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Der verheerende Tornado von Oklahoma lässt sie wieder aus den dunklen Ecken des Internets hervor kriechen: Fundi-Spinner, die eine Naturkatastrophe als gerechte Strafe für Ungläubige und Sünder interpretieren. Die Rede ist natürlich nicht von Bible-Belt-Hillbillies, sondern von deutschen Ökofanatikern und Antiamerikanern.

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Die EU-Kommission hat viele wichtige Aufgaben, das erkennt man schon an den Zuständigkeitsbereichen ihrer Kommissare, sei es „Nachbarschaftspolitik“, „Klimaschutz“ oder „Digitale Agenda“. Nicht auszudenken wie um uns bestellte wäre, wenn sich nicht Tag und Nacht abgehalfterte Politiker aus ganz Europa samt ihrer Stäbe von hochbezahlten Mitarbeitern dieser Themen annehmen würden. Read the rest of this entry »

Vor einer Woche durfte Hannelore Kraft noch einmal in sozialdemokratischen Utopien schwelgen. Ihr Ziel sei es „die Welt zu verbessern“ – drunter machen es deutschen Politiker eben nicht – und in die „Zukunft Deutschlands“ zu investieren tönte die Ministerpräsidentin des Pleitelandes NRW in der Presse. Dafür bedarf es natürlich höherer Steuern, die popeligen 600 Milliarden Euro die man 2013 voraussichtlich von den Bürgern erbeuten wird reichen nun mal vorne und hinten nicht. Der Staat so weiß Frau Kraft, muss besser finanziert sein, „damit er die anstehenden Aufgaben bewältigen kann“. Read the rest of this entry »

kann man momentan nicht in Venezuela. Dort gibt es nämlich einen Klopapiermangel, der Planwirtschaft sei Dank. Oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? Wenn man der venezolanischen Regierung glauben darf, dann ist das Land Opfer einer perfiden Verschwörung geworden. Die Opposition habe durch eine „Medienkampagne“ einen übertriebenen Gebrauch besagten Konsumguts zu verantworten, ließ Handelsminister Alejandro Fleming die interessierte Weltöffentlichkeit wissen. Deswegen herrsche auch mitnichten Mangel im sozialistischen Paradies unter Palmen, vielmehr gäbe es einen „Übernachfrage“ in Sachen Hygieneartikel. Grund zur Panik besteht aber nicht, denn „die Revolution“ werde Nachschub im kapitalistischen Ausland besorgen, „damit sich unser Volk beruhigt und sich nicht von der Medienkampagne wegen vorgeblicher Versorgungsmängel manipulieren lässt“. Wenn doch nur Hugo Chavez noch leben würde, er hätte uns bestimmt erklären können, wie Mossad und Finanzjudentum diesen ruchlosen Anschlag auf den Sozialismus des 21. Jahrhunderts eingefädelt haben.

Das passende Klopapier für die roten Ärsche der Karibik-DDR gibt es übrigens beim Klassenfeind in Miami.

Während sich ihre Kollegen als moderne Robin Hoods inszenieren machte Renate Künast letztens bei Maischberger klar, wo der Denkfehler der Fiskalexpansionisten liegt. Auf die Frage, warum es nach Ansicht der grünen Raubritter noch mehr Steuern braucht, obwohl die Finanzämter bereits mit Rekordeinnahmen rechnen, behauptete Künast allen Ernstes, unsere Infrastruktur läge darnieder und es gäbe kein Geld für Straßen und Schulen. Read the rest of this entry »

Milton Friedman stellte einmal fest, dass es vier Arten gibt Geld auszugeben: Wer sein eigenes Geld für sich selbst ausgibt, der wird sich um ein möglichst gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bemühen. Wenn man ein Geschenk kauft, also eigenes Geld für einen Fremden ausgibt, dann wird man zumindest auf den Preis achten. Wer das Glück hat, fremdes Geld für sich ausgeben zu dürfen, dem ist wiederum der Preis egal, zu dem er sich seine Wünsche erfüllt. Am ineffizientesten ist schließlich die vierte Möglichkeit: Wenn fremdes Geld für fremde Menschen ausgeben wird, dann sind die Kosten egal und die Qualität der erworbenen Produkte auch. Read the rest of this entry »

Wenn ich Uli Hoeneß etwas übel nehme, dann dass er mit seiner Selbstanzeige den Umverteilungsfanatikern von der rot-grünen Neidhammelfront neue Nahrung für den Wahlkampf geliefert hat. Ausgerechnet Nazisprech-Experte Pronold von der bayrischen SPD wirft jetzt mit dem historisch belasteten Kampfbegriff „asozial“ um sich wie einst die SED bei der Verfolgung von renitenten DDR-Bürgern. Aber das passt ja auch. Read the rest of this entry »

