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Diese Warnung springt mich seit einigen Tagen von vielen Plakatwänden an. Es ist wirklich schlimm und kaum zu glauben, aber: es geht uns besser, als wir denken. Nun könnte man natürlich fragen, wie gut es einem Menschen gehen kann, der davon überzeugt ist, daß es ihm schlecht geht. Aber wir wollen nicht kleinlich sein. Gemeint ist wohl, daß es bei verständiger Betrachtung der Realität viel weniger Anlaß zum Jammern gibt, als das Gutmenschenklischee es gerne hätte. Read the rest of this entry »

Das fordere nicht ich, sondern Hannah Wilhelm in der SZ, wo sie Spenden von Milliardären verhindern will, in dem sie durch Erbschafts- und Vermögenssteuer enteignet werden. Betroffen wäre auch ihre Kollegin, die Salonlinke Franziska Augstein, die sich mit ihrem Lebensgefährten Heribert Prantl von den Gewinnen einen schönen Lenz machen kann, was beide nicht davon abhält, ebenfalls bei der SZ zu fabulieren. Allerdings nimmt sie als Gesellschafterin auch demokratisch völlig unlegitimiert Einfluß auf den politischen Kurs und die journalistische Qualität des Spiegel, von dem ihr rund ein Viertel gehört. Noch derber treibt es ihr Bruder Jakob, der dort auch noch eine Kolumne schreibt und offiziell als Sprecher der Familie auftritt und ebenfalls völlig unlegitim aus den Erlösen das linke Blatt “Freitag” mit seinen Spiegel-Gewinnen subventioniert, statt brav seine Steuern an die demokratisch legitimierte Mehrheit zu entrichten.  Read the rest of this entry »

Der wahre Aufreger: Gibt es das Ehegattensplitting auch für Schwule und Lesben? Energiewende – kein Thema. Eurorettung: Ein Erfolg. Und die Partei wählt die Vorsitzende mit einem Ergebnis, dass auch dem Generalsekretär der SED zur Ehre gereicht hätte. Die Show ist dabei nicht ganz so perfekt wie die Krönungsmessen der amerikanischen Präsidentschaftskandidaten. Das Grummeln der Stammwähler verhallt ungehört.  Read the rest of this entry »

Hartz IV Empfänger sind nicht ausreichend energieeffizient. Sie haben es gerne warm und halten sich zudem den ganzen Tag in der Wohnung auf, statt sie zu verlassen und zur Arbeit zu gehen. Zudem leben sie zu oft in unrenovierten DDR-Plattenbauten, die zwar mit Fernwärme geheizt werden können. Aber ihr Umlaufsystem lässt keine Regulierung zu. Read the rest of this entry »

Entgegen anderen Meldungen werden die Deutschen immer wohlhabender. Das durchschnittliche Einkommen stieg zwischen 2008 und 2011 um mehr als 4% oder mehr als 700 Euro. Entsprechend stieg auch die Armutsgefährdungsgrenze um 4% auf rund 11.000 Euro pro Jahr. Trotzdem sank das Verhältnis der höstverdienenden 80% zu den  ärmsten 20% von 4,8 auf 4,5% und der Gini-Koeffizient der Einkommensumverteilung sank von 30,2 auf 29,0.  Read the rest of this entry »

Unsere Blogger-Kollegin hat Heinz Buschkowsky einen Rassisten genannt. Und das ausgerechnet auf der Facebook-Seite die seinen Namen trägt aber wohl nicht von ihm betrieben wird. Nun macht sie ihn für den Shitstorm, der über sie hereingebrochen ist,  verantwortlich. Das ist ein wenig heuchlerisch. Obwohl der Tagesspiegel ihr so den Raum lässt, ihre Behauptung zu begründen, macht sie davon keinen Gebrauch. Letztlich nutzt sie eigentlich den schmutzigen Trick, den sie Buschkowsky vorwirft.  Read the rest of this entry »

Endlich dachte ich wird nicht nur die Welt normal “Energiesparlampen können Klimawandel nicht stoppen”.  Doch schon die Aufreißer macht den Irrtum klar: Das Licht brennt länger, weil es weniger kostet:”  Und weiter:

Der Kampf gegen Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung lässt sich allein durcheffizientere Technologie nicht gewinnen. Das ist, vereinfacht gesagt, das Ergebnis des Berichts, den die Arbeitsgruppe drei der Bundestags-Enquetekommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität am Montag vorstellt und der der “Welt” vorliegt.

