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Gestern auf der spießigsten Einkaufsmeile Berlins, der Wilmersdorfer Strasse. Aufgrund zunehmenden Gewichtsverlust musst ich mir mal eine neue Hose leisten. Und schaute bei P+C, Esprit und Konsorten vorbei. Teuer oder passt nicht. Schließlich wage ich einen letzten Besuch bei Karstadt. Und denke, da finde ich sowieso nichts. Weit gefehlt. Aber selbst ist der Mann.  Read the rest of this entry »

Auf der Achse des Guten hat Vera Lengsfeld vor einiger Zeit den jüngsten Zuwachs der Tatort-Familie kritisiert. („Der ‚Tatort‘ als geistiger Brandstifter“). Sie tut das völlig zu Recht und in erstaunlich gelassenen Worten. An ihren Argumenten ist nichts auszusetzen. Doch offenbar können nur wenige Menschen diese nachvollziehen.

Der Tatort war nicht einfach ein schlechter Film. Read the rest of this entry »

Dass die Medien jeden Pups des schwergewichtigen SPD-Vorsitzenden auf den Titelseiten verbreiten, ist für einen klar denkenden Menschen schwer zu ertragen. Nun also ein allgemeines Tempolimit von 120 km/h auf Deutschlands Strassen. Wie sonst könnte der frühere Aufsichtsratsvorsitzende und nach seiner Abwahl als niedersächsischer Ministerpräsident Honorarberater des VW-Konzerns (wofür der das Honorar kriegte, hat bisher keiner begriffen), das Image der deutschen Automobilindustrie schädigen, die in USA, China und Indien hauptsächlich vom Mythos der Autobahn lebt.  Read the rest of this entry »

Selbst in serioesen Medien wie der FAZ wird unwidersprochen behauptet, die eventuellen Bauten im Gebiet zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim ( E1) wuerden die Westbank in zwei Teile zerschneiden.

In ihrer augenfaelligen Unwahrheit erinnert mich diese Luege an die nachdrueckliche und falsche Behauptung, der Gazastreifen werde von Israel abgeriegelt. Read the rest of this entry »

Die Piraten haben sich ein “sozialliberales” Wirtschaftsprogramm. Zwar schwören sie nicht gänzlich der Marktwirtschaft ab, doch wollen sie diese regulieren. Und der Mindestlohn dient ihnen als Brückentechnologie zum bedingungslosen Grundeinkommen. Vollbeschäftigung ist für sie kein Ziel. Liberal ist daran nichts. Sozialistisch vieles. Dabei ist der Liberalismus immer sozial und bedarf des Zusatzes nicht.  Read the rest of this entry »

“Unterhöhlung des Selbstbestimmungsrechtes des deutschen Volkes zugunsten einer unlegitimierten Brüsseler Autokratie” – der antiliberale Nationalliberalismus hat gesprochen und es klingt doch sehr nach Nazi.

Dieser Reflex von Felix Riedel ist symptomatisch für den Minderwertigkeitskomplex der deutschen Intellektuellen und die Unterwürfigkeit der deutschen Politik. Und er ist eine der Ursachen für die Misere Europas, in der Deutschland es seit Jahrzehnten nicht wagt, seine Interessen so selbstbewusst durchzusetzen wie die englischen oder französischen Freunde. Die deutsche Geschichte besteht auch aus den 15 Jahren des Tausendjährigen Reichs – aber nicht nur. Und das Unheil, das im 19. und 20. Jahrhundert über Europa gebracht wurde, ging nicht nur von Deutschland aus. Wir sind mit zu hoher Geschwindigkeit auf einer Allee unterwegs. Und starren auf den Baum statt auf die Lücke. Und treffen ihn genau deshalb.  Read the rest of this entry »

Sondern an Wolf-Dieter Poschmann. Denn wir zeichnen hier nicht größtmögliche Phantasie aus. Die hatte Prantl damit bewiesen, dass er wortreich das Abendmahl bei Verfassungsrichters Vosskuhle beschrieb, dass man sich selbst am schweren Tisch in der garantierten Altbauwohnung währte, während der Präsident höchstselbst die Salatsoße abschmeckt. Obwohl Prantl nach Aussage des Bundesverfassungsgerichtes dessen Präsidenten allenfalls vor einiger Zeit im “Dienstzimmer” begegnete. Prantl kann beschreiben, was er nie gesehen hat, Poschmann kann nicht kommentieren, was er beobachtet.  Read the rest of this entry »

Als geborener Düsseldorfer sollte man zu Kontroversen derjenigen, die hinter dem Eisernen Vorhang gelebt haben, schweigen. Ich weiß nicht zu sagen, wie und ob die Verhältnisse mich geprägt hätten und inwieweit ich mich mit dem System gemein gemacht hätte. Wenn aber die DDR-Dissidenten ihr früheres Handeln andersherum als moralische Monstranz vor sich hertragen, um den im Gesamtdeutschland auch als Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde verdienten Präsidentschaftskandidaten und seinen Freiheitsbegriff mit der unterschwelligen Behauptung, er sei ja gar kein Bürgerrechtler gewesen,zu diskreditieren, muss man sich auch als “Wessi” aus der Ecke trauen: Read the rest of this entry »

