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kann man momentan nicht in Venezuela. Dort gibt es nämlich einen Klopapiermangel, der Planwirtschaft sei Dank. Oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? Wenn man der venezolanischen Regierung glauben darf, dann ist das Land Opfer einer perfiden Verschwörung geworden. Die Opposition habe durch eine „Medienkampagne“ einen übertriebenen Gebrauch besagten Konsumguts zu verantworten, ließ Handelsminister Alejandro Fleming die interessierte Weltöffentlichkeit wissen. Deswegen herrsche auch mitnichten Mangel im sozialistischen Paradies unter Palmen, vielmehr gäbe es einen „Übernachfrage“ in Sachen Hygieneartikel. Grund zur Panik besteht aber nicht, denn „die Revolution“ werde Nachschub im kapitalistischen Ausland besorgen, „damit sich unser Volk beruhigt und sich nicht von der Medienkampagne wegen vorgeblicher Versorgungsmängel manipulieren lässt“. Wenn doch nur Hugo Chavez noch leben würde, er hätte uns bestimmt erklären können, wie Mossad und Finanzjudentum diesen ruchlosen Anschlag auf den Sozialismus des 21. Jahrhunderts eingefädelt haben.

Das passende Klopapier für die roten Ärsche der Karibik-DDR gibt es übrigens beim Klassenfeind in Miami.

Während sich ihre Kollegen als moderne Robin Hoods inszenieren machte Renate Künast letztens bei Maischberger klar, wo der Denkfehler der Fiskalexpansionisten liegt. Auf die Frage, warum es nach Ansicht der grünen Raubritter noch mehr Steuern braucht, obwohl die Finanzämter bereits mit Rekordeinnahmen rechnen, behauptete Künast allen Ernstes, unsere Infrastruktur läge darnieder und es gäbe kein Geld für Straßen und Schulen. Read the rest of this entry »

Milton Friedman stellte einmal fest, dass es vier Arten gibt Geld auszugeben: Wer sein eigenes Geld für sich selbst ausgibt, der wird sich um ein möglichst gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bemühen. Wenn man ein Geschenk kauft, also eigenes Geld für einen Fremden ausgibt, dann wird man zumindest auf den Preis achten. Wer das Glück hat, fremdes Geld für sich ausgeben zu dürfen, dem ist wiederum der Preis egal, zu dem er sich seine Wünsche erfüllt. Am ineffizientesten ist schließlich die vierte Möglichkeit: Wenn fremdes Geld für fremde Menschen ausgeben wird, dann sind die Kosten egal und die Qualität der erworbenen Produkte auch. Read the rest of this entry »

Als gestern Nachmittag gemeldet wurde, dass die Täter von Boston „foreign born“ sind und aus Hass auf die USA gehandelt haben bekam ich einen Riesenschreck. Waren es etwa deutsche Qualitätsjournalisten? Wollte ein verzweifelter Marc Pitzke angesichts des Scheiterns verschärfter Waffengesetze ein Zeichen gegen die NRA setzen? Und wo ist eigentlich Jakob Augstein? Read the rest of this entry »

Maggie Thatcher ist gestorben. Wie diese Frau und ihre Mitstreiter aus Großbritannien, das in den Siebzigern eher einem sozialistischen Land der Dritten Welt ähnelte, ein boomendes, moderneres und freieres Land machten, zeigt die hervorragende dreiteilige Dokumentation “Tory! Tory! Tory!”.

Muslimische Schlägerhorden töten deutsche Männer und vergewaltigen Frauen. Es findet ein Genozid am deutschen Volk statt, und die linken Berufsbetroffenen von der Presse sehen weg. Das ist die Kernthese eines Beitrags mit dem der Romanautor Akif Pirinçci letztens die Achse des Guten bereicherte. Ist so was noch lustig? Read the rest of this entry »

Wenn Katrin Göring-Eckardt nicht gerade Bücher über „Mutter Erde“ schreibt, dann fordert sie von ihren Mitmenschen eine “Kultur des Weniger” ein. Aktuell hat sie dabei geringfügig Beschäftigte im Visier, die ihrer Ansicht nach auf Einkünfte von über 100 Euro Steuern und Abgaben zahlen sollen. Zu viel Gier ist schließlich nicht gut, zumindest beim Bürger, deswegen ist weniger von wenig in diesem Fall mehr. Beim Staat sieht es natürlich anders aus, der braucht jeden Cent für seine maroden Sozialsysteme. Read the rest of this entry »

Georgios Vassiliou war von 1988 bis 1993 Präsident Zyperns und ebnete den Weg der Insel in die EU. In der ZEIT hatte er heute bemerkenswertes zum viel gescholtenen zyprischen Geschäftsmodell zu sagen:

ZEIT ONLINE: War nicht auch das Geschäftsmodell mit Banken und Niedrigsteuern ein viel zu hohes Risiko?

Vassiliou: Nein, warum? Unser Geschäftsmodell war gut. Allein von Tourismus konnten wir nicht leben. Also haben wir uns auf Dienstleistungen konzentriert, besonders im Finanzsektor. Und das mit einem sehr soliden Hintergrund. Wir haben eine stabile Demokratie, ein zuverlässiges Rechtssystem basierend auf dem britischen Common Law, ein funktionierendes Steuersystem, eine gut ausgebildete Bevölkerung, effiziente Rechnungsprüfer, Buchhalter, Anwälte. Das funktionierte. Andere Länder in der EU machen das auch. Read the rest of this entry »

Der bayrische Finanzministers Markus Söder hat sich heute bei der Vorstellung der Klage gegen den Länderfinanzausgleich unentschuldbar im Ton vergriffen, und “Irritation bei den Journalisten und Empörung bei der Opposition” ausgelöst, wie uns SPON wissen lässt. Er sagte wörtlich:

“Seit heute morgen um neun Uhr wird geklagt”

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LINKE Wiesbaden Mohammed

Claudia Roth Fukushima screenshot2Update: Christian Reinboth kommentiert diesen Vorfall und die verunglückte Tagesschauberichterstattung auf Scienceblogs (Link repariert)

Update 2: Fukushima mahnt, jetzt auch mit Jürgen Trittin “19.000 Menschen starben bei Tsunami und Reaktorkatastrophe” (ab 0:26)

Zum Weltfrauentag eine  Würdigung der Frauen der IDF.

Das sagten dieselben Leute, die vorher geschrien hatten. Sie haben Angst, Deutschland öffentlich zu kritisieren – und das in der Jüdischen Gemeinde im Jahr 2013. Sie haben Angst, geächtet zu werden, wenn sie etwas sagen gegen das, was hier passiert. Das sagen sie im Privaten, manche flüstern sogar. Dass solch eine Angst existiert, ist ein Zeugnis von etwas sehr Faulem in dieser Gesellschaft. Verstehen Sie?

Aus einem Interview mit Tuvia Tenenbom auf Lizas Welt. Strengster Lesebefehl!

Solange es noch immer mörderisch agitierende, antiislamistische Internetpranger und fremdenfeindliche No-Go-Areas gibt, ist “Willkommenskultur” ein Kandidat für das Unwort des Jahres.

Dieser Satz von Professor Klaus Bade ist auf so vielen Ebenen falsch, dass man gar nicht weiß wo man anfangen soll: Read the rest of this entry »

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