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Selbst in serioesen Medien wie der FAZ wird unwidersprochen behauptet, die eventuellen Bauten im Gebiet zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim ( E1) wuerden die Westbank in zwei Teile zerschneiden.
In ihrer augenfaelligen Unwahrheit erinnert mich diese Luege an die nachdrueckliche und falsche Behauptung, der Gazastreifen werde von Israel abgeriegelt. Read the rest of this entry »
„Ich streite mich lieber leidenschaftlich mit Volid, einem Vertreter der Palästinenser in Berlin oder mit Conchita von einer Initiative gegen Rassismus über den Nahostkonflikt als mich der Kälte deutscher Antiimperialisten auszusetzen“ schrieb Anetta Kahane 2010 angesichts der Mavi-Marmara-Farce. Wer den aktuellen Kommentar von Jakob Augstein gelesen hat, der kann es ihr nachempfinden.
Antizionismus, das ist das Gerücht über die Israelis, so könnte man in Abwandlung eines bekannten Bonmots sagen. Das neueste Gerücht lautet Dank SPON und SZ: Benjamin Netanjahu hat den Konflikt mit der Hamas „eskalieren lassen“, um so im Wahlkampf zu punkten. Read the rest of this entry »
Wenn die Hamas auf Israel in wenigen Tagen blindlings Hunderte von Raketen feuert, ist das in den deutschen Medien keine Meldung wert. Ist ja fast alltäglich. Erst wenn die Israelis sich dazu hinreißen lassen, möglichst gezielt deren Terror-Chef zu töten und Raketenstellungen und Waffenlagern den Garaus zu machen, treten die westlichen Medien auf den Plan und Westerwelle hält seine Nerd-Brille in die Kamera, um größtmögliche “Zurückhaltung” zu fordern. Read the rest of this entry »
100.000 Euro kann gewinnen, wer bei dessen neuer Talkshow mehr als 50% der Anrufer hinter sich versammelt. Dafür muss er sich den Fragen von Stefan Raab stellen. Dass das nicht zu klaumikig wird, dafür sorgt ProSiebenSat1-Chefredakteur Peter Limbourg. Doch das Politablishment rumort und moniert. Das Pfeifen im Walde ist nicht zu überhören. Read the rest of this entry »
Jakob Augstein, der Heinrich von Treitschke unter den Medienmachern, hat zu den Gewalttaten rund um den „Mohammed-Film“ ein verschwörungstheoretisches Pamphlet abgeliefert, das die Infamie des viel gescholtenen islamophoben Snuff-Videos aus Kalifornien locker in den Schatten stellt. Man liest gerade zu Israel und den USA viel Uninformiertes und schlecht Recherchiertes in unseren Qualitätsmedien, aber ein derart ekelhafter Beitrag ist mir schon lange nicht mehr unter die Augen gekommen. Read the rest of this entry »
Wirklich wichtig jedoch ist etwas anderes: Finden wir heute bessere Antworten als vor 40 Jahren? Dass wir nun gemeinsam mit Gästen aus Israel der Opfer vom 5. September gedenken, ist immerhin ein richtiges Signal. Die Toten und ihre Angehörigen verdienen Mitgefühl und Solidarität. Ein Persilschein für Israels Politik ist damit nicht verbunden. Aber Terroristen sind Terroristen. Berechtigte Anliegen der Palästinenser ändern daran nichts.
Hätte der Kommentator der Badischen Zeitung so auf ein Attentat der baskischen ETA auf die spanische oder der irischen IRA auf die Britische Mannschaft reflektiert? Wohl kaum.
