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NRW ist nicht knapp bei Kasse. Das Land ist pleite und lebt permanent über seine Verhältnisse. Nun kommt man auf die Idee, zwei Bilder von Andy Warhol für geschätzte 100 Millionen Euro zu versteigern, die die landeseigene Lottogesellschaft einst für ein paar hunderttausend eingekauft hatte. Die bürgerlichen Feulletions empören sich, als ob der heilige Gral an den Teufel verkauft werden sollte. Dabei haben die von mir wenig geliebten Sozialdemokraten völlig recht. Es wäre noch besser, wenn sie die NRW-Bank, der die Lottogesellschaft gehört direkt verkaufen würden. Oder wenigstens die Westlotto selbst. Davon ist aber nicht die Rede. Der wahre Skandal ist nicht, dass die Bilder verkauft werden sollen. Sondern, dass sie sich noch im Besitz der maroden Staatsbank befinden, die mit ein paar Milliarden Euro aus dem Staatssekel gerettet werden musste.  Read the rest of this entry »

Die Hannah wollte unbedingt etwas über den Neoliberalismus schreiben. An dem Präfix “Neo” erkennt man übrigens, dass es sich dabei um etwas handelt, was den Neonazis ähnelt. Das weiß Hannah ganz genau, seit sie bei der hippen Illustrierten “Neon” gebarbeitet hat. Read the rest of this entry »

Trotz Henkel und Starbatty hat die AfD meine Hoffnungen nicht erfüllt. Sie ist im Grunde ein Kleinbürgerpartei für Spiesser, die seit der Genderisierung der CDU ohne politische Heimat sind. Das ist gut für die politische Hygiene. Vielleicht ist der Auflagenschwund der Medien auch darauf zurück zu führen, dass die Mehrzahl der Menschen den Irrsinn nicht mehr erträgt, den etwa Dieter Neuerer bei Handelsblatt.com über die AfD zum Besten gibt, um eine Soziologie-Professorin zu promoten, deren herausragende wissenschaftliche Leistung es ist, Zwölfjährigen im Sozialkundeunterricht in “praktischen Übungen” die Segnungen des Anal-Verkehr genderfrei und political correct nahezubringen.  Read the rest of this entry »

Wenn linke Journalisten über Steuern schreiben, dann ergeben sich ungemein spannende Einblicke in die großen Geister des Qualitätsjournalismus. Bei Spiegel Online fabuliert Christian Rickens, Chef des Wirtschaftsressorts, über die Erbschaftssteuer, denn die findet der Christian ganz ungemein wichtig. Warum? Read the rest of this entry »

Eigentlich wollte ich ja zu Recht dagegen polemisieren, wie aus der Entführung, Verschleppung und Freiheitsberaubung von drei jungen israelischen Männern kurzerhand ein “Verschwinden” gemacht wird, für das die israelische Regierung die Hamas verantwortlich mache, doch dann hörte ich im Deutschlandfunk in der Presseschau folgenden Auszug aus dem “Neuen Süddeutschland”:

“Jahrelang war der irakische Blutherrscher Saddam Hussein für die USA ein Partner, weil er die Mullahs in Iran eindämmte. Nun, da islamistische Terrorbanden Bagdad bedrohen, wird in Washington gegrübelt, wie man den Ansturm stoppen kann – notfalls mit Iran. Aus Sicht Amerikas wäre das keine völlig abwegige Allianz. Obama versucht seit Jahren, das Verhältnis zu Iran zu verbessern. Das klappte lange Zeit nicht, doch seit in Iran der milde, vernünftige Rohani Präsident ist, sind die Beziehungen wärmer geworden. Es gibt in Washington etliche Außenpolitiker, die meinen, Iran sei für Amerika ein besserer Partner als das fundamentalistische Saudi-Arabien. Sollte Obama die Irak-Krise nutzen können, um ein dauerhaftes Bündnis mit Iran zuschmieden, wäre das ein veritables diplomatisches Meisterstück.”

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Wenn es immer mehr Geld gibt, steigen die Preise und das Kapital wird entwertet. Gleichzeitig profitieren die überschuldeten Staaten von den niedrigen Zinsen. Wenn dann aber mal die Blase platzt, kennt die Abwärtsspirale kein Halten. Wie 2008. Read the rest of this entry »

Wenn es nach Thomas Piketty ginge, wären Steve Jobs, Bill Gates und Mark Zuckerberg arme Schlucker. Oder bestenfalls US-amerikanische Verlierer in der Mittelschicht. Wie es dazu kommt, dass diese Menschen so schnell so reich wurden und vor allem Vermögen, Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand für Millionen Menschen schafften, dafür bietet der Primitiv-Marxist keine Antwort. Seine kommunistische Behauptung ist so falsch wie schlich: Weil die Rendite der privaten Vermögen höher ist wie das Wirtschaftswachstum, werden die armen immer ärmer. Simpler geht es nimmer. Und warum die Demokratie in Gefahr sein sollte, wenn dem so wäre, hat auch noch keiner erklärt. Trotzdem sehen wir natürlich beim ökosozialistischem Medienkomplex den Schaum vorm Mund vor epileptischer Erregung. Endlich sagt es einer: Weil der Kapitalismus die Demokratie zerstört, brauchen wir eine Vermögenssteuer. Read the rest of this entry »

