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Drei Wahnsinnige sind mit der Rückendeckung von ein paar widerlichen Rechtsradikalen zehn Jahre lang mordend und brandschatzend durchs Land gezogen und wurden dabei nicht erwischt. Auch weil sie sich geschickt verhalten haben. Eine Blamage für die deutschen Ermittlungsbehörden. Den Medienhype um den “NSU-Prozess” rechtfertigt das nicht. Denn bei diesen wiederlichen Menschen handelt es sich nicht um ein gesellschaftlich relevantes Phänomen sondern nur um gewöhnliche Arschlöcher.  Read the rest of this entry »

Wenn man sich in Gefahr begibt und dann, nein, nicht gleich umkommt, aber doch ein paar negative Begleiterscheinungen zu spüren bekommt, sollte man sich nicht beschweren. Damit Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, nicht dasselbe passiert, möchte ich Sie aber hiermit warnen. Read the rest of this entry »

Gäbe es Jakob Augstein nicht, man müsste ihn erfinden. Kein linker Gänsefüsschenintellektueller kann so wie er das inkonsistente Weltbild der gutsituierten Salonsozialisten aus den Altbauvierteln dieser Republik in uninspirierte Texte gießen. Pünktlich zum Osterfest widmet er sich der frömmelnden Kapitalismuskritik und predigt uns die „Jesus-Alternative“ zu Neoliberalismus und Marktradikalität. Read the rest of this entry »

Wenn die Europäische Union vor „gefährlichen Finanzprodukten“ warnt, dann ist das ungefähr so, als würde Saudi-Arabien Frauenfeindlichkeit anprangern. Sven Giegold, grüner EU-Parlamentarier, Mitbegründer von Attac und Autor von Büchern wie „Steueroasen trocken legen“ und „Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus“ ficht das nicht an, denn er hat sich dem Schutz der Unionsbürger vor Finanzhaien und anderem kapitalistischem Gelichter verschrieben. Deswegen lobt er auf einer Website die „gefährlichsten Finanzprodukte Europas“ virtuell zu Fahndung aus. Der “Sieger” soll noch dieses Jahr von der EU-Aufsichtsbehörde ESMA vom Markt genommen werden.  Finanziert wird die populistische Aktion aus EU-Mitteln und weil man in Brüssel basisdemokratische Elemente immer schon sehr geschätzt hat, darf der einfache Bürger sogar Vorschläge einreichen. Read the rest of this entry »

Wer sich erdreistet Milliarden für einen guten Zweck zu spenden, der gehört sofort enteignet. Das ist die Quintessenz vieler gehässiger Kommentare unter den meist wohlwollenden Artikeln zu Hasso Plattners Milliardenspende. Nur auf die SZ Verlass. Das Zentralorgan der Studienräte und Frauenbeauftragten gibt dem gesunden Volksempfinden eine Stimme. Plattner, so müssen wir erfahren, ist nämlich weder ein „Gutmensch“ noch ein „Heiliger“ und schon gar nicht “großherzig”. In Wirklichkeit ist der Mann ein eiskalter Kapitalist, so wie seine amerikanischen Spießgesellen Bill Gates und Warren Buffet.

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Erinnern Sie sich noch an den “Fall Drygalla”? Eine junge Athletin musste fluchtartig das olympische Dorf verlassen, weil ihr Lebensgefährte rechtsradikale Gesinnungen pflegte. Sippenhaft gab es sonst nur im Dritten Reich. Und den Pranger im Mittelalter. Heute erfüllt diese Rolle der deutsche Qualitätsjournalismus. Gerecht ist nur eines daran: Jeder kann in den Strudel der Edelfedern und öffentlich-rechtlichen Medien geraten, die vor allem eines pflegen: ihre Vorurteile. Während die Edelfedern ihre Messer an dem FDP-Mann wetzen, kommentieren sie gefällig die Fleischbeschau beim RTL: Der Bachelor lässt grüssen.

