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Sie Herr Augstein, sind der Terrorist, nicht ihre Leser, die Sie dazu machen wollten: Sie haben sich eine Welt gebaut, die tödlichen Regeln folgt. Es sind die Regeln des sogenannten “Hamburger Konsens”, der  Ihnen als Spiegel-Erbe beträchtliche Macht und Einkommen sichert. Sie sind ein Kapitalist. Sie sagen  “Geld stinkt nicht. Aber es kann töten”. Warum werden Sie es nicht los? Wollen Sie selbst zum Mörder werden? Und beteiligen sich nicht länger an den verbrecherischen Funktionen des Kapitalismus, dessen leistungsloser Profiteur Sie sind? Gehen Sie mit gutem Beispiel voraus! Befreien Sie sich vom Terrorismusverdacht. Beantragen Sie Hartz IV und verschenken Sie das Vermögen Ihres Stiefvaters Rudolf Augstein. Gehen Sie nach Afrika und folgen Sie den Spuren Albert Schweitzers oder denen von Karl-Heinz Böhm.  Auf die Tantiemen Ihres Vaters Martin Walser können Sie ja schon mal im Vorhinein verzichten können – für den Erbfall.  Read the rest of this entry »

Trotz Henkel und Starbatty hat die AfD meine Hoffnungen nicht erfüllt. Sie ist im Grunde ein Kleinbürgerpartei für Spiesser, die seit der Genderisierung der CDU ohne politische Heimat sind. Das ist gut für die politische Hygiene. Vielleicht ist der Auflagenschwund der Medien auch darauf zurück zu führen, dass die Mehrzahl der Menschen den Irrsinn nicht mehr erträgt, den etwa Dieter Neuerer bei Handelsblatt.com über die AfD zum Besten gibt, um eine Soziologie-Professorin zu promoten, deren herausragende wissenschaftliche Leistung es ist, Zwölfjährigen im Sozialkundeunterricht in “praktischen Übungen” die Segnungen des Anal-Verkehr genderfrei und political correct nahezubringen.  Read the rest of this entry »

Immerhin kommt Bewegung in die liberale Szene. Frank Schäffler gründet einen Think-Tank und Sylvia Canel eine liberale Partei, die sich programmatisch von der FDP unterscheiden soll. Und Christoph Gohl sieht eine Diskrepanz zwischen Liberalen “Praktikern” und den Hardcore-Liberalen in den Hayek-Clubs, die er indirekt für den Niedergang des organisierten Liberalismus verantwortlich macht. Doch diese Analyse ist falsch. Die Boy-Group ist an ihrer Dilletanz gescheitert. Sie hat es nicht gekonnt und so gut wie keinen einzigen Punkt ihres Programms durchgesetzt. Sie hatte keine Eier. Anders als Mutti. Von der Politik, für die sie gewählt wurde, hat sie nix geliefert. Das ganze Politmarketing von 15 Jahren hat nur einem Ziel gedient: Dass Guido Westerwelle Außenminister wird. Und der derzeitige Hoffnugsträger Christian Lindner ist einer von ihnen. Die nicht ganz geschmackvolle Absetzbewegung von Rösler bei dessen Wahl war taktisch nicht ungeschickt, ändert aber an der Sache nichts, dass er zu den Vätern des mitfühlenden Liberalismus gehört.

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Wenn es immer mehr Geld gibt, steigen die Preise und das Kapital wird entwertet. Gleichzeitig profitieren die überschuldeten Staaten von den niedrigen Zinsen. Wenn dann aber mal die Blase platzt, kennt die Abwärtsspirale kein Halten. Wie 2008. Read the rest of this entry »

Fünf Prozent Zinsen risikofrei. Davon träumen die Anleger. Und kaufen Griechenland-Anleihen. Das freut die Helenen. Denn damit befreien sie sich aus dem Würgegriff der EURO-Retter und müssen deren Sanktionen nicht länger fürchten, obwohl der EURO-Raum auch für diese Anleihe haftet.  Read the rest of this entry »

Der Axel Springer Verlag schickt sein Führungspersonal für ein Sabbatical in´s Silicon Valley. Der frühere FDP-Vorsitzende und Bundeswirtschaftsminister war auch schon dort, was wir nur deshalb mitbekommen haben, weil er vom bärtigen Bild-Chefredakteur nach dem Geschmack des deutschen Feulletions zu herzlich umarmt wurde. Vor rund einem Jahr hat selbst mich ein Cousin durch Berkeley geführt. Ich kann Christian Lindner nur raten, sich aus seiner bergischen Heimat auch auf nach Kalifornien zu machen. Damit er versteht worüber er in seinem Heimmedium, der FAZ schreibt.  Read the rest of this entry »

Mit Siggy Pop hat die Gleichgewichtstheorie Einzug in´s Wirtschaftsministerium gehalten. Deshalb redet man nun auch dem Gerede vom ungesunden deutschen Export-Überschuß das Wort. Dabei ist die so genannte “GroKo” ohnehin dabei, die durch Schröders Reformkurs gewonnenen Wettbewerbsvorteile zu vernichten und Deutschland wieder zum kranken Mann Europas zu machen.  Read the rest of this entry »

Als Student in den Achtziger Jahren wettete ich mit dem Vater einer Freundin, der einem der großen Industrie- und Rüstungskonzerne vorstand, dass es mir nicht nur nicht gelingen würde, ihn im Büro telefonisch zu erreichen. Sondern, dass er von meinem Anruf nicht einmal erfahren würde. Der Wetteinsatz war beträchtlich. Wenn er gewonnen hätte, wäre ich eine Flasche Champagner los gewesen. Ich gewann und er lies sich das eine Kiste kosten. Aber was hat das mit dem von der Medienwelt zurück getretenen Bundespräsidenten zu tun? Eine Menge. Read the rest of this entry »

