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David Harnasch hat ein Fundstück ausgegraben, das alle diejenigen lesen sollten, die sich über eine von ideologischer Schlagseite und völliger Ahnungslosigkeit gekennzeichnete Berichterstattung über alle auch nur im entferntesten mit Geld, Wirtschaft oder der Abwesenheit des Schlaraffenlandes zu tun habenden Themen wundern.

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Ja, ich will! Das sagen immer mehr überzeugte EU-Patrioten auf „Ich will Europa“, so auch Joseph:

 

 

 

 

 

 

Auf verschlungenen Wegen erreichte die Freunde der offenen Gesellschaft der Hinweis, dass Joseph sein markiges Bekenntnis ganz zeitgeistgemäß abgeschrieben hat, und zwar bei niemand geringerem als seinem Namensvetter Joseph Goebbels. Read the rest of this entry »

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte. Ja ich weiß, der Spruch ist abgenudelt, aber was soll man angesichts der Kampagne „Ich will Europa“ sonst sagen? Was da in mangelhafter Rechtschreibung von EU-Nationalisten ins Netz geschmiert wird lässt tief in längst überwunden geglaubte Abgründe der kollektivistischen Seele blicken und macht einmal mehr deutlich, dass EUropa das Gegenteil von Frieden, Freiheit und Völkerverständigung ist.

Da trifft Herrenmenschentum…

Ich will Europa, denn wir Europäer sind die Spitze der Zivilisation und müssen diese verteidigen. Deshalb muss Europa seine Kräfte bündeln: wirtschaftlich und militärisch. Read the rest of this entry »

Ich liebe Europa. Nachdem ich während der Schulzeit acht Monate in Australien zugebracht habe und feststellen musste, das auch die amerikanische Kultur recht einförmig ist, freue ich mich auf einem Kontinent zu leben, der mir so viel Vielfalt und Abwechslung bietet. Und ich bin auch ein Anhänger der europäischen Union. Ich freue mich, dass ich keine Grenzkontrollen über mich ergehen lassen kann, ohne Arbeitserlaubnis in Paris arbeiten oder in Rom leben kann. Dass ich investieren und konsumieren kann und mir aus England ordentliche Hemden mit Manschetten kaufen kann. Das alles will ich nicht, es ist Realität. Diejenigen die es zu verspielen drohen,  werfen gerade neue Nebelkerzen. Nach “Scheitert der EURO, scheitert Europa” heißt es jetzt “Ich will Europa”. Read the rest of this entry »

Nicht unweit von den Protestfeldern des sozial-industriellen Komplexes über den Dächern von Berlin reden reiche junge Männer, die die erste Internet-Euphorie wohlhabend gemacht hat, vom Reich werden. Und noch mehr nicht so reiche junge Männer und weniger junge Frauen hören zu. Die Reichen nennen sich jetzt “Inkubatoren” und Company Builder und das Panel spricht natürlich englisch, weil auch ein paar Italiener und Londoner angereist sein sollen. Die ganze Veranstaltung ist ein ungewolltes Plädoyer gegen die Sozialstaatsindustrie, die Staazis, die Reichen- und Vermögenssteuer. Read the rest of this entry »

Linke und Rechte mögen sich spinnefeind sein, das Misstrauen gegen offensiv zur Schau getragenes Außenseitertum – nichts anderes ist ja Punk – ist ihnen gemeinsam.  Read the rest of this entry »

Lance Armstrong werden sieben Tour de France Siege aberkannt, weil er laut Zeugenaussagen regelmässig und systematisch gedopt haben soll. Ein ehemaliger Krebs-Patient hat vielleicht ein anderes Verhältnis zur Pharmazie. Grotesk, wenn durch diese Entscheidung der ebenfalls gedopte Jan Ullrich nachträglich zum vierfachen Sieger mutiert. Das ganze untermauert nun meine Grundauffassung. Gebt das Dop(e)ing frei. Read the rest of this entry »

Wenn sich in Griechenland der Anschein ergibt, es ginge vorwärts, würde der Präsident des EU-Parlaments den Griechen die Frist gerne um ein Jahr verlängern. Das, so sagte er im Deutschlandfunk. Nach Einschätzungn von Jean-Claude Juncker – und der muss es als “EURO-Chef” ja wissen, kostet der Spass weitere 20 Milliarden, wovon rund 1/4 “Garantien” auf den deutschen Steuerzahler abfallen. Steinmeier von der Hilfstruppe der französischen Regierung springt seinem Parteifreund bereits bei.  Read the rest of this entry »

Morgen wollten Bosbach und Konsorten als “Berliner Kreis” mit einem Pamphlet an die Öffentlichkeit treten, um die konservative Seele der CDU zu retten, die in der Merkelschen Prinzipien- und der Seehoferschen Beliebigkeit zu versinken droht. Die FDP offenbart gleichzeitig eine Kombination aus Unwissen und Unvermögen, was die Regierungsfähigkeit betrifft, was in einem Regierungshandeln zum Ausdruck kommt, das man bestenfalls als Zick-Zack-Kurs kennzeichnen kann und das nicht dem Zuspruch Brüderles zu weinhaltigen Getränken geschuldet sein kann. Wenn Rösler den Austritt Griechenlands herbeisehnt und die verbliebenen drei FDP-Landeswirtschaftsminister ein Papier vorstellen, das entfernt an die Beschlußlage seit dem Mitgliederentscheid erinnert, beeilen sich Westerwelle und der Landespolitiker Lindner mit Widerspruch. An ein wenig Geld oder ein bisschen Zeit sollte es nicht scheitern. Trotzdem werden Schwarz-Gelb in einem Jahr gute Chanchen haben, ihr Bündnis zu erneuern, weil die Alternativen noch furchtbarer sind.  Read the rest of this entry »

