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Eben hieß es in der Tagesschau: “Ein krimineller Hacker hat bei Vodafone tausende von Kundendaten gestohlen”. Das ist eine korrekte Formulierung. Aber jetzt denken wir doch einmal ein paar Monate zurück, denn damals hat die Regierung von Nordrhein-Westfalen genau solche Aktionen mit Unmengen von Steuergeld unterstützt. Damals handelte es sich allerdings um die Kunden von Banken in der Schweiz, aber die haben ja sowieso immer etwas zu verbergen.

Ob NSA oder Facebook – deutsche Politiker spielen immer wieder die großen Datenschützer, es sei denn, sie selber haben einen Nutzen von der Schnüffelei. Meldegesetz, Personalausweise, Bankgeheimnis und Sozialgesetzgebung – nur in den Fingern der eigenen Bürokratie sieht die Politik die Daten ihrer Bürger in sicheren Händen.

Dass sich rechte Zeitgenossen mit Deutschen schwer tun, deren Stammbaum nicht bis zu Armin dem Cherusker zurückreicht ist so bekannt wie betrüblich. Seltener wird linker Alltagsrassismus thematisiert. Der rot-grüne Besssermensch mag sie ja auch, seine “persons of color”. Er hat sie gerne als Opfer von Diskriminierung, um die er sich kümmern kann (besonders gerne gegen Bezahlung), und vor allem als treue Parteigänger im linken Spektrum.

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Ach SPON. Ich kann euch ja verstehen. Als Akademiker-Bild seid ihr zu einem strammen rot-grünen Kurs verpflichtet. Euer Chefideologe vom Dienst produziert am laufenden Band Euro-über-alles-Hymnen. Da liegt es nahe, mit erhobenem Zeigefinger vor den „Populisten“ der AfD zu warnen und dräuend vom rechten Rand zu raunen. Aber so geht’s dann doch nicht:

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Es reicht nicht nur schlechte Ideen zu haben, man muss sie auch Millionen Menschen aufzwingen wollen. Das TV-Duell zwischen Merkel und Steinbrück offenbart die Tragödie des Etatismus, inhaltliche Unterschiede gibt es so gut wie keine. Beim Euro, der Energiewende und der Nibelungentreue zum Moloch Wohlfahrtsstaat ist man sich weitgehend einig. Die größenwahnsinnigen Zentralverwaltungswirte Merkel und Steinbrück fühlen sich trotzdem unverzagt zuständig für „die Sorgen und Nöte der Bürger”. Dabei haben sie erkennbar keine Lösungen für Probleme, die wir ohne diesen staatlichen Allmachtswahn gar nicht hätten, siehe eben steigende Strompreise, marode Sozialsysteme oder Eurokrise. Aber das wird beide nicht davon abhalten die Situation durch untaugliche Maßnahmen noch zu verschlimmern, so viel ist ihren öden Ausführungen immerhin zu entnehmen. Gut möglich, dass diese zwei Leviathanisten nach dem 22. September gemeinsam an der Interventionsspirale drehen. So oder so: Es bleibt alles wie immer, nur schlimmer.

Was macht den Guardian besser als die NSA. Ich möchte genauso wenig, dass meine Daten im Redaktionskeller der Zeitung lagern wie auf den Servern des amerikanischen Geheimdienstes. Und wer eine gewisse juristische Vorbildung hat, weiss genau: Ein vermeintlich hehres Motiv macht aus einem Verbrechen noch lange keine gute Tat. Snowden ist wie die NSA ein Datendieb und der Guardian, der dafür teuer bezahlt hat, ist ein gewöhnlicher Hehler.Da ist es nur recht und billig, dass die staatliche Ordnungsmacht auf der Vernichtung besteht. Read the rest of this entry »

Die FAZ befasst sich heute mit dem neuen israelischen Privatsender i24news, der sich anschickt mit einem Programm auf Englisch, Französisch und Arabisch in Konkurrenz zu Al-Dschasira zu treten. Die FAZ sieht dieses Unterfangen eher kritisch, denn laut seinen Gründern will i24news der globalen antizionistischen Delegitimierungskampagne etwas entgegensetzen. Read the rest of this entry »

