen nun auch den beiden nächsten Sitzungen des Bundestagsplenums am 29. und 30. September fernbleiben.”

Heike Hänsel bleibt sitzen, wenn alte Juden von ihrem (Über-)Leben erzählen, Groth und Höger lassen sich von türkischen Islamisten vor den antisemitischen Karren spannen. Und jetzt machen sie einen auf bürgernah und verstoßen -mal wieder- gegen die ihnen wohlbekannten Regeln, die von den anderen Abgeordneten eingehalten werden.

Der “Kinder-Stürmer aus Kreuzberg” (Broder) ist bekanntlich total funky und darum wechselt die Redaktion auch mal für eine Woche ihre Spitze aus. Zur Chefin wurde Jungspund Katharina Strothmann gewählt und die eigentlichen Chefs sind nur noch ihre einfachen Mitarbeiter. “Von unten nach oben” nennt die Taz dieses Konzept und ein Blick auf die Kommentarseite zeigt: Der Name stimmt völlig. Denn genauso wie beim gelegentlichen Ausfegen eines Zimmers allerlei unangenehme Überraschungen von unten nach oben befördert werden, bugsierte die hippe Interims-Redaktionsleitung jede Menge geschriebenen Mist unter das Label “Debatte”. Ein ganz besonders albernes Stück Primitiv-Propaganda im Klassenkampfjargon liefert Katharina Sass unter der Parole “Bastion Gymnasium stürzen!” ab und ohne das Taz-Logo könnte der Leser denken, er habe sich auf die Seiten des Nachrichtenmagazins Titanic verirrt.

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