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Das Zitat stammt zwar von Heidi Klum, muss in diesem Fall aber dem italienischen Präsidenten zugeschrieben werden. Der sagte das Diner samt Image-fördernden Fototermin mit dem SPD-Kanzlerkandidaten einfach ab, weil der zwei der “Sieger” bei der italienischen Wahl als Clowns relativierte. Damit verstößt er gegen die politischen Gepflogenheiten. Read the rest of this entry »

Das fordere nicht ich, sondern Hannah Wilhelm in der SZ, wo sie Spenden von Milliardären verhindern will, in dem sie durch Erbschafts- und Vermögenssteuer enteignet werden. Betroffen wäre auch ihre Kollegin, die Salonlinke Franziska Augstein, die sich mit ihrem Lebensgefährten Heribert Prantl von den Gewinnen einen schönen Lenz machen kann, was beide nicht davon abhält, ebenfalls bei der SZ zu fabulieren. Allerdings nimmt sie als Gesellschafterin auch demokratisch völlig unlegitimiert Einfluß auf den politischen Kurs und die journalistische Qualität des Spiegel, von dem ihr rund ein Viertel gehört. Noch derber treibt es ihr Bruder Jakob, der dort auch noch eine Kolumne schreibt und offiziell als Sprecher der Familie auftritt und ebenfalls völlig unlegitim aus den Erlösen das linke Blatt “Freitag” mit seinen Spiegel-Gewinnen subventioniert, statt brav seine Steuern an die demokratisch legitimierte Mehrheit zu entrichten.  Read the rest of this entry »

Zettel war einer der Giganten, auf deren Schultern die liberale Bloggerszene steht. Eine Stimme der Vernunft, stets klug in der Analyse und immer sachlich im Ton. Zettels Raum ist seit bald sieben Jahren ein Fels in der Brandung des illiberalen Zeitgeistes und sein kleines Zimmer eine Insel für alle, die intellektuelle Debatten hitzigen Kommentarschlachten vorziehen. Er wird seinen Lesern, seinen Bloggerkollegen und dem deutschen Liberalismus fehlen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Wer sich erdreistet Milliarden für einen guten Zweck zu spenden, der gehört sofort enteignet. Das ist die Quintessenz vieler gehässiger Kommentare unter den meist wohlwollenden Artikeln zu Hasso Plattners Milliardenspende. Nur auf die SZ Verlass. Das Zentralorgan der Studienräte und Frauenbeauftragten gibt dem gesunden Volksempfinden eine Stimme. Plattner, so müssen wir erfahren, ist nämlich weder ein „Gutmensch“ noch ein „Heiliger“ und schon gar nicht “großherzig”. In Wirklichkeit ist der Mann ein eiskalter Kapitalist, so wie seine amerikanischen Spießgesellen Bill Gates und Warren Buffet.

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Die große Überraschung war vielleicht vier Zentimeter lang, ziemlich braun, von fester Konsistenz und rutschte ohne Vorwarnung einfach so in die Kloschüssel.

Es ist schon erstaunlich, was man den linksbürgerlichen Lesern bei ZEIT online unter der Rubrik „Lebensart“ anbietet.

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Eines der hervorstechenden Merkmale des deutschen Qualitätsjournalismus ist die Ähnlichkeit in der Dämlichkeit. Schuld daran ist zweierlei: Das hemmungslose plagiieren von Agenturmeldungen führt zu fast wortgleichen Passagen, wie man heute anhand der Meldungen (SPON, ZEIT, TAZ und SZ) zu Joe Bidens hohem Lied auf die Schrotflinte feststellen kann. Noch schlimmer ist allerdings das Phänomen „Zwei Dumme, ein Gedanke“, das vor allem bei Berichten über Israel, die USA und den Kapitalismus seine unheilvolle Wirkung entfaltet. Read the rest of this entry »

Wir predigen Wasser und saufen Wein. Während Mutti und Schäuble in Brüssel von den PIIGs Spar-Exzesse erwarten, explodieren die deutschen Staatsausgaben schneller als die Einnahmen steigen können. Das Sozialstaatsparadox besagt: Je höher der Lebensstandard der Gesellschaft, desto größer die Sozialstaatsindustrie und die Kosten der Umverteilung. Jetzt hat selbst die OECD gewarnt. Uschi und Mutti erfinden immer neue soziale Wohltaten und gängeln diejenigen, die noch Wertschöpfung erzielen. Es wird nicht mehr lange dauern, dann hat Deutschland seine hart erkämpfte Wettbewerbsfähigkeit verspielt. Leichtfertig.  Read the rest of this entry »

Kürzlich hat Euckenserbe an dieser Stelle bemerkt, daß zwar über Stefan Raabs politische Talkshow berichtet wird, nicht aber darüber, dass in den ersten beiden Ausgaben jeweils ein FDP-Kandidat oder eine FDP-Kandidatin gewann. Wahrscheinlich sind einige deswegen immer noch starr vor Entsetzen, andere möchten dieses Ereignis bewußt totschweigen.