Die Suche nach dem Bundespräsidenten ist genau das, was sie nach Bekunden der Beteiligten nicht sein soll: Billiges Geschacher, dass die Armut des Parteienstaates an charismatischen und unabhängigen Persönlichkeiten offenbart. Es stellt nicht nur die geistige Armut der Angela Merkel dar sondern auch die Formatlosigkeit der politischen Klasse und der mit ihr symbiotisch verbundenen Journaille, die sich im realitätsfreien Raum miteinander beschäftigen. Der Offenbarungseid der Repräsentativen Demokratie.  Read the rest of this entry »

Sie sind eigentlich das Aufheben, das um sie gemacht wird, nicht wert. Es gibt wichtigeres: Der Iran droht in seinem Untergang mit letzter Kraft die halbe Welt mit seiner Bombe in den Untergang zu reißen. In Syrien sterben täglich dutzende Menschen. Und mit den ganzen Rettungsschirmen unterminieren wir die Zukunftsfähigkeit des europäischen Gemeinwesens, das mit 6-8 Billionen Read the rest of this entry »

Hauptstadt-Glamour, Fashion-Week und Berlinale-Schick täuschen nicht darüber hinweg. In Charlottenburg und Zehlendorf, im Roten Rathaus und im Abgeordnetenhaus riecht es nach dem Mief der Spießigkeit, die sich im durchsubventionierten West-Berlin unter der Käseglocke während der Mauerzeit gebildet hat. Der frische Wind, der durch die Außerbetriebnahme der Braunkohleöfen im Osten auch durch die Karl-Marx-Allee wehte, weckte auch in der früheren Hauptstadt der DDR nur die Illusion der Weltoffenheit. In Wirklichkeit war man auch hier genauso spießig – nur irgendwie anders. Die Molle kam von Berliner Pilsener und nicht von Schultheiss. Das war es dann aber auch schon. Read the rest of this entry »

Erst das Glühbirnenverbot, dann die Antidiskriminierungsrichtlinie und jetzt die Vorratsdatenspeicherung. Vom 20 Jahresplan gegen den Klimawandel wollen wir erst gar nicht reden. Immer öfter stolpert man über Richtlinien und Initiativen der Europäischen Union, die in nationales Recht umzusetzen sind, obwohl es keinen sachlichen Grund gibt, warum in Andorra die gleichen Regeln gelten sollen wie auf der Isle of Man. Wer ein einheitliches Europa will, schafft seine Vielfalt ab. Wer über Gebühr zentralisiert, vernichtet die Idee des Kontinents und der europäischen Einigung: in Frieden und  Freiheit zusammen zu leben und von der Macht des Wettbewerbs zu profitieren. Read the rest of this entry »

Scheiße. Einen Post unter diesem Titel hatte ich mir heute morgen überlegt. Und war noch nicht dazu gekommen, ihn zu schreiben. Nun ist es keine Vorraussage mehr, sondern die Beschreibung des Ist-Zustands: Deutschland hat ein Drittel einer 10-jährigen Anleihe nicht verkaufen können. Es fehlen rund 4 Milliarden in der Kasse. Bei einer Gesamtverschuldung von mindestens 2 Billionen macht das zwar den Kohl nicht fett, aber es ist ein Indiz dafür, dass “den Märkten” wer immer das sein mag, langsam schwant, dass die Zinsen der deutschen Staatsanleihen zu niedrig sind, um das Risiko auszudrücken, das hinsichtlich der Rückzahlung besteht. Außerdem steht eine ordentliche Inflation in der Erwartung und die führt für den Kapitalgeber dann zu einem realen Verlust.  Read the rest of this entry »

Die Frage stellte der Moderator der “Informationen am Morgen” einem intellektuellen türkisch-stämmigen Betroffenheitsintellektuellen, der diese allerdings geistesgegenwärtig verneinte. Denn das letzte dieser grausamen rassistischen Attentate fand 2007 statt. Und da hatte Sarrazin wohl noch keine Zeile geschrieben. Das Buch kam in der Tat erst neun Jahre nach Beginn der Mordserie heraus.  Read the rest of this entry »

Man möchte meinen, dass es sich um eine klare Sache handelt. Ein SS-Veteran gibt einer israelischen Zeitung ein Interview, in dem er behauptet, die Deutschen wären letztllich ebenso Opfer „der Nazis“ wie die Juden. Dann erfindet er noch die Zahl von sechs Millionen deutschen Kriegsgefangenen, die in sowjetischer Gefangenschaft gestorben seien (es waren vermutlich eine Millionen) und fertig ist die Holocaustrelativierung. Was der Mann, dem das Schicksal der deutschen Landser so am Herzen liegt zu erwähnen vergisst, ist der grausame Vernichtungskrieg der Wehrmacht, der 20 Millionen Bürger der Sowjetunion das Leben kostete. Read the rest of this entry »

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