Die alternde Diva der Emanzipation hat mit eben dieser offensichtlich hervorragende Geschäfte gemacht. Das ist im wahrsten Sinne ihr Verdienst. Zwischen gesundem Gewinnstreben und ebensolchen bringendem moralingesäuertem Auftritt besteht offensichtlich eine Diskrepanz, die sich nicht nur in den Honoraren äußert, die die Talk-Shows ihren nun in Verruf geratenen Prominenten zahlen. Da kommt der Dschungel-Wendler mit seiner öffentlichen Insolvenz geradezu als Maßstab für Recht und Anstand daher. Seinesgleichen kann man wenigstens abnehmen, dass sie die Maden-Kur aus reiner Profitgier über sich haben ergehen lassen.  Read the rest of this entry »

Die älteren und die zeitgeschichtlich interessierten Leserinnen und Leser erinnern sich sicherlich noch an sie: die guten alten atomwaffenfreien Zonen. Vorzugsweise WG-Küchen und Jugendherbergen wurden von ihren Bewohnerinnen bzw. Herbergseltern zu solchen erklärt. Dank diesen aufrechten Menschen stand der weltweiten Ausbreitung der atomwaffenfreien Zonen bis an den Zaun der Atomwaffenlager theoretisch nichts entgegen. Doch diese Zeiten sind vorbei und es blieb uns glücklicherweise erspart, herauszufinden, wie groß der Respekt des Kremls vor diesen Zonen im Ernstfall gewesen wäre. (Gewiß hätte er nur die JU-WG im Stockwerk oben drüber bombardiert.) Read the rest of this entry »

Dass der Wechsel des Ex-Kanzleramtschef in den Vorstand der deutschen Bahn seit Tagen die Schlagzeilen bestimmt, geht nicht auf die Saure-Gurken-Zeit zurück. Weltweit ist genug los, das sieht man wenn man auf die Homepages internationaler Medien schaut. Da ist jemanden ein Coup gelungen, der den Mann nicht auf diesem Vorstandssessel sehen wollte. Und der wird wahrscheinlich erfolgreich sein. Die Diskussion um die Wechselfähigkeit von Politikern “in die Wirtschaft” wird dagegen den Inzest der Apparatschiks verstärken. Wer geht schon in die Politik, wenn er nicht später leicht seine Kontakte nutzen kann, um ordentliches Geld zu verdienen.  Read the rest of this entry »

Unsere frisch gebackene Arbeitsministerin hat großes vor: „Wir müssen Vollzeit neu definieren“ erkannte Andrea Nahles gleich an ihrem ersten Arbeitstag. Einen „Anwesenheitswahn“ hat die SPD-Linke in der Arbeitswelt ausgemacht und beschlossen, dass damit jetzt Schluss sein müsse. Das gemeine Volk spekuliert derweil im Netz, was Nahles als nächstes fordert. Das Verbot von Kinderarbeit? Die 40-Stunden-Woche? Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? Flexible Arbeitszeiten sind in modernen Unternehmen schließlich Gang und Gäbe. Trotzdem gibt es Jobs, bei denen physische Anwesenheit unumgänglich ist. Für die Bäckereifachverkäuferin und den Herzchirurgen ist Home Office nun einmal keine Alternative. Das wird auch Nahles nicht ändern können. Read the rest of this entry »

Zur politischen Gesamtlage fällt einem wirklich nichts mehr ein. Libyen. Schon mal gehört. Da war doch was. Tunesien kriegt gerade neue Regierung. Was war mit Ägypten? Nur weil Assad seine Faßbrausen auf Schulen in Aleppo fallen wird, schafft er es in die Nachrichten, während wir dort gleichzeitig durch gezieltes Wegschauen den Islamisten aller Couleur im wahrsten Sinne des Wortes das Feld überlassen haben. Hierzulande wird eine Regierung vereidigt, von denen so ziemlich gar kein Mitglied sein Geld jemals in der freien Wirtschaft verdient hat. Was wundert es Einen da kaum, dass sich der so genannte Koalitionsvertrag liest wie ein Rückbauplan der Schröderschen Agenda 2010. So kann man den irrsinnigen Forderungen der Franzosen und der EU-Kommission nach Verminderung des Export-Überschusses auch nachkommen.  Read the rest of this entry »

Für retroaktiven Antifaschismus ist es nie zu spät, das wissen auch die Münchner Grünen. Deswegen verhüllte man jüngst unter großem Trara ein Denkmal, das den „Trümmerfrauen und der Aufbaugeneration“ gewidmet ist. Die Hauptstadt der Bewegung a.D. wurde den Stadtarchiven zu Folge in erster Linie von zwangsverpflichteten Regimetreuen entrümpelt, denen amerikanische Soldaten zum Zeichen tätiger Reue den Spaten in die Hand gedrückt hatten. Die Trümmerfrauen waren also eigentlich Trümmermänner beziehungsweise Trümmernazis. Die Grünen wittern „Geschichtsklitterung“ und fordern „den richtigen ein Denkmal, nicht den Altnazis“. Nie wieder Faschismus, nie wieder Trümmermännerinnen! Read the rest of this entry »

Vor einigen Jahren wurde ich von der Grünen Jugend als Referentin eingeladen. Das genau Thema weiß ich nicht mehr, aber es ging meinen Forschungsinteressen entsprechend um Entwicklungspolitik. Als ich den Organisator fragte, ob es ein Problem sei, dass meine Präsentation nicht mit PowerPoint erstellt worden war, winkte er lachend ab. Read the rest of this entry »

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