Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich das mal schreibe. Der Mann gehört nicht zu meinen Favoriten und Fußball interessiert mich nicht einmal. Und nun das. Der Präsident des FC Bayern hat sich selbst angezeigt, weil er Schwarzgeld in der Schweiz hat. Nur – wie ist er dazu gekommen, wie viel ist es und was ist wirklich so schlimm daran?

In Deutschland ein Einkommen zu erzielen, ohne die entsprechende Steuer abzuführen, ist nahezu unmöglich. Das gilt auch für den Fußballmanager, -Präsidenten und Wurstfabrikanten Hoeneß. Dieses einmal versteuerte Einkommen außer Landes zu schaffen, fällt schwer, wenn nicht ein beträchtlicher Teil im Lande bleibt und hier ebenfalls einer Besteuerung unterliegt.

Es kann sich also wohl nur um einen Teil des Hoeneßschen Vermögens handeln. Dort hat er auch nicht das gesamte Einkommen hinterzogen, sondern nur den Zinsgewinn oder den Gewinn, aus der Anlage des Vermögens.

Leute wie Hoeneß bekommen vielleicht mehr als sie verdienen. Das sei ihnen gegönnt. Der Mann zahlt jedenfalls mehr Steuern als die Neidhammel von der SPD, die ihn jetzt an den Pranger stellen. Das sollte nicht vergessen werden.

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