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Gestern stänkerte die SZ wieder gegen „Asoziale“. Im politisch korrekten Journalistendeutsch bezeichnet dieser Begriff nicht etwas Sexualstraftäter oder Massenmörder – letztere sind unbedingt als „Familienväter“ zu titulieren -, sondern bezieht sich auf Menschen, die ihr Eigentum wenigstens in Teilen vor dem Zugriff inkompetenter Apparatschiks in Politik und Verwaltung schützen wollen.

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Um festzustellen, dass diese 562 Schriftsteller es nicht ernst meinen und eigentlich gar kein Problem mit der Überwachung, Ausspähung und andauernden Prüfung von persönlichsten Daten haben, braucht es nur zweier Worte: Bankgeheimnis und Steuer-CD-Ankauf.

Und weil es ihnen eigentlich völlig egal ist, solange aus den richtigen Gründen spioniert wird, können sie sich im Fall der NSA so einfach wie nur möglich auskotzen, denn da kann man das Problem, das man mit Amerika hat, wiederverwenden.

Dass Du uns an das Gute im Menschen erinnerst.

Man könnte aus liberaler Sicht etwas dazu schreiben, muss man aber nicht. Es ist auch so einfach nur schön, egal welcher politischen Philosophie man anhängt.

 

Momentan komme ich aus beruflichen Gründen nicht so oft zum Bloggen. Da bin ich froh, wenn ich unseren treuen Lesern wenigstens interessante Links anbieten kann. Gestern erklärte das bekannte neoliberale Qualitätsmedium aus Kreuzberg kurz und bündig, warum Mindestlöhne Arbeitsplätze vernichten. Chapeau TAZ!

Reagan litt schon unter Alzheimer, aber selbst der aktuelle amerikanische Messias sollte beim Anhören solcher Reden vor Scham im Boden versinken.

Gestern war Welternährungstag und die SZ zelebrierte dieses Datum wie es sich gehört mit Traurigkeit und Betroffenheit. Auch wenn bei regelmäßigen Leser_innen des Neuen Süddeutschland kaum Zweifel hinsichtlich der drohenden Ökoapokalypse bestehen dürften kann es nicht schaden, immer wieder auf all die Katastrophen hinzuweisen, die unsere ungezügelte Konsumgesellschaft zu verantworten hat. So müssen wir erfahren, dass der Otto-Normal-Deutsche 130 Liter Wasser pro Tag verbraucht, von denen er aber laut SZ „nur“ 4 Prozent trinkt oder verkocht. Der Rest geht für so unwichtige Dinge wie Körperpflege und Toilettengänge drauf. Read the rest of this entry »

Können politische Kommentare nicht immer so gut klingen? Gefunden bei Trending Central.

Warum kriegen Teile des qualitätsmedialen Komplexes plötzlich Muffensausen angesichts einer großen Koalition? Die Sache ist doch ganz einfach. Wer für die im neuen Bundestag vertretenen Parteien gestimmt hat, der hat vor allem zwei Dinge gewählt: Einen regulierenden Staat und eine Europapolitik, die de facto auf Vergemeinschaftung der Schulden hinausläuft. Das gilt von CDU/CSU bis Linkspartei. Read the rest of this entry »

Eben hieß es in der Tagesschau: “Ein krimineller Hacker hat bei Vodafone tausende von Kundendaten gestohlen”. Das ist eine korrekte Formulierung. Aber jetzt denken wir doch einmal ein paar Monate zurück, denn damals hat die Regierung von Nordrhein-Westfalen genau solche Aktionen mit Unmengen von Steuergeld unterstützt. Damals handelte es sich allerdings um die Kunden von Banken in der Schweiz, aber die haben ja sowieso immer etwas zu verbergen.

Ob NSA oder Facebook – deutsche Politiker spielen immer wieder die großen Datenschützer, es sei denn, sie selber haben einen Nutzen von der Schnüffelei. Meldegesetz, Personalausweise, Bankgeheimnis und Sozialgesetzgebung – nur in den Fingern der eigenen Bürokratie sieht die Politik die Daten ihrer Bürger in sicheren Händen.

