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Es sei nur recht und billig, dass der Staat wisse, wer wo welche Kapitalerträge erzielt, auf dass er sie versteuert. In Wahrheit geht es aber um etwas ganz anderes. Wenn der große “Euro-Schuldenschnitt” droht, weiß Vater Staat, von welchen Konten das Geld zu holen ist. Es geht um nicht mehr als die stille Enteignung von Vermögen.  Read the rest of this entry »

NRW ist nicht knapp bei Kasse. Das Land ist pleite und lebt permanent über seine Verhältnisse. Nun kommt man auf die Idee, zwei Bilder von Andy Warhol für geschätzte 100 Millionen Euro zu versteigern, die die landeseigene Lottogesellschaft einst für ein paar hunderttausend eingekauft hatte. Die bürgerlichen Feulletions empören sich, als ob der heilige Gral an den Teufel verkauft werden sollte. Dabei haben die von mir wenig geliebten Sozialdemokraten völlig recht. Es wäre noch besser, wenn sie die NRW-Bank, der die Lottogesellschaft gehört direkt verkaufen würden. Oder wenigstens die Westlotto selbst. Davon ist aber nicht die Rede. Der wahre Skandal ist nicht, dass die Bilder verkauft werden sollen. Sondern, dass sie sich noch im Besitz der maroden Staatsbank befinden, die mit ein paar Milliarden Euro aus dem Staatssekel gerettet werden musste.  Read the rest of this entry »

Wer sich jenseits von Klischees über gierige Bankster und faule Griechen mit den Ursachen der Eurokrise befasst, der kommt an unserem Geldsystem nicht vorbei. Einer der ganz wenigen Politiker, die das verstanden haben ist Frank Schäffler. Sein Buch “Nicht mit unserem Geld – Die Krise unseres Geldsystems und die Folgen für uns alle” legt die Mechanismen offen, über die Staaten per Knopfdruck Geld erschaffen und zeigt die Gefahren eines Papiergeldsystems im Würgegriff der Politik auf. Es ist darüber hinaus eine Dokumentation seines Kampfes gegen die Rettungseuropäer, auch und gerade in der FDP, und eine erschreckende Bilanz der Rolle, die den gewählten Volksvertretern von den Zentralisten in Brüssel und Berlin zugedacht wird. Read the rest of this entry »

Trotz Henkel und Starbatty hat die AfD meine Hoffnungen nicht erfüllt. Sie ist im Grunde ein Kleinbürgerpartei für Spiesser, die seit der Genderisierung der CDU ohne politische Heimat sind. Das ist gut für die politische Hygiene. Vielleicht ist der Auflagenschwund der Medien auch darauf zurück zu führen, dass die Mehrzahl der Menschen den Irrsinn nicht mehr erträgt, den etwa Dieter Neuerer bei Handelsblatt.com über die AfD zum Besten gibt, um eine Soziologie-Professorin zu promoten, deren herausragende wissenschaftliche Leistung es ist, Zwölfjährigen im Sozialkundeunterricht in “praktischen Übungen” die Segnungen des Anal-Verkehr genderfrei und political correct nahezubringen.  Read the rest of this entry »

Immerhin kommt Bewegung in die liberale Szene. Frank Schäffler gründet einen Think-Tank und Sylvia Canel eine liberale Partei, die sich programmatisch von der FDP unterscheiden soll. Und Christoph Gohl sieht eine Diskrepanz zwischen Liberalen “Praktikern” und den Hardcore-Liberalen in den Hayek-Clubs, die er indirekt für den Niedergang des organisierten Liberalismus verantwortlich macht. Doch diese Analyse ist falsch. Die Boy-Group ist an ihrer Dilletanz gescheitert. Sie hat es nicht gekonnt und so gut wie keinen einzigen Punkt ihres Programms durchgesetzt. Sie hatte keine Eier. Anders als Mutti. Von der Politik, für die sie gewählt wurde, hat sie nix geliefert. Das ganze Politmarketing von 15 Jahren hat nur einem Ziel gedient: Dass Guido Westerwelle Außenminister wird. Und der derzeitige Hoffnugsträger Christian Lindner ist einer von ihnen. Die nicht ganz geschmackvolle Absetzbewegung von Rösler bei dessen Wahl war taktisch nicht ungeschickt, ändert aber an der Sache nichts, dass er zu den Vätern des mitfühlenden Liberalismus gehört.

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Niemand ist von Beruf “Islamkritiker” oder “Euroskeptiker”. Wer diese Attribute vor den Namen eines Menschen stellt, reduziert die Vielfalt einer Persönlichkeit auf eine einzige Facette seiner Meinung. Denn Hamed Abdel Samed ist vor allen Dingen ein kluger  Mensch, der z.B. bei der Deutschland- und Europa Safari mit Hendryk M. Broder (den man ja wohl jetzt als “Euroskeptiker” titulieren müsste) mit viel  Esprit und Charme die Finger in die Absurditäten und Mißstände erst Deutschlands und dann Europas leistete. Der Mann ist ein Musterbeispiel von Integration. Und hat die Schnauze von uns voll. Schlimm.  Noch schlimmer, dass der Medienwald sich in Fussballonanie ergeht und nur der “jungen Freihet” die Sache eine Meldung wert ist.

