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Eigentlich wollte ich ja zu Recht dagegen polemisieren, wie aus der Entführung, Verschleppung und Freiheitsberaubung von drei jungen israelischen Männern kurzerhand ein “Verschwinden” gemacht wird, für das die israelische Regierung die Hamas verantwortlich mache, doch dann hörte ich im Deutschlandfunk in der Presseschau folgenden Auszug aus dem “Neuen Süddeutschland”:

“Jahrelang war der irakische Blutherrscher Saddam Hussein für die USA ein Partner, weil er die Mullahs in Iran eindämmte. Nun, da islamistische Terrorbanden Bagdad bedrohen, wird in Washington gegrübelt, wie man den Ansturm stoppen kann – notfalls mit Iran. Aus Sicht Amerikas wäre das keine völlig abwegige Allianz. Obama versucht seit Jahren, das Verhältnis zu Iran zu verbessern. Das klappte lange Zeit nicht, doch seit in Iran der milde, vernünftige Rohani Präsident ist, sind die Beziehungen wärmer geworden. Es gibt in Washington etliche Außenpolitiker, die meinen, Iran sei für Amerika ein besserer Partner als das fundamentalistische Saudi-Arabien. Sollte Obama die Irak-Krise nutzen können, um ein dauerhaftes Bündnis mit Iran zuschmieden, wäre das ein veritables diplomatisches Meisterstück.”

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Während ich dies schreibe, erreichen mich immer mehr Berichte über „ukrainische Milizen“, die Russisch ohne ukrainischen Akzent sprechen und in Kiewer Banken Rubel eintauschen. Putin ist offenbar entschlossen, sich an den Ukrainern für seine Niederlage in der Orangenen Revolution vor zehn Jahren zu rächen. Seine Geheimarmee ist schon hier. Falls Kiew zu der Zeit, da Sie dies lesen, in Blut ertrinkt, so bedenken Sie bitte: Dies ist kein Albtraum. Es ist die Realität, aus der Europa nicht so bald wieder erwachen wird.

so lautet der letzte Absatz eines Artikels der ukrainischen Schriftstellerin Oksana Sabuschko in der FAZ, in dem sie auf die Tatsache hinweist, dass Putins Truppen schon in Kiew stehen und wohl nur mit dem Niederschlagen der Opposition warten, bis die friedlichen Spiele von Sootschi vorbei sind.  Read the rest of this entry »

Die Brüsseler Korrespondenten schwadronieren vom Gesichtsverlust der EU, während in Syrien Zivilisten durch Kopfschüsse sterben. Weil die gewaltbereiten Franzosen und Briten nur mit Waffenexporten drohen wollen, gerät der Genscher-Enkel-Guido in Panik eingedenk der Gefährdung einer “Verhandlungslösung”. Schlimmer gehts nimmer.  Read the rest of this entry »

Statt der allseits bekannten Brot für die Welt Aktion “Brot statt Böller” bitten wir Sie dieses Jahr um Ihre Unterstützung für “Böller für GAZA”. Wie Sie sicher bemerkt haben, sind die Raketenbestände der HAMAS einerseits aufgrund zu geringen Nachschubs aus dem Iran und dem ausgefallenen Nachschubweges über Syrien  und andererseits aufgrund der unangemessenen Bombenaktion der Israelis, die sich nicht gegen Zivilisten sondern völkerrechtswidrig ausschließlich gegen Raketen und Terroristen richtete, soweit dezimiert worden, dass die heldenhaften Widerstandskämpfer sich zu einem Waffenstillstand genötigt sahen.

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Dass ein wahrhaftiger Fernsehratsvorsitzender, MdB und sogar Vorsitzender eines bedeutenden Bundestagsausschusses  soviel Zeit darauf verwendet, mit seinen “Freunden” bei Facebook zu diskutieren, ist eigentlich ein Gewinn. Bei Ruprecht Polenz ist es entlarvend. So verkündete der Mann unlängst, dass er sich auf die Lageeinschätzung Syriens durch den libanesischen Ministerpräsidenten freue. Und das wirft so einige Fragen auf. Die Lage in Syrien ist so furchtbar, dass man sich da kaum über eine Lageeinschätzung freuen kann. Und der libanesische Ministerpräsident ist laut Wikipedia ein persönlicher Freund des syrischen Diktators, der anerkanntermaßen ja schon mal einen der Vorgänger des libanesischen Ministerpräsidenten ermorden ließ. Und der libanesische Ministerpräsident stürzte den Sohn des ermordeten Vorgängers, der ebenfalls als Vorgänger amtierte, mit den Stimmen der prosyrischen und vom iranischen Terrorregime mit Geld und Waffen unterstützten Hisbollah.  Auf so einen “Gesprächspartner” kann man sich nicht freuen.  Read the rest of this entry »

