18 Mrd. € kostet den Bürger das Ende der staatlichen WestLB. Die ist nicht erst über die Bankenkrise eingegangen. Das war sozusagen der letzte Tropfen, wenn auch ein großer, der das Fass zum überlaufen brauchte. Wie bei der bereits untergegangenen SachsenLB, der Baden-WürttembergLB und der HSH-Nordbank, die ebenfalls vom Staat mit Milliarden gerettet worden sind. Da passt ins Bild, dass der BayernLB-Vorstand Gribowski sich von Formel 1 Zampano Bernie Ecclestone mit bescheidenen 41 Mio. € schmieren ließ. Wenigstens ging die Bank nicht daran pleite, sondern daran, dass ihr der Haider Jörg die marode AlpeAdria Bank untergeschoben hatte und natürlich an zu vielen Asset Backed Securities in Nordamerika. 

Wer von den bösen Finanzmarktjongleuren faselt, der sollte sich mal vor Augen führen, dass fast ausschließlich Staatsbanken vom Staat gerettet werden mussten und das die Haushalte der Bundesländer ruiniert hat. Als ein Pirat im NRW-Landtag unlängst forderte, die WestLB einfach pleite gehen zu lassen, rief die Landesmutter erbost: Dann wären ja auch die Sparkassen hin. Recht hatten beide.

Am stabilsten haben sich übrigens die Genossenschaftsbanken erwiesen. Die hatten mit der Krise nichts zu tun. Aber ohne staatliche Bankenrettung wären nur die Staatsbanken pleite gewesen.

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