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Die Piraten haben sich ein “sozialliberales” Wirtschaftsprogramm. Zwar schwören sie nicht gänzlich der Marktwirtschaft ab, doch wollen sie diese regulieren. Und der Mindestlohn dient ihnen als Brückentechnologie zum bedingungslosen Grundeinkommen. Vollbeschäftigung ist für sie kein Ziel. Liberal ist daran nichts. Sozialistisch vieles. Dabei ist der Liberalismus immer sozial und bedarf des Zusatzes nicht.  Read the rest of this entry »

Früher hatte die CDU/CSU einen konservativen Flügel. Heute hat sie den Berliner Kreis. Eine bis auf Bosbach weitgehend unbekannte Truppe, konturloser Nachwuchspolitiker, die sich bei der Furcht um Wahlkreisnominierung und Listenplatz von Muttis Schergen so stark einnorden ließ, dass ihr Papier völlig inhaltsleer war. Dabei hätten sie darauf pochen sollen, dass das beste Wahlergebnis in den vergangenen Jahrzehnten nicht von der FDJ-Sekretärin eingefahren wurde. Sondern von Edmund Stoiber. Mutti spülten erst die Sozen und dann die FDP an die Macht, die soweit von bürgerlichen Wählern gepusht worden war, weil sie die große Koalition nicht länger ertragen konnten.  Read the rest of this entry »

Claudia Roth muss man weder mögen noch verstehen, und ehrlich gesagt fiele mir beides auch sehr schwer.

Trotzdem ist mir die schrille Gefühlduselnudel mit dem Betroffenheitskomplex sympathischer als „Darth Vader und Mutter Theresa“, das neue Spitzenteam der Grünen. Bei den erratischen Auftritten „der Claudi“, die nicht umsonst Dramaturgin gelernt hat, schwang immer ein Hauch von Pippi-Langstrumpf-Anarchie mit. Vom rechtsstaatvergessenen Kommunisten Trittin und der frommen Verzichtspredigerin Göring-Eckhard sind solche Impulse eher nicht zu erwarten.

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Der Koalitionsgipfel war nichts anderes als die Fortsetzung des  Offenbarungseids der FDP. Nicht mehr und nicht weniger. Der begann genau genommen schon im Oktober 2009. Obskur, wie man sich mit einem Wahlergebnis von 14,9% selbst bankrott erklärt.   Read the rest of this entry »

Nun hat die Kanzlerin einen Achtungserfolg gegen den französischen Erpresser errungen: Erst im Laufe des nächsten Jahres haftet der deutsche Steuerzahler für die Schieflage aller europäischen Banken. Das ist der zweite Etikettenschwindel. Denn von Bankenaufsicht kann nicht die Rede sein.  Read the rest of this entry »

Ok. Jetzt wird es lustiger. Der Mann hat wenigstens Humor. Ahnung von der Volkswirtschaft hat er keine. Und die Bilanz des Staatsdieners ist auch eher durchwachsen. Wer als Debattenredner Honorare mit seinem Unterhaltungswert rechtfertigt, muss als Bundeskanzler noch lange nicht taugen. Beispiel gefällig: Steinbrücks Trennbankensystem:  Read the rest of this entry »

Doch rein soziologisch betrachtet, entstammte der ursprüngliche Nukleus dieser Bewegung in der Weimarer Zeit und später der Grünen-Bewegung dem gleichen antimodernen Segment der Gesellschaft, einem radikalisierten Teil der deutschen Mittelschicht.

So bewirbt der Chefdemoskop sein neues Buch im Spiegel und durchbricht als erster seit Jahrzehnten eine nationale Einheitsfront:

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Die Süddeutsche nutzt wieder mal einen plumpen Trick: Sie zitiert das Ergebnis eines Entwurfes einer Studie ohne die Quelle offen zu legen. Und nimmt dem Kritiker dagegen die Chance, die Hypothese zu widerlegen. So bleibt nur die Nachricht haften: Die Reichen werde immer reicher. Doch ob das stimmt, muss bezweifelt werden.

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Ursula von der Leyen ruiniert den Staat. Nach Eltern- und Betreuungsgeld, die auf ihre Kappe gehen, macht sie nun die armen Alten zum Objekt ihrer Begierde. Und rechnet vor, was die meisten ohnehin schon wissen: Von der Rentenversicherung werden sie nichts mehr haben. Da hilft auch die Zusatzrente nichts.  Read the rest of this entry »

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