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Vielleicht müssen wir Sebastian Edathy dankbar sein. Der Skandal um sein Interesse an Jungen im Adamskostüm legt den Filz bloß, der zwischen den angeblich in politischer Konkurrenz befindlichen Parteifunktionären an den Schalthebeln der Macht wuchert.

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Auch wenn es die Gutmenschen nie verstehen werden: Spinnern rechter Provenienz – gegen linke haben sie ja nichts – muss die Möglichkeit gegeben werden sich öffentlich zu äußern. Das gebietet schon der Respekt vor der Meinungsfreiheit. Aber auch strategische Gründe sprechen dafür: Es ist immer hilfreich wenn man weiß, mit wem man es zu tun hat. So präsentiert sich Marine Le Pen heute in der WiWo als durchgeknallte Sozialdomina, die davon träumt mit harter Hand über ein ausländerfreies und planwirtschaftlich verwaltetes „wiedergeborenes Frankreich“ zu wachen: Read the rest of this entry »

Die Katholische Kirche ist eine Organisation, der man nicht angehören muss. Im Wettbewerb der Glaubensgemeinschaften finden sich etliche andere Religionen, die beinahe jedes Spektrum bedienen. Natürlich ist die Kirche auf ihre Schäfchen angewiesen, in Deutschland gibt es von denen Kirchensteuern in anderen Ländern bezahlen sie ihre Gemeinden und deren Geistliche. Kardinal Meisner hat in einer Rede vor irgendeiner katholischen Gruppierung, die sich durch besonderen Kindereichtum auszeichnet, gesagt, “eine Familie von euch ersetzt mir drei muslimische Familien”. Read the rest of this entry »

Der Konsum von Marihuana hat sicherlich einige positive Nebeneffekte. Das gilt für Alkohol oder Morphium unter bestimmten Umständen aber auch. Gras und Haschisch als Wunderheilmittel zu bezeichnen ist aber nicht korrekt. Die Tatsache, dass Alkohol aber konsumiert werden darf und in manchen Situationen sogar zum guten Ton gehört, macht ein Verbot der Droge aus Hanfblüten aber zu einem großen Witz. Read the rest of this entry »

Gestern stänkerte die SZ wieder gegen „Asoziale“. Im politisch korrekten Journalistendeutsch bezeichnet dieser Begriff nicht etwas Sexualstraftäter oder Massenmörder – letztere sind unbedingt als „Familienväter“ zu titulieren -, sondern bezieht sich auf Menschen, die ihr Eigentum wenigstens in Teilen vor dem Zugriff inkompetenter Apparatschiks in Politik und Verwaltung schützen wollen.

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Um festzustellen, dass diese 562 Schriftsteller es nicht ernst meinen und eigentlich gar kein Problem mit der Überwachung, Ausspähung und andauernden Prüfung von persönlichsten Daten haben, braucht es nur zweier Worte: Bankgeheimnis und Steuer-CD-Ankauf.

Und weil es ihnen eigentlich völlig egal ist, solange aus den richtigen Gründen spioniert wird, können sie sich im Fall der NSA so einfach wie nur möglich auskotzen, denn da kann man das Problem, das man mit Amerika hat, wiederverwenden.

Dass Du uns an das Gute im Menschen erinnerst.

Man könnte aus liberaler Sicht etwas dazu schreiben, muss man aber nicht. Es ist auch so einfach nur schön, egal welcher politischen Philosophie man anhängt.

 

Momentan komme ich aus beruflichen Gründen nicht so oft zum Bloggen. Da bin ich froh, wenn ich unseren treuen Lesern wenigstens interessante Links anbieten kann. Gestern erklärte das bekannte neoliberale Qualitätsmedium aus Kreuzberg kurz und bündig, warum Mindestlöhne Arbeitsplätze vernichten. Chapeau TAZ!

Reagan litt schon unter Alzheimer, aber selbst der aktuelle amerikanische Messias sollte beim Anhören solcher Reden vor Scham im Boden versinken.

Gestern war Welternährungstag und die SZ zelebrierte dieses Datum wie es sich gehört mit Traurigkeit und Betroffenheit. Auch wenn bei regelmäßigen Leser_innen des Neuen Süddeutschland kaum Zweifel hinsichtlich der drohenden Ökoapokalypse bestehen dürften kann es nicht schaden, immer wieder auf all die Katastrophen hinzuweisen, die unsere ungezügelte Konsumgesellschaft zu verantworten hat. So müssen wir erfahren, dass der Otto-Normal-Deutsche 130 Liter Wasser pro Tag verbraucht, von denen er aber laut SZ „nur“ 4 Prozent trinkt oder verkocht. Der Rest geht für so unwichtige Dinge wie Körperpflege und Toilettengänge drauf. Read the rest of this entry »

Können politische Kommentare nicht immer so gut klingen? Gefunden bei Trending Central.

Warum kriegen Teile des qualitätsmedialen Komplexes plötzlich Muffensausen angesichts einer großen Koalition? Die Sache ist doch ganz einfach. Wer für die im neuen Bundestag vertretenen Parteien gestimmt hat, der hat vor allem zwei Dinge gewählt: Einen regulierenden Staat und eine Europapolitik, die de facto auf Vergemeinschaftung der Schulden hinausläuft. Das gilt von CDU/CSU bis Linkspartei. Read the rest of this entry »

Eben hieß es in der Tagesschau: “Ein krimineller Hacker hat bei Vodafone tausende von Kundendaten gestohlen”. Das ist eine korrekte Formulierung. Aber jetzt denken wir doch einmal ein paar Monate zurück, denn damals hat die Regierung von Nordrhein-Westfalen genau solche Aktionen mit Unmengen von Steuergeld unterstützt. Damals handelte es sich allerdings um die Kunden von Banken in der Schweiz, aber die haben ja sowieso immer etwas zu verbergen.

Ob NSA oder Facebook – deutsche Politiker spielen immer wieder die großen Datenschützer, es sei denn, sie selber haben einen Nutzen von der Schnüffelei. Meldegesetz, Personalausweise, Bankgeheimnis und Sozialgesetzgebung – nur in den Fingern der eigenen Bürokratie sieht die Politik die Daten ihrer Bürger in sicheren Händen.

Dass sich rechte Zeitgenossen mit Deutschen schwer tun, deren Stammbaum nicht bis zu Armin dem Cherusker zurückreicht ist so bekannt wie betrüblich. Seltener wird linker Alltagsrassismus thematisiert. Der rot-grüne Besssermensch mag sie ja auch, seine “persons of color”. Er hat sie gerne als Opfer von Diskriminierung, um die er sich kümmern kann (besonders gerne gegen Bezahlung), und vor allem als treue Parteigänger im linken Spektrum.

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Ach SPON. Ich kann euch ja verstehen. Als Akademiker-Bild seid ihr zu einem strammen rot-grünen Kurs verpflichtet. Euer Chefideologe vom Dienst produziert am laufenden Band Euro-über-alles-Hymnen. Da liegt es nahe, mit erhobenem Zeigefinger vor den „Populisten“ der AfD zu warnen und dräuend vom rechten Rand zu raunen. Aber so geht’s dann doch nicht:

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