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Wie man peinliche Vorkommnisse skandalisiert, zeigt diese Meldung: Eine leitende Mitarbeiterin des ADAC habe ihren Sohn und seinen Freund per ADAC-Rettungsflieger in den Urlaub geschickt. Dass das nur die halbe Wahrheit ist, versteht sich von selbst und zeigt, wie plump der Medienmainstream mittlerweile skandalisiert, um Klicks, User, Leser oder Zuschauer zu maximieren. Viel interessanter wäre es doch, herauszufinden, im wessen Interesse das ADAC-Bashing eigentlich ist? By the way: Ich bin AvD-Mitglied.  Read the rest of this entry »

Während ich dies schreibe, erreichen mich immer mehr Berichte über „ukrainische Milizen“, die Russisch ohne ukrainischen Akzent sprechen und in Kiewer Banken Rubel eintauschen. Putin ist offenbar entschlossen, sich an den Ukrainern für seine Niederlage in der Orangenen Revolution vor zehn Jahren zu rächen. Seine Geheimarmee ist schon hier. Falls Kiew zu der Zeit, da Sie dies lesen, in Blut ertrinkt, so bedenken Sie bitte: Dies ist kein Albtraum. Es ist die Realität, aus der Europa nicht so bald wieder erwachen wird.

so lautet der letzte Absatz eines Artikels der ukrainischen Schriftstellerin Oksana Sabuschko in der FAZ, in dem sie auf die Tatsache hinweist, dass Putins Truppen schon in Kiew stehen und wohl nur mit dem Niederschlagen der Opposition warten, bis die friedlichen Spiele von Sootschi vorbei sind.  Read the rest of this entry »

Die Katholische Kirche ist eine Organisation, der man nicht angehören muss. Im Wettbewerb der Glaubensgemeinschaften finden sich etliche andere Religionen, die beinahe jedes Spektrum bedienen. Natürlich ist die Kirche auf ihre Schäfchen angewiesen, in Deutschland gibt es von denen Kirchensteuern in anderen Ländern bezahlen sie ihre Gemeinden und deren Geistliche. Kardinal Meisner hat in einer Rede vor irgendeiner katholischen Gruppierung, die sich durch besonderen Kindereichtum auszeichnet, gesagt, “eine Familie von euch ersetzt mir drei muslimische Familien”. Read the rest of this entry »

Die empörte Haltung, die europäische Staaten gegenüber der Spionage der USA an den Tag legen, sei heuchlerisch. Das behauptet die EU-Justizkommissarin Viviane Reding. Man solle doch bitte seine eigene Datenschutzpolitik überdenken, ehe man mit dem Finger auf andere zeige. Read the rest of this entry »

1 Million neue Jobs versprachen Bündnis90/die Grünen im Wahlkampf durch eine ökologische Industrie-Revolution. Auch der damalige Kanzlerkandidat Steinmeier überschlug sich eingedenk der Wachstumseuphorie der Öko-Industrie 2009 und prophezeite ein neues Wirtschaftswunder. Nun schreibt die FAZ, das von 10.200 Arbeitsplätzen, die Anfang 2012 in der Solarindustrie existierten, nur noch 4.800 vorhanden sind. Trotz Förderung von 175.000 Euro – pro Jahr.  Read the rest of this entry »

Das ist schon das zweite Mal, dass ich an dieser Stelle meine Unterstützung für die Betonfrisursozialistin kundtun muss. Und diesmal ist das noch nicht einmal ironisch gemeint. Natürlich ist Wagenknecht nicht das Opfer von Markus Lanz, dafür ist das intellektuelle Gefälle zwischen dem braven Staatsfunkconferencier und alerten Altstalinistin zu steil. Die Petition gegen Lanz ist trotzdem gerechtfertigt, denn selbst wenn genervter Zuschauer „einfach umschalten“, ihre Zwangsgebühren fließen weiter. Wer „Demokratieabgaben“ einfordert, der muss auch Onlinepetitionen aushalten können.

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Wohl über 70.000 ADAC Mitglieder haben beim “Gelben Engel” für das Lieblingsauto gestimmt. Wohl 7000 für den Gewinner, den VW Golf. Weil dem Chefredakteur der ausrichtenden “ARD-MOTORWELT” zu wenig war, hängte er beim Abstimmungsergebnis einfach eine 0 hinten an. Oder eine eins oder eine fünf. Ohne die Reihenfolge zu verfälschen.  Dass der Golf des Deutschen liebstes Auto ist, kann man übrigens auch aus der Zulassungsstatistik erkennen. Da führt er auch. Mit ein paar hunderttausend Nummern mehr. Wo also ist der Skandal.  Read the rest of this entry »

Das Erscheinen der Alternative für Deutschland auf der politischen Bühne bedeutet vor allem eines: diese Zusammenhänge kommen den Bürgern zu Bewusstsein, der Widerstand hat begonnen. Die bürgerliche Mitte ist heute – paradox genug – die eigentlich revolutionäre Klasse. Der Endzweck dieser Revolution ist freilich nicht die klassenlose Gesellschaft, sondern die Wiederherstellung der sozialen Marktwirtschaft und der Souveränität des Volkes gegenüber dem Lobbyismus.

