Entgegen anderen Meldungen werden die Deutschen immer wohlhabender. Das durchschnittliche Einkommen stieg zwischen 2008 und 2011 um mehr als 4% oder mehr als 700 Euro. Entsprechend stieg auch die Armutsgefährdungsgrenze um 4% auf rund 11.000 Euro pro Jahr. Trotzdem sank das Verhältnis der höstverdienenden 80% zu den  ärmsten 20% von 4,8 auf 4,5% und der Gini-Koeffizient der Einkommensumverteilung sank von 30,2 auf 29,0. 

Wenn die Einkommen in Deutschland in den vergangenen Jahren vier Jahren und während der Wirtschafts- und Finanzkrise immer gleich verteilter werden, kann man wohl von einem Trend sprechen, der durchschlägt. Wenn Sie denn überhaupt stimmen. Schließlich stammen sie aus einer Befragung. Und da stellt sich doch die Frage, ob die Befragten wissen, was sie wirklich verdienen.

und das Einkommen wäre wohl beträchtlich höher, wenn der Sozialstaat auch bei diesen Einkommensgruppen mit 40% des erwirtschafteten Einkommens für die Sozialversicherung zuschlägt. Da verkommen die Grundsatzdiskussionen um die “Praxisgebühr” zur Petitesse. Es ist der Sozialstaat, der die Armen arm macht.

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