Aufgrund seiner Schreibe kann bei Stefan Kornelius’ Kommentar zu den Angriffen auf amerikanische Botschaften angenommen werden, dass er ihn nach ein paar Gläsern feinsten Rotweins geschrieben hat. Aber da Betrunkene und Kinder meistens die Wahrheit sagen, dürfen wir davon ausgehen, dass der Henri-Nannen-Kader genau das aufgeschrieben hat, wovon er felsenfest überzeugt ist. Und das klingt dann so:
“Es ist müßig, hier nach Tätern und Opfern zu unterscheiden. Diesmal ging die Provokation von amerikanischen Extremisten aus, islamistische Fanatiker haben sie angenommen und nicht minder radikal zurückgezahlt.”
Die Tatsache, dass die Opfer in diesem Fall ganz eindeutig der amerikanische Botschafter in Libyen Chris Stevens und seine Mitarbeiter sind, ist Kornelius egal. Für ihn sind die aufgepeitschten Massen auf den Straßen der muslimischen Welt die Opfer eines gefährlichen Regisseurs und eines gefährlichen Films, für den sich keine Sau interessiert, der jetzt aber als große Gefahr des Weltfriedens dargestellt wird. Ein Film ist für Herrn Kornelius also nicht nur völlig gleichwertig mit Mord und Totschlag, für ihn ist er auch die unvermeidbare Konsequenz und vor allem eine ausreichende Entschuldigung für solche Taten.
Wenn Kornelius diese gleichen Maßstäbe an den Massenmörder Breivik anlegte, dann wäre dieser ein Opfer seiner Opfer und trägt keine Schuld an seinen Taten.






7 comments
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14. September 2012 at 04:51
CK
Was für ein Hornochse!
Die Anschläge haben zudem rein gar nichts mit diesem Film zu tun, der jetzt als schlechtes “Alibi” hergenommen wird. Sie waren stattdessen von langer Hand geplant (und zwar bewusst für den 11.September, ein symbolträchtiges Datum), aber der dumme Durchschnittsdeutsche bzw. -europäer fällt ja auf jeden Unsinn hinein.
Die zweite Intifada war Sharons Schuld, weil er den Tempelberg besucht hat und diese Anschläge waren halt die Konsequenz eines islamhassenden Films. Zum Haare ausreifen.
Siehe:
http://www.carolineglick.com/e/2012/09/the-911-attacks-on-the-us-emba.php
14. September 2012 at 11:09
Pardus
citalopram, jungs. macht das leben in detuschland wesentlich einfacher. ich rege mich auch nicht mehr über jeden idioten auf
14. September 2012 at 13:30
Paul
Bedrückend ist, dass sich einige “Journalisten” in Deutschland als 5. Kolonne in diesem Glaubenskrieg der Muslime positionieren.
Kornelius gehört dazu.
14. September 2012 at 16:17
lalibertine
Ein weiteres schönes Zitat aus dem Kornelius’schen Machwerk.
In dieselbe Kerbe schlägt heute Sonja Zekri , die auch in aller Unschuld fragt:
Als ob man mittlerweile nicht wüsste, dass die Story von der jüdischen Urheberschaft ein üble Lüge war.
Die SZ wird ihrem Ruf als Fachblatt für Islamistenversteher und Israelhasser wiedermal gerecht.
19. September 2012 at 15:34
Yael
“Jüdische, christliche, muslimische Fanatiker – im Ergebnis richten sie dasselbe Werk der Zerstörung an.”
Wenn es so wäre, und Juden würden bei jedem antisemitischen Filmchen oder Serien in musl. Ländern so reagieren oder wenn sich Christen so wie die Islamisten benehmen würden, weil sie in musl. Ländern verfolgt werden, gebe es kaum noch Menschen auf dem Erdball.
Das obige zeigt nur wieder den Stil der dt. Journaille, die alles in ihr Schwarz-Weiß-Schema unterbringen will.
15. September 2012 at 22:22
Bernd Dahlenburg
Kornelius’ Einlassung ist, wenn man seinen Faden weiterspinnt, sogar logisch, weil ihmzufolge seine Vorfahren in den 1930er-Jahren sicher auch als missbrauchte Opfer zu gelten haben, als sie stramm die rechte Hand hochhielten.
Mit derselben perfiden Logik werden von Schreibknochen wie Kornelius amerikanische und israelische Luftangriffe auf Terroristen mit den Bombardierungen auf Deutschland während WK II in Verbindung gebracht.
Pinkwashing pur.
16. September 2012 at 13:14
Alreech
Ich bin mir sicher, wenn irgendjemand dem diese Argumentation missfällt Stefan Kornelius eine Ohrfeige geben würde, dann wüsste er ganz schnell zwischen Täter und Opfer zu unterscheiden.