Der Deutschlandfunk-Reporter konnte gerade noch an sich halten. Ausgerechnet in der “Westbank” betrieben jüdische Siedler ein Anti-Terror-Camp, wo selbst fünfjährigen Mädchen Schiessunterricht erteilt wird. Was in den “besetzten Gebieten” unter Selbstverteidigung firmiert, dürfte doch hier wohl fehl am Platz sein: Es handelte sich zwar um Juden, aber um amerikanische Touristen, die sich von israelischen Ex-Soldaten unterweisen lassen. Read the rest of this entry »
Die unvergessene Bärbel Bohley hat einmal gesagt: “Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat”. Diese Aussage wurde dieser Tage durch zwei merkwürdige Urteile bestätigt: Fachgerechte Beschneidungen junger Knaben sind eine Straftat. Und Lesben werden im Iran bei Einhaltung eines diskreten Lebensstils eben dieses Lebens froh. Der Rechtsstaat hat gesprochen. Read the rest of this entry »
Sebastian Bruns von der Uni Kiel liefert heute den mit Abstand besten Artikel zur deutsch-israelischen U-Boot-”Affäre” ab. So sieht Politikwissenschaft aus, wenn sie nicht verlabert postmodern daher kommt. Eine Wohltat angesichts des Schwachsinns, den “Friedensforscher” und andere Pseudosozialwissenschaftler in unschöner Regelmäßigkeit in den Qualitätsmedien ausbreiten.
Trotzdem ist der Zustand der sicherheitspolitischen Diskussionskultur in diesem Lande beängstigend. Abgesehen von Clemens Wergin und Josef Joffe scheint es kaum Journalisten zu geben, die das Einmaleins der atomaren Abschreckung beherrschen.
Dass der Spiegel unter seinem Eigentümer, dem Erben Augstein, zur veritablen Neuauflage des “Stürmer” entwickeln könnte, war bisher selbst vom übelsten Kritiker nicht angenommen werden. Was Jakob Walser aber heute in seiner Kolumne bei SPON absondern darf, übersteigt selbst das Geseiere seiner Halbschwester Franziska und das Schlußstrichgeschwafel seines leiblichen Vaters. Es ist mehr als nur ein Indiz für den klammheimlichen Antisemitismus, den Leute wie Jakob der Lügner hoffähig machen.
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie übel auf der “Achse der Guten” mit benachteiligten Minderheiten wie Israel-Hassern, Antisemiten, Klimaforschern un Gutmenschen umgegangen wird, dann hat Henryk M. Broder seinem schlechten Ruf durch die Verletzung des Mail-Geheimnisses alle Ehre gemacht, in dem er den vom RBB aus Gesinnungsgründen beurlaubten Moderator Ken F. Jebsen nun auch noch durch Veröffentlichungen des email-Verkehrs mit einem konspirativ mitwirkenden Achgut-Leser bloßstellt. Nur weil der arme Mann nicht schreiben kann, muss das, was er schreibt, noch lange nicht richtig sein.
Die absurde Diskussion um den GraSSschen Buchstabensalat offenbart, dass die westliche Welt die Bedrohung durch das iranische Atomprogramm nicht im Ansatz verstanden hat. Schon heute könnte das iranische Militär durch eine Blockade der Straße von Hormus die Öllieferungen in großem Stile unterbinden. Mit der Bombe könnte das Land nicht nur Israel sondern den gesamten Nahen Osten die Türkei und wohl auch noch Zypern oder Griechenland bedrohen. Das absurde an der Situation ist, dass wenn überhaupt die israelischen Nuklearwaffen wie ein Schutzschirm für die Region wirken und gerade die aus Deutschland gelieferten U-Boote mit ihrer Zweitschlagfähigkeit die ganze Region vor der iranischen Erpressung schützen könnten. Read the rest of this entry »
Die dürren Fakten sind eigentlich schnell erzählt. Eine junge Medizinstudentin wird in einem Göttinger Wohnheim ermordet aufgefunden. Die Polizei vermutet eine Beziehungstat und ermittelt verstärkt im privaten Umfeld des Opfers. Der Verdacht erhärtet sich und der Freund der jungen Frau wird zur Fahndung ausgeschrieben. So ein Mord ist eine schreckliche, aber keine außergewöhnliche Geschichte, die meisten Tötungsdelikte sind Beziehungstaten. Trotzdem ist dieser Mordfall anders, denn das Opfer ist eine Israelin und der mutmaßliche Täter Syrer. Und so wird ein tragisches Ereignis zu einem Lehrstück über deutsche Zustände. Read the rest of this entry »





