Ursula von der Leyen, das fleischgewordene Mutterkreuz der Nation, hat mal wieder eine Idee. Im Rahmen ihres sozialpolitischen Dauerfeuers gibt es für Mütter, die wieder arbeiten gehen, Gutscheine für die Anstellung von Haushaltshilfen. 6 Euro pro Stunde, 15 Stunden in der Woche, 18 Monate lang. Macht pro Mami und Kind rund 360 Euro im Monat oder ca. 6500 Euro im Jahr. Das schafft Arbeitsplätze, die am besten gleich wieder von den Mamis besetzt werden.

„Wenn wir diese Dienstleistungen fördern, dann schaffen wir Zeit für Familien und schaffen gleichzeitig Arbeitsplätze“, so Ministerin Ursula von der Leyen (CDU).Fünf Millionen Frauen zwischen 25 und 59 weigern sich immernoch trotz der Gendermainstreammässigen Anprangerung ihres Lebensmodells endlich ihre Arbeitskraft der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Die müssen endlich weg vom Herd.

Erinnern Sie sich noch: Diese Regierung war angetreten, um die Steuern zu senken und ein einfaches und gerechtes Steuersystem mit niedrigen Sätzen einzuführen. Der demoskopische Absturz der FDP erfolgte, weil dies nicht eintrat. Stattdessen wird vom Betreuungsgeld über die Mindestrente, die Bildungsgutscheine für vermeintlich bildungsferne Bedürftigen-Kiinder und nun die Subvention von Haushaltshilfen das sozialpolitische Füllhorn über die Bürger ausgeschüttet. Dabei bezahlt das nicht Frau von der Leyen von ihrem Ministergehalt. Sondern eben diese Bürger entweder heute oder später. Und weil der Staat stets mehr ausgibt als er einnimmt, werden nicht nur Verwaltungsgebühren fällig. Der Zirkus wird obendrein durch Zinsen und die Kosten erhöht, die durch falsche Zuteilung entstehen. Außerdem refinanzieren sich die Gutscheine durch die Tatsache, dass die arbeitenden Mutter ordentlich in die Sozialkassen einzahlen. Und das gleich zweimal. Erstens 40 Prozent für den eigenen Lohn. Und zweitens mindestens 25% auf die Subvention, denn die erhält ja nur die Mami, die ihre Hülfe auch brav bei der Knappschaftskasse als Mini-Jobber anmeldet. Und so holt man die Putzfrau, die allerorten ohnehin den Feudel schwingt, aus der Arbeitslosigkeit.

Mir ist schon wieder schlecht.

 

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