Als gestern Nachmittag gemeldet wurde, dass die Täter von Boston „foreign born“ sind und aus Hass auf die USA gehandelt haben bekam ich einen Riesenschreck. Waren es etwa deutsche Qualitätsjournalisten? Wollte ein verzweifelter Marc Pitzke angesichts des Scheiterns verschärfter Waffengesetze ein Zeichen gegen die NRA setzen? Und wo ist eigentlich Jakob Augstein? Read the rest of this entry »

Muslimische Schlägerhorden töten deutsche Männer und vergewaltigen Frauen. Es findet ein Genozid am deutschen Volk statt, und die linken Berufsbetroffenen von der Presse sehen weg. Das ist die Kernthese eines Beitrags mit dem der Romanautor Akif Pirinçci letztens die Achse des Guten bereicherte. Ist so was noch lustig? Read the rest of this entry »

Gäbe es Jakob Augstein nicht, man müsste ihn erfinden. Kein linker Gänsefüsschenintellektueller kann so wie er das inkonsistente Weltbild der gutsituierten Salonsozialisten aus den Altbauvierteln dieser Republik in uninspirierte Texte gießen. Pünktlich zum Osterfest widmet er sich der frömmelnden Kapitalismuskritik und predigt uns die „Jesus-Alternative“ zu Neoliberalismus und Marktradikalität. Read the rest of this entry »

Daniel Bahr, Gesundheitsminister und Mitglied des FDP-Bundesvorstandes, ließ gestern folgendes zur Zypern-Rettung verlauten:

 Deutschland sei deswegen so erfolgreich, “weil wir wissen, dass man nur das Geld ausgeben kann, was vorher erwirtschaftet wurde.” Zypern habe sich offenbar auf die Sicherheit des Euros verlassen wollen, “ohne selbst etwas dafür zu tun. Das kann nicht funktionieren”.

Diese Aussagen sind in zweierlei Hinsicht bemerkenswert:

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Wenn Katrin Göring-Eckardt nicht gerade Bücher über „Mutter Erde“ schreibt, dann fordert sie von ihren Mitmenschen eine “Kultur des Weniger” ein. Aktuell hat sie dabei geringfügig Beschäftigte im Visier, die ihrer Ansicht nach auf Einkünfte von über 100 Euro Steuern und Abgaben zahlen sollen. Zu viel Gier ist schließlich nicht gut, zumindest beim Bürger, deswegen ist weniger von wenig in diesem Fall mehr. Beim Staat sieht es natürlich anders aus, der braucht jeden Cent für seine maroden Sozialsysteme. Read the rest of this entry »

Georgios Vassiliou war von 1988 bis 1993 Präsident Zyperns und ebnete den Weg der Insel in die EU. In der ZEIT hatte er heute bemerkenswertes zum viel gescholtenen zyprischen Geschäftsmodell zu sagen:

ZEIT ONLINE: War nicht auch das Geschäftsmodell mit Banken und Niedrigsteuern ein viel zu hohes Risiko?

Vassiliou: Nein, warum? Unser Geschäftsmodell war gut. Allein von Tourismus konnten wir nicht leben. Also haben wir uns auf Dienstleistungen konzentriert, besonders im Finanzsektor. Und das mit einem sehr soliden Hintergrund. Wir haben eine stabile Demokratie, ein zuverlässiges Rechtssystem basierend auf dem britischen Common Law, ein funktionierendes Steuersystem, eine gut ausgebildete Bevölkerung, effiziente Rechnungsprüfer, Buchhalter, Anwälte. Das funktionierte. Andere Länder in der EU machen das auch. Read the rest of this entry »

Der bayrische Finanzministers Markus Söder hat sich heute bei der Vorstellung der Klage gegen den Länderfinanzausgleich unentschuldbar im Ton vergriffen, und “Irritation bei den Journalisten und Empörung bei der Opposition” ausgelöst, wie uns SPON wissen lässt. Er sagte wörtlich:

“Seit heute morgen um neun Uhr wird geklagt”

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Es klingt erstaunlich, aber das Steuerparadies Zypern wurde bis vor einigen Wochen von einem Kommunisten regiert. Dimitris Christofias von der Fortschrittspartei des werktätigen Volkes (AKEL) wird den Zyprern vor allem dadurch in unguter Erinnerung bleiben, dass er bis zum Ende seiner Amtszeit alles tat, um die Verhandlungen mit der EU über eine Rettung der maroden Banken in die Länge zu ziehen. In Wahlkampfzeiten wäre die Unterwerfung unter ein Brüsseler Spardiktat Gift für die Chancen der AKEL gewesen, die sich trotz Krise nicht von der linken Parteien intrinsischen Freibier-für-Alle-Mentalität trennen konnte. Read the rest of this entry »

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