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Dass die Steigerung von Feind Parteifreund ist, kann man gerade bei der FDP Hamburg sehen, die damit dem AfD-Dilettantenstadl in nichts nachsteht. Mit allen Mitteln wollen die Rudimente der Westerwelle-FDP, die alleine dazu diente, dem ehemals großen Vorsitzenden zum Genscher Light zu machen, die letzten liberalen Spurenelemente beseitigen.  Read the rest of this entry »

Früher gab es Liberale in allen Parteien. Heute gibt es nicht mal mehr eine liberale Partei. Wer früher für die Freiheit eintrat, konnte gleichzeitig Werte wie das Christliche Menschenbild oder die soziale Sicherheit für so wichtig halten, dass er sich einer solchen Partei anschloß. Heute sind Persönlichkeiten wie Klaus von Dohnany oder Ludwig Erhard in den Volksparteien kaum vorstellbar. Dass sich jemand wie Thilo Sarrazin in die SPD verirrt, ist heute wohl kaum vorstellbar. Der wäre nicht mal mehr in der CDU konsensfähig.  Read the rest of this entry »

Wenn es immer mehr Geld gibt, steigen die Preise und das Kapital wird entwertet. Gleichzeitig profitieren die überschuldeten Staaten von den niedrigen Zinsen. Wenn dann aber mal die Blase platzt, kennt die Abwärtsspirale kein Halten. Wie 2008. Read the rest of this entry »

Die Europawahl komme zu früh, man habe das Vertrauen nicht zurück gewinnen können. Alles riecht danach, als ob die Lindner-Truppe die Zeichen nicht hören will. Der “neue Kurs”, der seit 2009 der alte ist, führt die Scheinliberalen in´s Verderben. Wenn eine Partei nach dem Bundestagswahlergebnis noch mal einen Prozentpunkt verliert, kann man das kaum wie der Baden-Württembergische Landesvorsitzende Michael Theurer von einer Stablisierung sprechen. 1 Prozentpunkt weniger machen auf der Basis von 4,4% einen satten Verlust von rund einem Viertel. Betrachtet man die noch niedrigere Wahlbeteiligung, hat sich nur das Desaster stabilisiert.  Read the rest of this entry »

Nein nicht schon wieder der Westentaschenökonom aus Frankreich, der es mit seiner einfältigen Marxismus-Hypothese selbst das Spiegel-Titelbild bevölkert. Derzeit wird wieder von der drohenden Gefahr eine Deflation geredet. Doch erstens leben wir im Zeitalter einer verdeckten Inflation. Und zweitens gehen von einer Deflation überhaupt keine Gefahren aus.  Read the rest of this entry »

620 Mrd. Euro an Steuern nimmt der Bund mittlerweile ein. 2002 waren es noch 440. Trotzdem kommt er mit dem Geld nicht aus und schließt ein Ende der kalten Progression aus. Mütterrente und Rente mit 63 sind völlig in Ordnung. Dass die Rentner von heute weniger heraus bekommen, wenn sie mehr verdienen, ist dagegen völlig in Ordnung. Sagt Johannes Kahrs im Deutschlandfunk. Und stellt gelassen fest. Wer Geld verdient, bestimmt nicht notwendigerweise über seine Verwendung.  Read the rest of this entry »

Fünf Prozent Zinsen risikofrei. Davon träumen die Anleger. Und kaufen Griechenland-Anleihen. Das freut die Helenen. Denn damit befreien sie sich aus dem Würgegriff der EURO-Retter und müssen deren Sanktionen nicht länger fürchten, obwohl der EURO-Raum auch für diese Anleihe haftet.  Read the rest of this entry »

Was FdoG Leser schon lange wissen, hat eine der zahlreichen UN-Organisationen amtlich festgestellt. Während die Japaner 10.000 Tote durch den Tsunami zu betrauern hatten, ist durch den Zwischenfall im Atomkraftwerk Fukushima bisher kein Mensch zu Schaden gekommen. Darauf weist Rainer Hank in der FAS hin. Und auch nur er. Sonst niemand. Dieser lesenswerte Text, der den Entfall der Legitimation der “Energiewende feststellt  – wie wendet man eigentlich Energie – wird nicht einmal ignoriert. Ich habe bewusst ein paar Tage gewartet, um auf Resonanz zu wagen.  Read the rest of this entry »

Gestern vermeldeten die Medien einen Durchbruch. Gebrochen wurde nun auch in Luxemburg und Österreich das Bankgeheimnis für EU-Ausländer. Das widerspricht natürlich dem europäischen Vertrag, den so werden Europäer wegen ihrer Herkunft diskriminiert. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Bankenunion. Was so vertrauenserweckend klingt, bedeutet letztlich nur, dass jetzt nicht nur der deutsche Steuerzahler sondern auch der deutsche Sparer und Kreditnehmer für marode Banken in anderen Ländern spart. Read the rest of this entry »

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