Dass sich rechte Zeitgenossen mit Deutschen schwer tun, deren Stammbaum nicht bis zu Armin dem Cherusker zurückreicht ist so bekannt wie betrüblich. Seltener wird linker Alltagsrassismus thematisiert. Der rot-grüne Besssermensch mag sie ja auch, seine “persons of color”. Er hat sie gerne als Opfer von Diskriminierung, um die er sich kümmern kann (besonders gerne gegen Bezahlung), und vor allem als treue Parteigänger im linken Spektrum.

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Ach SPON. Ich kann euch ja verstehen. Als Akademiker-Bild seid ihr zu einem strammen rot-grünen Kurs verpflichtet. Euer Chefideologe vom Dienst produziert am laufenden Band Euro-über-alles-Hymnen. Da liegt es nahe, mit erhobenem Zeigefinger vor den „Populisten“ der AfD zu warnen und dräuend vom rechten Rand zu raunen. Aber so geht’s dann doch nicht:

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Es reicht nicht nur schlechte Ideen zu haben, man muss sie auch Millionen Menschen aufzwingen wollen. Das TV-Duell zwischen Merkel und Steinbrück offenbart die Tragödie des Etatismus, inhaltliche Unterschiede gibt es so gut wie keine. Beim Euro, der Energiewende und der Nibelungentreue zum Moloch Wohlfahrtsstaat ist man sich weitgehend einig. Die größenwahnsinnigen Zentralverwaltungswirte Merkel und Steinbrück fühlen sich trotzdem unverzagt zuständig für „die Sorgen und Nöte der Bürger”. Dabei haben sie erkennbar keine Lösungen für Probleme, die wir ohne diesen staatlichen Allmachtswahn gar nicht hätten, siehe eben steigende Strompreise, marode Sozialsysteme oder Eurokrise. Aber das wird beide nicht davon abhalten die Situation durch untaugliche Maßnahmen noch zu verschlimmern, so viel ist ihren öden Ausführungen immerhin zu entnehmen. Gut möglich, dass diese zwei Leviathanisten nach dem 22. September gemeinsam an der Interventionsspirale drehen. So oder so: Es bleibt alles wie immer, nur schlimmer.

Was macht den Guardian besser als die NSA. Ich möchte genauso wenig, dass meine Daten im Redaktionskeller der Zeitung lagern wie auf den Servern des amerikanischen Geheimdienstes. Und wer eine gewisse juristische Vorbildung hat, weiss genau: Ein vermeintlich hehres Motiv macht aus einem Verbrechen noch lange keine gute Tat. Snowden ist wie die NSA ein Datendieb und der Guardian, der dafür teuer bezahlt hat, ist ein gewöhnlicher Hehler.Da ist es nur recht und billig, dass die staatliche Ordnungsmacht auf der Vernichtung besteht. Read the rest of this entry »

Die FAZ befasst sich heute mit dem neuen israelischen Privatsender i24news, der sich anschickt mit einem Programm auf Englisch, Französisch und Arabisch in Konkurrenz zu Al-Dschasira zu treten. Die FAZ sieht dieses Unterfangen eher kritisch, denn laut seinen Gründern will i24news der globalen antizionistischen Delegitimierungskampagne etwas entgegensetzen. Read the rest of this entry »

Im Repräsentantenhaus tut sich was: Der Abgeordnete Justin Amash steht an der Spitze einer Gruppe von Volksvertretern, die mit einem neuem Gesetz gegen die NSA-Schnüffelei vorgehen wollen. Das ist gut für alle Staatsskeptiker und schlecht für die deutsche Presse. Amash wird von unseren Medienschaffenden verschämt als “Republikaner” tituliert. Zu viele Worte will man über diesen Mann lieber nicht verlieren, würde das doch das Weltbild der SPONSZEITAZ-Abonnenten ins Wanken bringen. Read the rest of this entry »

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