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Jaja, der gute alte Jakob Augstein. Er ist wahrhaft ein großer Kämpfer für die Gerechtigkeit. In seiner letzten Kolumne wusste er aber wohl nicht so recht, was er schreiben soll. Sein brillanter Einfall: Er vergleicht Michael Chodorkovsky mit einem gewissen Jeremy Hammond und wünscht sich ganz doll, dass Genscher, Steinmeier und Merkel bei der amerikanischen Regierung zugunsten dieses Mannes intervenieren. Aber wer ist Jeremy Hammond? Read the rest of this entry »

Trotzdem wünschen wir allen FdoG-Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch!

Der neue Internet-Minister Alexander Dobrindt bringt uns die Datenautobahn. Sagt er. Ein trügerisches Versprechen. Für die, die sich nicht daran erinnern: Früher gab es ein Telekommunikationsmonopol des Staates. Da hatten die Geräte noch Schnüre und Wählscheiben. Wer drahtlose Telefone aus Amerika einführte, die die meisten nur von J.R. Ewing kannten, der seine fiesen Intrigen auf der Southfork-Ranch in der Fernsehserie “Dallas” einfädelte. Das modernste Übertragungsgerät der Schriftform war Read the rest of this entry »

Unsere frisch gebackene Arbeitsministerin hat großes vor: „Wir müssen Vollzeit neu definieren“ erkannte Andrea Nahles gleich an ihrem ersten Arbeitstag. Einen „Anwesenheitswahn“ hat die SPD-Linke in der Arbeitswelt ausgemacht und beschlossen, dass damit jetzt Schluss sein müsse. Das gemeine Volk spekuliert derweil im Netz, was Nahles als nächstes fordert. Das Verbot von Kinderarbeit? Die 40-Stunden-Woche? Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? Flexible Arbeitszeiten sind in modernen Unternehmen schließlich Gang und Gäbe. Trotzdem gibt es Jobs, bei denen physische Anwesenheit unumgänglich ist. Für die Bäckereifachverkäuferin und den Herzchirurgen ist Home Office nun einmal keine Alternative. Das wird auch Nahles nicht ändern können. Read the rest of this entry »

Henryk M. Broder hat vor einiger Zeit geschrieben, daß er in der Bahn erster Klasse fährt, weil er so die Süddeutsche Zeitung lesen könne, ohne dafür zu bezahlen. (Das Problem der Free-Lunch-Illusion ignorieren wir hier geflissentlich.) Auf ähnliche Weise fiel mir kürzlich eine Ausgabe des evangelischen Magazins chrismon in die Hände, allerdings ohne jede entsprechende Intention. Aus Langeweile Read the rest of this entry »

Zur politischen Gesamtlage fällt einem wirklich nichts mehr ein. Libyen. Schon mal gehört. Da war doch was. Tunesien kriegt gerade neue Regierung. Was war mit Ägypten? Nur weil Assad seine Faßbrausen auf Schulen in Aleppo fallen wird, schafft er es in die Nachrichten, während wir dort gleichzeitig durch gezieltes Wegschauen den Islamisten aller Couleur im wahrsten Sinne des Wortes das Feld überlassen haben. Hierzulande wird eine Regierung vereidigt, von denen so ziemlich gar kein Mitglied sein Geld jemals in der freien Wirtschaft verdient hat. Was wundert es Einen da kaum, dass sich der so genannte Koalitionsvertrag liest wie ein Rückbauplan der Schröderschen Agenda 2010. So kann man den irrsinnigen Forderungen der Franzosen und der EU-Kommission nach Verminderung des Export-Überschusses auch nachkommen.  Read the rest of this entry »

Der so genannte Koalitionsvertrag ist eine Vereinbarung zu Lasten Dritter: Der Bürger, der Familien und deren Nachkommen. Er funktioniert nach den schlichten Gesetzen der politischen Stimmenmaximierung. Die führt die repräsentative Demokratie systemimmanent in die Insolvenz. Wir brauchen bald keine Regeln für die Abwicklung von Banken sondern von Staaten, namentlich der Bundesrepublik Deutschland.  Read the rest of this entry »

Für retroaktiven Antifaschismus ist es nie zu spät, das wissen auch die Münchner Grünen. Deswegen verhüllte man jüngst unter großem Trara ein Denkmal, das den „Trümmerfrauen und der Aufbaugeneration“ gewidmet ist. Die Hauptstadt der Bewegung a.D. wurde den Stadtarchiven zu Folge in erster Linie von zwangsverpflichteten Regimetreuen entrümpelt, denen amerikanische Soldaten zum Zeichen tätiger Reue den Spaten in die Hand gedrückt hatten. Die Trümmerfrauen waren also eigentlich Trümmermänner beziehungsweise Trümmernazis. Die Grünen wittern „Geschichtsklitterung“ und fordern „den richtigen ein Denkmal, nicht den Altnazis“. Nie wieder Faschismus, nie wieder Trümmermännerinnen! Read the rest of this entry »

Um festzustellen, dass diese 562 Schriftsteller es nicht ernst meinen und eigentlich gar kein Problem mit der Überwachung, Ausspähung und andauernden Prüfung von persönlichsten Daten haben, braucht es nur zweier Worte: Bankgeheimnis und Steuer-CD-Ankauf.

Und weil es ihnen eigentlich völlig egal ist, solange aus den richtigen Gründen spioniert wird, können sie sich im Fall der NSA so einfach wie nur möglich auskotzen, denn da kann man das Problem, das man mit Amerika hat, wiederverwenden.

Wie erwartet hat die FDP auf dem Bundesparteitag in Berlin Christian Lindner zum Parteivorsitzender gewählt. Der verlor keine Zeit um deutlich zu machen, warum das eine schlechte Idee war. Die AFD beschimpfte Lindner als „Bauernfänger“, und ließ damit erkennen, was er von den viele ehemaligen FDP-Wählern hält, die wegen der schwarz-gelben Europolitik von der Fahne gingen. Sie werden wohl nicht so schnell zurückkommen. Read the rest of this entry »

Nelson Mandela ist noch nicht einmal 24 Stunden tot, da melden sich schon die Experten zu Wort, die mit seinem Vermächtnis ihre eigenen kruden Vorstellungen untermauern wollen. Read the rest of this entry »

Mit dem Wechsel von Bonn nach Berlin wurde der Fuhrpark des Bundestages privatisiert. Ein Unternehmen übernahm die bis dahin von beamteten Chauffeuren angebotenen Dienstleistungen, die Mitglieder des Deutschen Bundestages in von den Herstellern zu hohen Rabatten (35%) bereit gestellten Autos von Hinz zu Kunz durch die Hauptstadt zu chauffieren. Das lohnt sich, schließlich sind die Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse auf diese Weise werbewirksam in der Tagesschau zu sehen. Da kann der Vorstand schmerzfrei darüber hinweg sehen, dass unliebsame MdBs vor der Präsidiumssitzung der Linkspartei gerade aus dem Auto dieser Premium-Marke steigen. Die Grünen Read the rest of this entry »

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