Früher war die Welt ganz einfach. Einmal am Tag erschien die Zeitung und Schlagzeile und Titelgestaltung entschieden über den ökonomischen Erfolg am Kiosk. Bei Spiegel, Focus und Konsorten ist das noch heute so. In der schönen “wide web world” ist das anders. Da zählt nicht nur der Besuch der Website, sondern auch die Anzahl der Klicks, die ein Artikel, eine Bilderstrecke bekommt. Je mehr, desto besser. Das Ergebnis ist fatal, wie man an der “Wulff-Affäre” sehen kann. Read the rest of this entry »

Sie haben richtig gelesen. Ein noch unter Verschluss gehaltener UN-Bericht hat festgestellt, dass die Seeblockade des GAZA-Streifens durch Israel angemessen und rechtmässig sei. Lediglich beim Einsatz gegen die “Hilfsflotte” hätten die israelischen Soldaten “maßlos” agiert. Da stellt sic nur die Frage, ob die zweifellos schlecht vorbereiteten israelischen Soldaten nach der Abseilaktion einfach ruhig hätten abwarten sollen, bis sie von den friedliebenden Aktivisten mit Eisenstangen erschlagen worden wären. Read the rest of this entry »

Friedenspolitik à la Linkspartei, Evangelische Akademie Bad Boll und Pax Christi:

Diese beeindruckende Leistung vom Hamas und Konsorten ist auch ein Erfolg der rastlosen deutschen Palästinafreunde, die in den letzten Jahren alles dafür getan haben, um den Faschisten in Gaza den Waffenimport zu erleichtern und so einen neuen Krieg im Nahen Osten heraufzubeschwören.

 

Kann es auch gar nicht sein, wenn Steinzeit-Göring-Eckart und Promille-Käßmann dort etwas zu sagen haben oder auftreten. Letzterer ist zur Zeit kaum aus dem Weg zu gehen, selbst der Staatsfunk hat die christliche Nervensäge ins Programm aufgenommen, heute quakte sie über Asyl und dergleichen, während sie einem alkoholisierten Engel gleich vor einer alten Gangway herumschwebte. Sie ist ein weiterer Grund für die schnellstmögliche Privatisierung der “öffentlich-rechtlichen” Medien und religiöse Weisheiten kann sie auch bei Bibel TV loswerden. Oder noch besser: Bei Al Manar, denn eine der Botschaften der geschiedenen Ex-Bischöfin war, dass man doch mit den Taliban beten sollte. Ein guter Plan, Frau Käßmann sollte sich direkt in ein Flugzeug setzen und einen Versuch starten, oder aber sie tippt mal die Begriffe “taliban” und “christ” bei Google ein und lässt es dann wieder. “Es gibt keinen gerechten Krieg” rief Käßmann vor Kühnheit zitternd ihren Jüngern zu, die mit lautem Jubel antworteten und dabei wahrscheinlich nicht an diejenigen dachten, die gar nicht mehr jubeln konnten, als die russischen und angloamerikanischen Kriegshetzer seinerzeit die Lager befreiten. Hätte Frau Käßmann doch zu jenen Zeiten schon gelebt, die damalige Friedensbewegung, das “America First Committee” und die “British Union of Fascists”, hätten ihr bestimmt ein offenes Ohr geschenkt. Prävention sei besser als Krieg, führte sie weiter aus und damit hat sie tatsächlich Recht: Hätte Martin Luther gewusst, dass eines schönen Tages aus seinen Ideen auch Margot Käßmann entstehen würde, dann hätte er seine Bibelübersetzung abgebrochen, die Thesen von der Kirchentür gerissen und Entschuldigungsbriefe an Kaiser und Papst geschrieben, denn diese Aussichten wäre ihm seine religiöse Überzeugung dann doch nicht wert gewesen. Amen.