Die Rechtgläubigen dieser Republik dürften sich aber darin einig sein, daß nicht sein kann, was nicht sein darf. Darum besteht dringender Handlungsbedarf! Dieser Pflicht kann sich auch Jakob Augstein nicht entziehen. In seiner Kolumne vermeidet er es, die FDP-Siege (wobei man darüber streiten kann, ob es FDP-Siege oder vielmehr Siege von FDP-Mitgliedern waren) zu thematisieren und stellt Stefan Raab als hohle Witzfigur dar. Das Ende ist nah! Es droht – Donnergrollen, getragene Musik – die Raab-Republik. Read the rest of this entry »

Die Kritiker im Qualitätsjournalismus sind ziemlich unsicher, wie sie auf Stefan Raabs Polit-Talk reagieren sollen. Dabei wird der Sieg der FDP-Politker Kubicki und Teuteberg schön totgeschwiegen. Der Problem-Peer schickt lieber gar keine Quotenfrau.  Read the rest of this entry »

der ehemalige Generalsekretär der SED und Vorsitzende des Staatsrates Egon Krenz hat seinem unmittelbaren Nachfolger Gregor Gysi einen Persilschein ausgestellt. Das wiegt schwer, schließlich hat letzterer ihn ja auch noch aus der Partei, die dann schon SED/PDS hieß, schmeißen lassen. Krenz dürfte also eigentlich keinen Grund haben, Gysi in Schutz zu nehmen. 

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Spiegel Online Kulturmann Andreas Borcholte schreibt über den neuesten Teil der Stirb-Langsam-Reihe und man glaubt auf dem Bildschirm die Flecken seiner Tränen zu sehen. Der gelernte Soziologe kann mit dem Action-Streifen nämlich so gar nichts anfangen. Und da die qualitativ gewohnt hochwertige Belegschaft von SPON im Zweifel links ist, misfällt es ihm doch sehr, dass die Schurken Russen sind und John McClane sie ohne jeden kritischen Dialog beseitigt. Read the rest of this entry »

Vor ein paar Tagen hat der deutsche Qualitätsjournalismus Dank einer Website namens „Lobbyplag“ herausgefunden, dass die Brüsseler Eurokraten ihre Gesetze gerne bei Interessengruppen abschreiben. Schockschwerenot oder wie wir Liberalen sagen: Ja was denn sonst?

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Deutsche, kauft nicht beim Schirrmacher. Der böse Kapitalist will mit seiner Kapitalismuskritik nur seinen Reibach auf Kosten hart arbeitender Bürger machen. Seine frühzeitige Entdeckung von Eigennutzaxiom  und Spieltheorie nutzt er zur Verbreitung populärmarxistischer Klischees. Ziemlich alter Essig in neuen Schläuchen bleibt kein guter Tropfen. Dass ausgerechnet der führende Antisemit des Landes, der linke Erbe Jakob Walser Augstein ihm öffentlich mit Lob beispringt, ist bezeichnend. Wie schön dass der Herr, wenn es ihn denn gibt, die Propaganda-Show zunächst einmal mit dem Ratzinger-Rücktritt verhinderte.

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Die junge Frau kommt modern daher, auch wenn sie ihrem wehrlosen Säugling aus dem Kapital vorlesen soll. Doch in der Debatte um das Ermittlungsverfahren gegen den vermeintlichen Stasi-Spitzel Gregor Gysi offenbart sie, dass die Gnade der späten Geburt nicht vor der Vergewaltigung der eigenen Landsleute für die Sache des “Sozialismus” halt macht, mehr als 24 Jahre nachdem die mit eigener Kraft die Diktatur der Proleten rund um Honecker beendet hatten. Read the rest of this entry »

Das menschliche Antlitz des Sozialismus ist in der Bredouille. Während jedem ostdeutschen Lageristen im Staatsdienst wegen Aktivitäten als Stasi-IM die Entlassung droht, geriert sich Gregor Gysi seit Jahrzehnten wahlweise auf den vorderen Bänken des Bundestages oder auf den bequemen Sesseln des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wo er gerne den Rächer der Enterbten gibt.  Read the rest of this entry »

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