Das gefährliche an Prognosen ist, dass sie die Zukunft betreffen. Schrieb einst Mark Twain. Deshalb macht das der SPD nahe stehende Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sich normalerweise lieber zum Handlanger der Armutsindustrie und stellt immer wieder fest, dass die Armen immer mehr würden. Dabei werden die nur immer reicher. Je höher das mittlere Einkommen, desto früher beginnt die Armutsgefährdung. Wenn ausgerechnet dieses Institut sich dazu herablässt, riesige Haushaltsüberschüsse zu prognostizieren, hat die Steuererhöhungs-Orgien-SPD ein Problem. 

Und das hat das DIW getan. Bis zu 28 Mrd. Euro pro Jahr soll bis 2018 der Haushaltsüberschuß betragen. Auch die Sozialkassen sollen rund 25 Mrd. Euro mehr einnehmen, als sie an Rentner, Kranke und Arbeitslose ausreichen müssen. Schon in den vergangenen Jahren haben die keinen Überschuss von 16 Mrd. Euro gemacht, sondern aufgrund zu hoher Beiträge zuviel eingenommen.

Doch die Prognose der Berliner Wirtschaftsforscher könnte aus zwei Gründen nicht eintreffen:

1. Ein mit der EURO-, DOLLAR und YEN-Krise einhergehender Wirtschaftseinbruch könnte die Arbeitslosigkeit schnell wieder zusammen brechen lassen.

2. Bisher sind die Staatseinnahmen fast immer gestiegen. Von 440 Mrd. Euro vor rund 10 Jahren auf 600 Mrd. Euro. Aber die Politiker aller Couleur haben es stets geschafft, noch mehr Geld auszugeben, als sie eingenommen haben.

Letztere Bedingung trifft ein. Todsicher.

Siggy Pop und die Stones werden trotzdem an ihrem Programmpunkt festhalten und die Steuern erhöhen wollen.

 

About these ads