An dummen Kommentaren zum Tod von Osama bin Laden herrscht in den deutschen Medien wirklich kein Mangel, aber die Redakteure der Süddeutschen Zeitung treiben es in ihrem Schmerz über das plötzliche Ableben des bärtigen Massenmörders besonders toll. Mittlerweile ist das „linksliberale“ Leitmedium dabei auf dem Niveau von Muslim Markt angekommen.

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Stefan Karkowski, Qualitätsjournalist in Diensten des durch Zwangsgebühren finanzierten deutschen Staatsfunks, fand die richtigen Worte für das plötzliche Ende Osama bin Ladens: Es war der „Tod eines Familienvaters“. Tatsächlich ist der sympathische Friedensaktivist, der sich zuletzt von seinem Biohof in Abbottabat aus für einen gerechten Frieden in Afghanistan engagierte, nicht der erste harmlose Zeitgenosse, der eines viel zu frühen gewaltsamen Todes starb. An anderer Stelle wird zu Recht an den in ganz Deutschland außerordentlichen beliebten Hundefreund Adolf H. erinnert, der von der roten Armee in den Selbstmord getrieben wurde. Oder Saddam aus Bagdad, ein feinsinniger Schriftsteller,  den amerikanische Soldaten aus seiner bescheidenen Unterkunft zerrten, um ihn den blutrünstigen irakischen Richtern auszuliefern. In diesem Moment muss sich der libysche Politikwissenschaftler Gaddafi vor den Häschern der Nato verstecken. Wann wird man je verstehen?

Der Europa-Abgeordnete Alexander Graf Lambsdorff wies im Deutschland-Funk-Interview heute morgen darauf hin, die Einrichtung einer “No-Fly-Zone” müsse durch einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates sanktioniert werden, damit er völkerrechtlich konform ist. Doch weil Chinesen und Russen fürchten müssen, bei vergleichbaren Experimenten ebenfalls mit der NATO-Keule bedroht zu werden, werden sie einer solchen Aktion nicht zustimmen. Solange sterben in Lybien Menschen, weil das internationale Völkerrecht die Rechte von Diktatoren und Potentaten regelt, aber nicht das der Menschen, die es schützen sollte. Read the rest of this entry »

Im Deutschlandfunk-Interview heute morgen sprach der Botschafter der Arabischen Liga in Deutschland davon, dass er Regierungen vertrete und nicht Völker. Deshalb könnte er einer No-Fly-Zone über Lybien nicht “uneingeschränkt” zustimmen. Das ist für den “Westen” Vorwand genug, zu prüfen, zu sondieren und zu erkunden, statt zu handeln und den Rebellen mit Spezialeinheiten, Waffen oder wenigstens gezielten Bombardements des Palasts von Gaddafi zur Hilfe zu eilen. Wie Heather Deslisle beim European schon bemerkte, bis der Westen handelt, sind alle Rebellen tot.  Read the rest of this entry »

Mit einwöchiger Verspätung und nachdem auch die Qualitätspresse Berichterstattung angemahnt hat, sind die Öffentlich-Rechtlichen aus ihrem Behördenschlaf wenigstens halb erwacht. Hier ein Brennpunkt, da ein Spezial, die üblichen “Experten” von der Propaganda-Abteilung des Bundespresseamtes (“Stiftung für Wissenschaft und Politik”), selbst Udo Steinbach schaffte es heute bei n24 auf den Schirm. Gestern Abend nahm (nach Plasberg vorher) Maybritt Illner sich des Themas Ägypten an und hatte sich eine illustre Runde eingeladen, die durchaus kontroverses versprach aber offensichtlich von der Frühjahrsmüdigkeit von ARD und ZDF schlagartig beim Betreten des Studios infiziert worden war. Die Hoffnung auf den Schlagabtausch zwischen Broder und Scholl-Latour blieb leider aus. Der alte Mann bot leider zu wenig Angriffsfläche.  Read the rest of this entry »

Die Kennedys aus Oberfranken (nicht aus der Oberpfalz – danke für den Hinweis) haben wieder zugeschlagen. Der deutsche Hang zur Monarchie schlägt allerdings im Establishment mehrheitlich mindestens in Häme um, weil der fesche adelige Verteidigungsminister und seine Gattin, eine geborene von (Blut, Schweiß und Tränen) Bismarck am Hindukusch blöderweise eine zu gute Figur machen. Die Soldaten freuts. Daran sollten sich Siggy Popp und Konsorten mal ein Beispiel nehmen. Read the rest of this entry »

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