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Die Grundversorgungsanstalt RBB, die bereits schon durch die Beschäftigung und den Umgang mit so ausgewiesenen Qualitätsjournalisten wie Ken Jebsen ein sicheres Gespür für gepflegte Publizistik und investigative Techniken besitzt hat nun ihren Stammkommentator Henryk M. Broder den Sendeplatz verweigert und stattdessen ein Interview mit Jakob Augstein geführt. Schon die Anmoderation wäre für sich genommen ein Skandal. Der arme Augstein stünde wegen der Antisemitenkeule schließlich vor dem gesellschaftlichen Aus. Dass ich nicht lache. Read the rest of this entry »
Mittlerweile hat der eine oder andere Qualitätsjournalist begriffen, wie sehr der Eurorettungswahn Wohlstand und Demokratie bedroht. Sogar der notorische Heribert Prantl wünscht sich ein Machtwort des Bundesverfassungsgerichts zum Ermächtungs- Europäischen Stabilitätsmechanismus. Man reibt sich verwundert die Augen und denkt mit leisem Schaudern an die Pressekampagen gegen die „rechtspopulistischen“ Eurokritiker zurück, die noch vor Jahresfrist die veröffentlichte Meinung dominierten. Read the rest of this entry »
Die unvergessene Bärbel Bohley hat einmal gesagt: “Wir wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat”. Diese Aussage wurde dieser Tage durch zwei merkwürdige Urteile bestätigt: Fachgerechte Beschneidungen junger Knaben sind eine Straftat. Und Lesben werden im Iran bei Einhaltung eines diskreten Lebensstils eben dieses Lebens froh. Der Rechtsstaat hat gesprochen. Read the rest of this entry »
8. Ich finde es widerwärtig, darüber zu diskutieren, ob jemand Jude sei. Mir kommt das so vor, als ob man einen “umgekehrten Ariernachweis” verlange. Die “Ahnenforschung” in dem verlinkten Artikel wirkt jedenfalls auf mich genau so.
schreibt Ruprecht Polenz auf seinem Facebook-Profil zur Ehrenrettung der “deutsch- Read the rest of this entry »
Auf eine Steuer mehr kommt es auch nicht mehr an. Das hat sich Merkel gedacht, als sie Schäuble mal wieder beauftragte, die Weicheier von der FDP vorzuführen. Nun ist die Finanzmarkttransaktionssteuer beschlossene Sache und der neue Deutsche Bank Chef Jain wird den Rest des Investment-Bankings und des Börsenhandels, der noch nicht in London ist, an den britischen Finanzplatz holen. Wenn nicht gleich nach New York oder Singapur. Zürich ginge auch noch. Read the rest of this entry »
Wie groß muss die Angst des Establishments sein, wenn es sich schon wieder vor Erscheinen des Buches auf den Autor einschießt, der eine provokante aber auch bedenkenswerte Hypothese aufstellt, dass Deutschlands Verhalten in Europa ohne die Verbrechen des NS-Regimes schwer vorstellbar ist. Da braucht man sich dann mit seiner Hypothese, dass der EURO vielleicht gar keine so gute Idee war, gar nicht erst auseinander zu setzen. Read the rest of this entry »
“Das schwierige an Prognosen ist, dass sie die Zukunft betreffen” hat Mark Twain gesagt. Vergleichen wir die Studien und Untersuchungen, die landauf landab die Schlagzeilen beherrschen, so lässt sich über sie mit Sicherheit nur eins sagen: Sie treffen nicht ein. Das stört aber keinen. Besonders eklatant ist das bei den Panikmachern des Club of Rome zu beobachten. Aber alleine auf weiter Flur sind sie damit nicht. Read the rest of this entry »
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie übel auf der “Achse der Guten” mit benachteiligten Minderheiten wie Israel-Hassern, Antisemiten, Klimaforschern un Gutmenschen umgegangen wird, dann hat Henryk M. Broder seinem schlechten Ruf durch die Verletzung des Mail-Geheimnisses alle Ehre gemacht, in dem er den vom RBB aus Gesinnungsgründen beurlaubten Moderator Ken F. Jebsen nun auch noch durch Veröffentlichungen des email-Verkehrs mit einem konspirativ mitwirkenden Achgut-Leser bloßstellt. Nur weil der arme Mann nicht schreiben kann, muss das, was er schreibt, noch lange nicht richtig sein.
