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Wo kommen wir denn da hin, wenn wir uns von einem kalifornischen Rabbiner vorschreiben lassen, wer unser beliebtester Antisemit ist. FdoG ergreift deshalb die Initiative und ruft zur Wahl des Antisemiten des Jahres auf. Und hier ist der Leser gefragt. Wir bitten um Nominierungen. Dabei ist jeder willkommen. Ob der ZDF-Heute Moderator Frohnhoff, der in seinem “Album des Jahres” kurz die Liquidation des HAMAS – Terrorchefs zur Ursache des jüngsten GAZA-Konfliktess erklärt, die Kostümjüdin Irena Wachendorff, die sich mit einem fiktiven Förderverein für einen israelisch-palästinensischen Kindergarten einsetzt oder der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Auswärtige Politik , der geschickt auf seiner Facebook-Seite die gute Sache durch Leute wie die Internet-Aktivistin Christiane Schuricht (auch nominierbar) erledigen lässt. Jakob Augstein, als
der freundliche Antisemit von nebenan gilt natürlich als gesetzt. Die Auswahl ist groß. Das gepflegte Vorurteil soll nicht ohne Prämierung bleiben. Mit unserem “Böller für Gaza” Konvoi dürfen die Read the rest of this entry »
Augstein ohne Ende. Diesmal hält Henryk M. Broder hinterlistig die Debatte am Köcheln in dem er sich entschuldigt und damit den Kritiker scheinbar Recht gibt. Bei Lichte betrachtet ist das Gegenteil der Fall. Broder entschuldigt sich für den Streicher-Vergleich, um ihn gleichzeitig zu bekräftigen. Und SPON und SZ tappen bereitwillig in die Falle. Read the rest of this entry »
Wirklich wichtig jedoch ist etwas anderes: Finden wir heute bessere Antworten als vor 40 Jahren? Dass wir nun gemeinsam mit Gästen aus Israel der Opfer vom 5. September gedenken, ist immerhin ein richtiges Signal. Die Toten und ihre Angehörigen verdienen Mitgefühl und Solidarität. Ein Persilschein für Israels Politik ist damit nicht verbunden. Aber Terroristen sind Terroristen. Berechtigte Anliegen der Palästinenser ändern daran nichts.
Hätte der Kommentator der Badischen Zeitung so auf ein Attentat der baskischen ETA auf die spanische oder der irischen IRA auf die Britische Mannschaft reflektiert? Wohl kaum.
8. Ich finde es widerwärtig, darüber zu diskutieren, ob jemand Jude sei. Mir kommt das so vor, als ob man einen “umgekehrten Ariernachweis” verlange. Die “Ahnenforschung” in dem verlinkten Artikel wirkt jedenfalls auf mich genau so.
schreibt Ruprecht Polenz auf seinem Facebook-Profil zur Ehrenrettung der “deutsch- Read the rest of this entry »
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wie übel auf der “Achse der Guten” mit benachteiligten Minderheiten wie Israel-Hassern, Antisemiten, Klimaforschern un Gutmenschen umgegangen wird, dann hat Henryk M. Broder seinem schlechten Ruf durch die Verletzung des Mail-Geheimnisses alle Ehre gemacht, in dem er den vom RBB aus Gesinnungsgründen beurlaubten Moderator Ken F. Jebsen nun auch noch durch Veröffentlichungen des email-Verkehrs mit einem konspirativ mitwirkenden Achgut-Leser bloßstellt. Nur weil der arme Mann nicht schreiben kann, muss das, was er schreibt, noch lange nicht richtig sein.
Die Causa Wulff ist symptomatisch für den Zustand nicht nur der Republik. Da ist zunächst einmal die Person: ein in die Jahre gekommener Lieblingsschwiegersohn, bekennend katholisch und geschieden. Ansonsten erreicht die Stromlinienform des Charakters Profillosigkeit. Kein Programm, keine Vision sondern die Panik vor dem Machtverlust und dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit des Klinkerbaus am Rand eines niedersächsischen Straßendorfs gepaart mit dem Realitätsverlust, der von einem Leben hinter Panzerglas erzeugt wird, das Wissen, Erfahrung und Erleben nur noch gefiltert möglich macht. Wulff ist keine Ausnahme sondern die Regel des rückratlosen politischen Repräsentanten, bedrängt von einer Presse, in der es ebenfalls an Journalisten mangelt, die Charakter, Profil, Unabhängigkeit und Maßstäbe missen lassen. Read the rest of this entry »
Primavera ist so etwas wie der Shooting Star unter den islamkritischen Blogs. Und das ist auch gut so, denn der Betreiber Cengiz Dursun ist als Erzieher in Neukölln mittendrin statt nur dabei. Seine Analysen und Kommentare jenseits von Sarrazin’schen Untergangsfantasien und naivem Multi-Kulti-Kitsch sind immer lesenswert. Auf FdoG spricht er über seinen Hintergrund, seine Motivation und seinen Umgang mit Kritik. Enjoy!
Deine biographischen Eckdaten stehen in Deinem Blog. Magst Du ein bisschen mehr von Deinem Hintergrund erzählen?
Ich wurde 1987 in Wedding geboren. Mein Großvater kam Ende der 60er Jahre als Gastarbeiter nach Deutschland. Er stammt ursprünglich aus Konya – eine Stadt, die sehr konservativ geprägt ist-, doch er selbst war immer sehr progressiv und hat auch meinen Vater so erzogen. Meine Mutter ist in Diyarbakir geboren, doch in Gaziantep aufgewachsen. Auch ihr Vater war ein Säkularist, der sehr früh verstarb. Demnach habe ich den Säkularismus förmlich mit der Muttermilch aufgesaugt. Mein Vater hat immer dafür gekämpft, dass wir ein Teil dieser Gesellschaft werden, und zog deshalb so früh wie möglich mit uns nach Buckow, ein Ort in Südneukölln, um uns den Besuch einer guten Schule zu ermöglichen. Read the rest of this entry »





