100.000 Euro kann gewinnen, wer bei dessen neuer Talkshow mehr als 50% der Anrufer hinter sich versammelt. Dafür muss er sich den Fragen von Stefan Raab stellen. Dass das nicht zu klaumikig wird, dafür sorgt ProSiebenSat1-Chefredakteur Peter Limbourg. Doch das Politablishment rumort und moniert. Das Pfeifen im Walde ist nicht zu überhören.

Tanzbär Patrick Döring sorgt sich, als solcher an der Nase durch die Manege geführt zu werden. Und das könnte im glatt passieren. In den Parteizentralen fürchtet man neuen Wochenend-Dienst. Damit der eizgene Kandidat nicht allzu sehr abfällt, werden künftig Sonntag Abend nicht nur Claquere im Studio gebraucht. Sondern Mitarbeitern in den Büros, die brav ständig die Wahlwiederholungstaste drücken, damit der eigene Kandidat offensichtlich nicht zu sehr in der Zuschauergunst abstürzt.

Raab kann man zu seiner Idee nur gratulieren. Dieses Verhalten spült ProSieben zuverlässig Geld in die Kasse (pro Anruf 49 Cent aus dem deutschen Festnetz). Und weil man dem jeweiligen Gegner den Sieg nicht gönnt, kriegt keiner die 50% zusammen. Und das Geld bleibt im Jackpott.

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