Das Mitglied des Bundestages ist mehr von seiner Partei abgeordnet als dass er das Volk vertritt. Während die Parlamentarierer noch über das Rederecht von Abweichlern aus den eigenen Reihen feilschen, haben ausgerechnet die Parteien das Konzept perfektioniert: Dort dürfen Funktionäre nicht einmal in Talk-Shows oder der allgemeinen Öffentlichkeit eine eigene Meinung äußern. Das sollten sich die Wähler der “Protestpartei” mal auf der Zunge zergehen lassen.
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Der unvermeidliche Spiegel-Besitzer Jakob Augstein verteidigt WaffenGG in seiner SPON-Kolumne: Das muss ja mal gesagt werden. Kann es gerne, Entlarvender Unsinn ist es trotzdem. Und entlarvend ist es auch, neben wem der erbschaftssteuerfordernde Augstein-Erbe dem WaffenGG so beispringt. Der Mann ist immerhin leiblicher Sohn des “Schriftstellers” Martin Walser, der in 1998 in seiner Paulskirchenrede behauptete, der Holocaust werde “instrumentalisiert”. Von wem wohl. Read the rest of this entry »
In einem Kommentar zu einem Artikel, der sehr schön die Anmaßungen und das Beleidigtsein einer Journalistin beschreibt, äußert der Kommentator die optimistische Hoffnung, Journalisten könnten auf Dauer nur das schreiben, was Menschen auch lesen wollen. Read the rest of this entry »
Als der Bundeskanzler in der alljährlichen Sommer-PK vor der Bundespressekonferenz auf seine schlechten Umfragewerte angesprochen wurde, reagierte er in aller Gelassenheit: “Der Umfragensieger des vergangenen Jahres kommentiert jetzt für die Bild-Zeitung die Tour de France”. Gesagt hat es Helmut Kohl und gemeint war Rudolf Scharping, der monatelang in den Meinungsumfragen vor der Bundestagswahl in Nordrhein-Westfalen als Kanzler-Kandidat bereits eine virtuelle Rot-Grüne Koalition anführte, bevor Kohl und Schwarz-Gelb wieder mal gewann. Read the rest of this entry »
Anstatt auf die zwar nicht perfekte, aber zu großen Teilen doch erfolgreiche Auseinandersetzung mit der Nazivergangenheit aufzubauen, wird er voraussichtlich jene Stimmen stärken, die die Bedeutung des Holocaust in der deutschen Geschichte herunterspielen und das Bewusstsein davon kleinhalten wollen. Anstatt als Vorbild für das postkommunistische Osteuropa zu dienen, das komplett daran gescheitert ist, sich seiner blutigen Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg zu stellen, wird er vermutlich jene Tendenzen stärken, die sich der Verantwortung entziehen wollen und sich in ihrer Opferrolle suhlen.
Das ist absurd.
So manipuliert man Nachrichten. O-Ton DLF in den sechs- und sieben-Uhr Nachrichten. Mittlerweile hat man es korrigiert und berichtet richtigerweise darüber, dass diese Opfer nicht der Atomkraft sondern Wasser und einem Erdbeben zum Opfer gefallen sind. Das wäre nicht der Rede wert, wenn es nicht symptomatisch dafür wäre, wie die deutsche -insbesondere die öffentlich-rechtliche – Medienlandschaft die Realität systematisch verzerrt. Read the rest of this entry »
Die Suche nach dem Bundespräsidenten ist genau das, was sie nach Bekunden der Beteiligten nicht sein soll: Billiges Geschacher, dass die Armut des Parteienstaates an charismatischen und unabhängigen Persönlichkeiten offenbart. Es stellt nicht nur die geistige Armut der Angela Merkel dar sondern auch die Formatlosigkeit der politischen Klasse und der mit ihr symbiotisch verbundenen Journaille, die sich im realitätsfreien Raum miteinander beschäftigen. Der Offenbarungseid der Repräsentativen Demokratie. Read the rest of this entry »