Die Aufgabe eines amtlichen Kfz-Kennzeichens ist es – weltweit -, ein bestimmtes Fahrzeug fehlerfrei und eindeutig zu identifizieren. Deshalb trägt es in Deutschland neben einer räumlichen Kennung (kreisfreie Stadt oder Landkreis) auch noch eine bis zu fünfstellige Nummernkombination. Weil mit den Gebietsreformen allerlei regionale Kennungen verloren ging, will der Verkehrsminister Städten und Kreisen freistellen, alte oder neue Buchstabennummern vor dem Bindestrich zu gestatten. Und ruft damit die Reichsbedenkenträger auf den Plan.  Read the rest of this entry »

Unter vergleichbaren Titel hatte ich unlängst gepostet, dass Wahlergebnisse selten das Ergebnis der vorherigen Meinungsumfragen widerspiegeln. Das liegt nicht nur daran, dass die “Forscher” schlicht und einfach die Nichtwähler ignorieren. Sondern auch, dass die berühmte Sonntagsfrage stimmungsabhängig ist. Mit dem Ausweis der vermeintlich unentschlossenen Wähler immunisiert man das Ergebnis seiner Prognose im vorhinein. Aber auch bei Sachentscheidungen wird entsprechend verfahren. Erst stimulieren die Spin-Doctors die veröffentlichte Meinung, bis kurz danach die  fehlinformierten Befragten dem manipulierten Meinungsbild in Mehrheit folgen. Dezent manipulierte Fragetechniken tuen ihr übrigens. Und im Anschluss verkündet der Politiker dann seine Entscheidung im Sinne des vermeintlichen Volkswillen.  Read the rest of this entry »

Warum gewährt ein belangloses südamerikanisches Land einem australischen Staatsbürger Auslieferungsschutz (von Asyl kann man nicht sprechen) vor der schwedischen und britischen Justiz. Die m ü s s e n dort eine Leiche im Keller haben. Und Assange muss wissen, in welcher Ecke sie verwest. Ob seine naiven Wikileaks- Jünger sich mal überlegt haben, dass sie für einen ziemlich schäbigen Ego-Trip herhalten? Sollte sich die deutsche Qualitätspresse auch mal fragen lassen.  Read the rest of this entry »

Wie sonst ist es zu verstehen, dass in London und Quito Menschen dafür demonstrieren, dass jemand nicht wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung von der Staatsanwaltschaft befragt wird? Wie kommt es, dass Frauen in leichten Kleidern für jemanden auf die Straße gehen, dem vorgeworfen wird, dass er Frauen mit absichtlich beschädigten Kondomen der Möglichkeit einer Schwangerschaft oder ein Krankheit ausgesetzt hat? Warum wird so vehement für und nicht gegen Julian Assange demonstriert?

Die Antwort ist simpel. Assange hat ein Problem mit Amerika, er hasst Amerika und er “loves crushing bastards“. Mit diesem noblen Anliegen ist die Möglichkeit, zwei Frauen vergewaltigt zu haben, natürlich schnell verziehen. Und darum hat Rafael Correa, Sunnyboy und Präsident von Ecuador, Assange, der sich seit Wochen in der Londoner Botschaft des Andenstaats versteckt, jetzt auch Asyl gewährt.

Die Daily Mail hat eine tolle Bilderstrecke mit einer internationalen Auswahl von männlichen und weiblichen Unterstützern der Vergewaltigung zusammengestellt. Außerdem zu sehen: Nachfahren von spanischen Kolonisten, die auf mitgebrachten Zetteln betonen, keine Kolonisten zu sein.

Update: Weitere Bilder von Pro-Vergewaltigungsdemonstranten bei Spiegel Online.

Wie kommt es, dass es in den letzten Jahren plötzlich die Krankheit “Burnout” gibt? Eine Krankheit, die in früheren Zeiten noch nicht existierte, obwohl Arbeit früher schwerer war und es deutlich weniger Möglichkeiten gab, sich zu entspannen, nie mehr Freizeit zur Verfügung stand?

Im Fall der vielen Lehrer dürfte der Grund darin liegen, dass die Krankenkassen neu eingestellten Lehrern beim Abschluss ihrer Versicherung ungefragt umfangreiches Material zum Thema “Wie lasse ich mich bei Burn-Out krankschreiben?” überreichen. Mit anderen Worten: Die Lehrkraft weiß schon am Beginn ihrer Karriere, wie sie bei Bedarf einen ausgedehnten Sonderurlaub auf Kosten der Allgemeinheit nehmen kann.

Wen wundert es da noch, dass “Burnout” zu einer echten Volkskrankheit der “Kopfarbeiter” geworden ist?

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