Nur Verzicht kann helfen.  Read the rest of this entry »

Eine ehemalige PR-Referentin eines deutschen Reifenherstellers, heute beschäftigungslos in Großburgwedel, ziert morgen den FOCUS-Titel. Und heute ist sie in aller Munde, weil sie sich mit Klagen gegen Günter Jauch und Google hervortut. Dabei steht wohl weniger die Wiederherstellung des guten Rufs im Vordergrund. Die Dame will vielmehr Kapital aus ihrem guten (angeheirateten) Namen machen. Und steht dabei in ihrer Geschäftstüchtigkeit dem Gatten in nichts nach.  Read the rest of this entry »

David Harnasch hat ein Fundstück ausgegraben, das alle diejenigen lesen sollten, die sich über eine von ideologischer Schlagseite und völliger Ahnungslosigkeit gekennzeichnete Berichterstattung über alle auch nur im entferntesten mit Geld, Wirtschaft oder der Abwesenheit des Schlaraffenlandes zu tun habenden Themen wundern.

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Das Finanzgericht in Düsseldorf hat entschieden. Ein als Zimmervermietung betriebenes Bordell darf nicht den für Hotels geltenden ermäßigten Mehrwertsteuersatz geltend machen. Weil – so die Richter – in den Zimmern nicht geruht wird, sind volle 19% fällig. Dieses wenig verbraucherfreundliche Urteil wirft auch für die Übernachtungsbranche ungeahnte Folgen auf. Schließlich wirbt das Horizontale Gewerbe häufig mit Haus- und Hotelbesuchen.  Read the rest of this entry »

Wäre eine Transfergesellschaft gegründet worden (die die FDP verhindert hatte), wäre Schlecker für einen Investor attraktiver gewesen, behauptet die Antsrätin im Mecklenburg-Vorpommerschen Finanzministerium a.D. und derzeitige stellvertretende SPD-Vorsitzende und Arbeitsministerin des durch Vollbeschäftigung bisher nicht aufgefallenen Landes Mecklenburg-Vorpommern entweder wider besseren Wissens oder bar jeder Fachkenntnis. Beides wären eigentlich veritable Gründe, um das Ministerbüro wider mit der Amtsstube zu vertauschen. Denn die vermeintlichen 4.400 Kündigungsschutzklagen gehen einen etwaigen Käufer gar nichts an. Die Ansammlung an angemieteten Ladenlokalen und Lägern fand aus anderen Gründen keinen Käufer: Das Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr. Die Läden sind zu klein und zu teuer.   Read the rest of this entry »

Wie groß muss die Angst des Establishments sein, wenn es sich schon wieder vor Erscheinen des Buches auf den Autor einschießt, der eine provokante aber auch bedenkenswerte Hypothese aufstellt, dass Deutschlands Verhalten in Europa ohne die Verbrechen des NS-Regimes schwer vorstellbar ist. Da braucht man sich dann mit seiner Hypothese, dass der EURO vielleicht gar keine so gute Idee war, gar nicht erst auseinander zu setzen.  Read the rest of this entry »

Als ich studierte, war die Verbreitung von Bauhaus und Ikea bereits weitgehend fortgeschritten. Doch der Baumarkt-Boom explodierte erst in den Neunzigern, als auf der grüne Wiese vor den Städten insbesondere im Osten riesige Shopping-Center entstanden. Der Baumarkt ist nicht nur die erste Bezugsquelle für den redlichen Handwerker. Sondern auch für die Nachbarschaftshilfe und den polnischen Wanderarbeiter, der seither richtend, schaufelnd und bauend durch die Wohnviertel zieht. Read the rest of this entry »

Unter diesem Titel machte sich die Zitty vor einiger Zeit Gedanken über den Zustand von „Linkssein“ heute. Manchmal liest sich das richtig drollig, beispielsweise in dem Bericht über eine Baugruppe, deren entstehendes Haus mehrfach von Linken angegriffen und beschädigt wurde. Die Bauherren verstehen die Welt nicht mehr. „Wir sind doch keine Investoren“, verteidigen sie sich. Daß andere Genossinnen und Genossen auch in ihrem Fall denken, daß Eigentum Diebstahl sei und auch der richtige Rahmen das falsche Leben nicht rechtfertige, will ihnen offenbar nicht in den Kopf. Read the rest of this entry »

Als es eingedenk der ARD-Talk-Show Flut eng für ihn wurde, schaffte der Entertainer den Wechsel zu SAT1. Dort ist sein Gastspiel nun mangels Zuspruch zu Ende. Nur kurz nach Schlecker schließt die Produktionsgesellschaft ihre Tore. Und macht 60 Mitarbeiter arbeitslos. Und ZDF Neo hat kein Geld mehr. Das ist wie bei Schlecker. Und die Gesellschaft könnte in Kürze ja auch noch die 60 nicht mehr benötigeten Mitarbeiter der der Todeszone erlegenen Produktion “Gottschalk Live”. Gemeinsam können sie dann ein weiteres Jahr bei vollen Bezügen umschulen. Irgendwas mit Medien wird schon drin sein. Die Länder Nordrhein-Westfalen und Berlin verhandeln schon über Landesbürgschaften für einen KfW-Kredit. Schmidt und Gottschalk bleibt nur, mit der Abfindung die Zeit bis zur Rente zu überbrücken.  Read the rest of this entry »

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