Vorab: ich bin überzeugter Transatlantiker. Bei aller möglichen Kritik an den USA prägt mich die Erfahrung, dass Amerika im kalten Krieg sein Schicksal mit unserer Freiheit verbunden hat und Ronald Reagan den Staat fast ruinierte, um die Sowjetunion niederzurüsten. Die Briten und Franzosen waren mit uns in einer Schicksalsgemeinschaft. Die Amis hätten sich damals einen schlanken Fuß machen können. Ihre nukleare Abschreckungsmacht hätte es ihnen jederzeit ermöglicht, uns friedensbewegte Westdeutschen fallen zu lassen. Aber was hat das mit Snowden und Putin zu tun? Read the rest of this entry »

Wer ist eigentlich Schuld an der verhunzten Energiewende? Die Bildungsbürgerbild SPON gibt auf diese Frage eine klare Antwort: Die technologiegläubigen Ingenieure! Read the rest of this entry »

Die alternde Diva der Emanzipation hat mit eben dieser offensichtlich hervorragende Geschäfte gemacht. Das ist im wahrsten Sinne ihr Verdienst. Zwischen gesundem Gewinnstreben und ebensolchen bringendem moralingesäuertem Auftritt besteht offensichtlich eine Diskrepanz, die sich nicht nur in den Honoraren äußert, die die Talk-Shows ihren nun in Verruf geratenen Prominenten zahlen. Da kommt der Dschungel-Wendler mit seiner öffentlichen Insolvenz geradezu als Maßstab für Recht und Anstand daher. Seinesgleichen kann man wenigstens abnehmen, dass sie die Maden-Kur aus reiner Profitgier über sich haben ergehen lassen.  Read the rest of this entry »

Während ich dies schreibe, erreichen mich immer mehr Berichte über „ukrainische Milizen“, die Russisch ohne ukrainischen Akzent sprechen und in Kiewer Banken Rubel eintauschen. Putin ist offenbar entschlossen, sich an den Ukrainern für seine Niederlage in der Orangenen Revolution vor zehn Jahren zu rächen. Seine Geheimarmee ist schon hier. Falls Kiew zu der Zeit, da Sie dies lesen, in Blut ertrinkt, so bedenken Sie bitte: Dies ist kein Albtraum. Es ist die Realität, aus der Europa nicht so bald wieder erwachen wird.

so lautet der letzte Absatz eines Artikels der ukrainischen Schriftstellerin Oksana Sabuschko in der FAZ, in dem sie auf die Tatsache hinweist, dass Putins Truppen schon in Kiew stehen und wohl nur mit dem Niederschlagen der Opposition warten, bis die friedlichen Spiele von Sootschi vorbei sind.  Read the rest of this entry »

1 Million neue Jobs versprachen Bündnis90/die Grünen im Wahlkampf durch eine ökologische Industrie-Revolution. Auch der damalige Kanzlerkandidat Steinmeier überschlug sich eingedenk der Wachstumseuphorie der Öko-Industrie 2009 und prophezeite ein neues Wirtschaftswunder. Nun schreibt die FAZ, das von 10.200 Arbeitsplätzen, die Anfang 2012 in der Solarindustrie existierten, nur noch 4.800 vorhanden sind. Trotz Förderung von 175.000 Euro – pro Jahr.  Read the rest of this entry »

Walter Eucken war ein feiner Mann. Dass sein “Erbe” Teil meines Pseudonyms wurde, ist eine Anmassung. Ursprünglich hieß nur das erste Blog, das ich betrieb so, weil ich mich mit ordnungspolitischen Fragen beschäftigen wollte und eben der fast vergessene Wirtschaftspolitiker mit seinen 1938 in Jena erschienenen “Grundlagen der Nationalökonomie” den Ordoliberalismus in Stein gemeißelt hatte. In dieser Woche hat der Bundespräsident anlässlich des 60-Jährigen Jubiläums des vier Jahre nach seinem plötzlichen Tod gegründeten Walter-Eucken-Institut fast schon eine Bresche für den “Neoliberalismus” geschlagen. Grund Genug, einmal mehr auf Euckens wissenschaftliches Erbe zu verweisen.  Read the rest of this entry »

Nelson Mandela ist noch nicht einmal 24 Stunden tot, da melden sich schon die Experten zu Wort, die mit seinem Vermächtnis ihre eigenen kruden Vorstellungen untermauern wollen. Read the rest of this entry »

In all die betroffenen und besorgten Reaktionen, die das Verschwinden von Hamed Abdel Samad auslöste, mischten sich, wie könnte es bei einem Islamkritiker anders sein, hämische Töne aus der Ecke der linken Diskursherrenmenschen. Man insinuierte, dass es da ein Provokateur, der überdies zweifelhaften Umgang pflege, etwas übertrieben habe mit der freien Meinungsäußerung. Besonders toll trieb es wieder einmal das Neue Süddeutschland, wo der nachdenklichen Schriftsteller in die Nähe fanatischer Extremisten gerückt wurde. Read the rest of this entry »

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