Das schreibt Marc Jongen, Stellvertretender AfD Sprecher in Baden-Württemberg und Sloterdjeik Assi im Professorenrang im wiederbelebten CICERO ONLINE. Im Vergleich zur weichgespülten Lindner-FDP starke Worte, die an Rechtsstaat und Wettbewerb erinnern.  Read the rest of this entry »

Als Michail Gorbatschow 1986 an die Spitze der Sowjetunion trat, erzählte er von Glasnost und Perestroika. Aber er wollte keine Freiheit, keinen Wettbewerb und keine Marktwirtschaft. Er wollte den Sozialismus retten. Dass das mit den Mitteln des greisen Politbüro im Kreml fehlgeschlagen war, war offensichtlich. Der Sowjetunion stand das Wasser bis zum Halse. Dem Iran geht es nicht anders. Wie weiland Adolf Hitler hoffen die Mullahs auf die Wunderwaffe, die ihnen den Arsch rettet. Das Land kann nicht mal genug Öl raffinieren, um seinen eigenen Bedarf zu produzieren. Die Mittel reichen nicht mehr, um sich das Schweigen der Bürger durch Lebensmittelsubventionen zu erkaufen. Die Inflation galoppiert. Und die Betriebskampfgruppen, denen die Unternehmen deFacto gehören, stecken mögliche Gewinne in Enduros, Schlagstöcke und Gewehre und nicht ins eigene Unternehmen, dessen Kapitalstock ausgehöhlt werden. Nun kommt ein neuer Präsident von Mullahs Gnaden und schlägt den USA vor, die Botschaft in Teheran wieder zu eröffnen.  Read the rest of this entry »

Der Konsum von Marihuana hat sicherlich einige positive Nebeneffekte. Das gilt für Alkohol oder Morphium unter bestimmten Umständen aber auch. Gras und Haschisch als Wunderheilmittel zu bezeichnen ist aber nicht korrekt. Die Tatsache, dass Alkohol aber konsumiert werden darf und in manchen Situationen sogar zum guten Ton gehört, macht ein Verbot der Droge aus Hanfblüten aber zu einem großen Witz. Read the rest of this entry »

LagerfeldDie Jogging-Hose ist der Bruder der Leggings. Beide treten in Tateinheit gerne aus vermeintlicher Ballonseide gefertigt an Autobahnraststätten auf, wenn die Reisenden sich aufhalten. Sie verlassen die potentielle Privatsphäre zwischen zwei Knautschzonen und stellen die eigenen körperlichen Unzulänglichkeiten von Ballonseide und Synthetik nachgezeichnet öffentlich zur Schau. Für Read the rest of this entry »

Walter Eucken war ein feiner Mann. Dass sein “Erbe” Teil meines Pseudonyms wurde, ist eine Anmassung. Ursprünglich hieß nur das erste Blog, das ich betrieb so, weil ich mich mit ordnungspolitischen Fragen beschäftigen wollte und eben der fast vergessene Wirtschaftspolitiker mit seinen 1938 in Jena erschienenen “Grundlagen der Nationalökonomie” den Ordoliberalismus in Stein gemeißelt hatte. In dieser Woche hat der Bundespräsident anlässlich des 60-Jährigen Jubiläums des vier Jahre nach seinem plötzlichen Tod gegründeten Walter-Eucken-Institut fast schon eine Bresche für den “Neoliberalismus” geschlagen. Grund Genug, einmal mehr auf Euckens wissenschaftliches Erbe zu verweisen.  Read the rest of this entry »

Schnappatmung bei den Qualitätsjournalisten, Kritik von den grünen Wannabeliberalen und Sigmar Gabriel macht plötzlich einen auf Ludwig Erhard: Joachim Gauck hat mit seinem Plädoyer für ein bisschen weniger Staat und einen Hauch mehr Markt Unruhe bei den herrschenden Klassen ausgelöst. Wie kommt’s?

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muss ihn selber machen. Das sagte man von den hanseatischen Bürgerstöchtern der Perlenketten- und Faltenrockfraktion in den Achtzigern an meinem Studienort Freiburg. Heute bekommt dieser Satz einen faden Beigeschmack, wenn man jetzt davon hört, dass auch der neue CSU-Generalsekretär sich in Prag eine Art Promotion light gegönnt hat.  Read the rest of this entry »

Es sieht nicht gut aus für die Windkraftfirma Prokon. Vorbei die Zeiten, als finanziell gut aufgestellte Ökos mit angeblichen Traumrenditen zum Kauf von Genusscheinen animiert wurden. Jetzt versucht die Geschäftsführung mit Drohbriefen an die Anleger nocht etwas Zeit bis zum unvermeidbaren Zusammenbruch zu schinden. Mitleid mit den gelinkten Geldgebern ist allerdings völlig unangebracht. Wer sich auf ein Geschäftsmodell einlässt, das auf staatlich erzwungenen Wucherpreisen basiert, der betreibt legalisiertes Raubrittertum.

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