Im Repräsentantenhaus tut sich was: Der Abgeordnete Justin Amash steht an der Spitze einer Gruppe von Volksvertretern, die mit einem neuem Gesetz gegen die NSA-Schnüffelei vorgehen wollen. Das ist gut für alle Staatsskeptiker und schlecht für die deutsche Presse. Amash wird von unseren Medienschaffenden verschämt als “Republikaner” tituliert. Zu viele Worte will man über diesen Mann lieber nicht verlieren, würde das doch das Weltbild der SPONSZEITAZ-Abonnenten ins Wanken bringen. Read the rest of this entry »

Ansgar Graw schreibt bei Welt Online über den amerikanischen Juristen Glen Greenwald, der sich als Journalist für den Guardian geriert und die Geschichte über den Whistleblower Edward Snowden augegraben hat. Eigentlich ist er Anwalt und Blogger. Vor allem aber ist er ein links gewendeter Amerikaner. Aber warum ist er als jüdischer Schwuler besonders berufen oder glaubwürdig.  Read the rest of this entry »

Was sind sie entsetzt, unsere Qualitätsjournalisten. Seit Jahren klaut die NSA deutsche Daten, und keiner hat’s gewusst. Wer hätte sich vorstellen können, dass E-Mail-Dienste, Skype oder gar Facebook keineswegs bombensicher verschlüsselte Kommunikationskanäle sind, sondern offen wie ein Scheunentor für interessierte Staazi-Kreise. Denn darin liegt ja die Kränkung der Schnappatmer in Funk und Fernsehen: Read the rest of this entry »

…in den SPON-Foren weiß man es besser. Wie bereits anlässlich des Tornados, der im Mai Oklahoma City heimsuchte, fühlt sich manch einer nach dem Tod von neunzehn Feuerwehrleuten in Arizona berufen den Amis die Leviten zu lesen: Read the rest of this entry »

Es gibt viele Gründe, die Liberale an der Politik verzweifeln lassen. Einer davon ist die Hartnäckigkeit, mit der unfähige Planwirtschaftler Hardcore-Libertären Argumente liefern, die klassische Liberale bei Diskussionen alt aussehen lassen. Wer einem Minimalstaat des Wort redet, der hat es angesichts des real existierenden Etatismus oft ziemlich schwer. Nehmen wir das Beispiel der öffentlichen Infrastruktur. Read the rest of this entry »

Die europäische Zentralverwaltungswirtschaft schreitet munter voran. Vor zwei Tagen wurde die Bankenaufsicht supranationalisiert, wieder war dies nur durch Rechtsbruch möglich. Wieder haben unsere Volksvertreter mit großer Mehrheit für ein Weniger an Souveränität und demokratischer Kontrolle gestimmt. Obwohl das mit unschöner Regelmäßigkeit vorkommt sollte man sich nicht daran gewöhnen.

Hamed Abdel-Samad wird mit dem Tod bedroht, weil er bei einem Vortrag in Kairo über faschistische Tendenzen im Islam sprach. Die Reaktionen der deutschen Qualitätsjournalisten sind eher lauwarm. Komisch eigentlich, wo man in den Redaktionstuben doch sonst bei jeder Gelegenheit mahnende Zeigefinger erhebt. Immerhin ist hier die Meinungsfreiheit in Gefahr. Jetzt hatte ein Medienschaffender den Mut offen zu benennen, warum das so ist: Read the rest of this entry »

Kim Jong Un looking at things war gestern, jetzt kommt Obama is checking your E-Mail.

Nazi-Alarm bei der SZ: In gleich zwei Artikeln wird heute die Vereinnahmung der Weißen Rose durch Michael Stürzenberger, einen der lautesten Aktivisten der Partei „Die Freiheit“, beklagt. Stürzenberger will die legendäre Widerstandsgruppe erneut gegründet haben, diesmal um den muslimischen Horden die Stirn zu bieten. Die SZ findet die Gleichsetzung von Islam und Nationalsozialismus natürlich “krude” und empörend. Das erstaunt ein wenig wenn man weiß, dass die Herabwürdigung der CSU als Nazipartei von heute in der bajuwarischen Linken eine lange Tradition hat, die auch in den Kommentarspalten des Neuen Süddeutschland gerne gepflegt wird. Aber nicht nur weiß-blaue Ausländerfeinde und Genossen, auch die Hauptstadteliten sind beim viel zitierten Lernen aus der Geschichte erstaunlich kreativ. Read the rest of this entry »

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