6 Millionen EURO gibt die klamme Berliner Senatsverwaltung aus, um die Geschlechterneutralität der Spielplätze zu untersuchen. Steht etwa eine Rutsche im Schatten, so ist das Mädchendiskriminierung, weil die im Dunkeln Angst hätten. Nach der Diskriminierung von Knaben wird gar nicht erst gefragt. Die rutschen schließlich auch im Schatten.
Die ersten Zahlen aus Berlin lassen vermuten: Mädchen werden spieltechnisch diskriminiert! Lichtenbergs Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel (CDU): „Bei uns entsprechen von 127 Spielplätzen nur 41 allen Kriterien.“ In Pankow sind nur 57 von 211 Spielplätzen „gendergerecht“. Absolut ungeeignet für Mädchen sollen zum Beispiel der Spielplatz in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße (Prenzlauer Berg) und die Spielberge in der Paul-Junius-Straße (Lichtenberg) sein.
Das ist schon kein Schildbürgerstreich mehr. Vor allen Dingen, wenn man andernorts hört, dass Spielplätze geschlossen werden müssen, weil die umweltfreundlichen Holzspielgeräte mittlerweile verrottet sind und Unfallgefahr besteht.
Ich kann mich auch noch an den Sanierungsstau in der Grundschule meiner Tochter erinnern. Gendergerecht bestand dieselbe Lebensgefahr für Jungs und Mädels. Wenn die auf den Klodeckel stiegen, konnten sie ihre Finger problemlos in einen scharfen Belüftungsventilator stecken.
Soweit mir bekannt, macht auch die Feuerwehr beim anschließenden Abtransport ins Krankenhaus keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern.
Das ist alles nicht mehr komisch. Als Vater einer mittlerweile volljährigen Tochter kann ich feststellen, dass ihre Klassenkameraden in einem Matriarchat aufwuchsen, das insbesondere in Kindergarten, Vor- und Grundschule herrscht und das es den Knaben schwer macht, ihre Rolle in der Gesellschaft zu finden, weil sie keine oder wenige Vorbilder kennen. Sie werden tatsächlich diskriminiert. Die Spielplatzstudie belohnt übrigens nur besonders mädchenfreundliches Spielgerät mit Zusatzpunkten. Bei Knabenfreundlichkeit gibt´s nen fetten Abzug.m






5 comments
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23. October 2012 at 06:27
kikri
Diese “Studie” wurde von Gender-Pack(sorry -Wissenschaftlerinnen) erstellt.
Die vertreten die kuriose Ansicht, dass jeder Unterschied zwischen den Geschlechtern sozial/anerzogen ist.
Die gleichen verlangen jetzt mehr soziale Unterschiede herzustellen.
Ich verstehe das schon: auch dieses unnütze Gesindel will Geld verdienen, und das nicht zu knapp.
23. October 2012 at 12:20
Claude
6 Millionen € für eine solche Studie? Die Rechtfertigung für eine solche Summe würde mich schon interessieren.
Sind die 6 Millionen nicht eher der Gesamtetat für die Spielplätze?
23. October 2012 at 14:41
Möbius
“6 Millionen EURO gibt die klamme Berliner Senatsverwaltung aus, um die Geschlechterneutralität der Spielplätze zu untersuchen.”
Das ist nicht ganz richtig. Nicht für die _Untersuchung_ an sich. Berlin gibt 6,5 Mio. € aus für die “genderorientierte Steuerung des Produkts (den öffentlichen Spielplätzen), nur für Spielplatzausstattungen. [...] Dies entspricht jährlich durchschnittlich 840 Spielgeräten, also durchschnittlich 70 Spielgeräte pro Bezirk.” (Quelle: http://www.gleichstellung-weiter-denken.de/pdf/16_forum1_stefan_pasch_qualitaetskennzahl_spielplaetze.pdf , das ist eine Präsentation aus der Konferenz Gender Budgeting vom September 2010, auf den sich der von Ihnen zitierte BZ-Artikel bezieht. Übersicht alle Konferenzpapiere hier: http://www.gleichstellung-weiter-denken.de/genderbudgeting-konferenz.html).
Natürlich sind 6,5 Mio allein für die “gender-neutrale” Ausstattung von Spielplätzen viel zu viel; so wie überhaupt aus liberaler Perspektive die staatliche Finanzierung von Kinderspielzeug abzulehnen ist — aber die Quellen sollte man doch richtig verfolgen und zitieren.
Mfg,
Möbius.
23. October 2012 at 18:53
Fred
Je mehr Absolventen es in diesen Gender “Wissenschaften” gibt desto mehr Pseudo-Genderprobleme müssen sie erfinden um somit ihre Anstellung und ihre Bezahlung zu rechtfertigen. In der VWL nennt man dass Theorie der Bürokratie oder angebotsinduzierte Nachfrage.
Berlin ist wirklich eine Stadt die sich an dauerhafte, leistungslose Subventionen so gewöhnt hat das das Ausgabeverhalten wohl völlig planlos geworden ist.
24. October 2012 at 09:23
Sophist X
„Gender“-irgendwas mein seltsamerweise immer Entmännlichung. So als wäre die männliche Seite das fehlerhafte Konzept, der Buhmann für alles, der Sündenfall. Bei diesem esoterischen Genderdreck einen rationalen Einstieg zu suchen ist aber ohnehin für die Katz’.