Die staatliche Politik und die Polemik der “Non Govermental Organizations” führt zwangsweise zurück in die Welt der Kapitalverkehrskontrollen und beendet das Zeitalter der weltweiten wirtschaftlichen Verflechtung, die fälschlicherweise von den Marxisten “Globalisierung” genannt wird, obwohl die Erde schon immer ein Globus war. Nun geht es um das Austrocknen von “Steueroasen”. Danach bleibt Armut, Unfreiheit und Sozialismus. 

In der Weltwirtschaft erfüllen Steueroasen einen wichtigen Zweck. Sie schützen Vermögen vor Enteignung durch übermäßige Besteuerung und staatliche Willkür. Diese Vermögen erfüllen einen wichtigen Zweck. Denn sie liegen nicht nur dort rum. Sie werden reinvestiert und erzeugen Wertschöpfung. Diese Wertschöpfung erzeugt Einkommen, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Und tragen so zum allgemeinen Wohlstand in der Welt bei. Auch die Unternehmen, an denen sich solche Vermögen als Aktionäre beteiligen, zahlen in den Ländern, in denen die Wertschöpfung entsteht, Steuern, Gebühren und Abgaben.

Diese Steueroasen haben aber auch im Sinne des Steuerwettbewerbs ihre Funktion. Sie zwingen die anderen Staaten, Steuern und Abgaben nicht beliebig zu erhöhen, weil dann der Druck zur Steuervermeidung steigt. Und so sind die Staaten gezwungen, ihre Steuern so zu gestalten, dass die Vermögenden und die Unternehmen bleiben und ihre Steuern im jeweiligen Land zahlen.

Der wahre Steuerausfall hält sich für die Staaten also in Grenzen. Worum es geht, ist Macht und Zwang. Wenn die Vermögenden und Unternehmen ihr Geld nicht in einen anderen Staat verbringen können, können die Staaten ihre Einnahmen maximieren. Denken sie. Tatsächlich ist es eben anders. Wenn die Oasen ausgetrocknet sind, bleibt nur die Wüste. Und im Sozialismus wird dort selbst der Sand knapp.

 

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