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Schlechte Nachrichten für Freunde des fehlenden Geschmacks: Bionade ist nicht mehr. Die SZ veröffentlichte vor einigen Tagen einen emotionalen Nachruf auf die Öko-Limo, die in den Nullerjahren in keiner Jutetasche fehlen durfte.

Das ist die Geschichte der Bionade. Und es ist die Geschichte von Peter Kowalsky. Nun geht diese Geschichte jäh zu Ende.

Was war passiert? EHEC im Bio-Holunder? Kinderarbeit beim Ingwerlieferanten? Gentechnisch veränderte Litschis unterm Öko-Label? Read the rest of this entry »

Hauptstadt-Glamour, Fashion-Week und Berlinale-Schick täuschen nicht darüber hinweg. In Charlottenburg und Zehlendorf, im Roten Rathaus und im Abgeordnetenhaus riecht es nach dem Mief der Spießigkeit, die sich im durchsubventionierten West-Berlin unter der Käseglocke während der Mauerzeit gebildet hat. Der frische Wind, der durch die Außerbetriebnahme der Braunkohleöfen im Osten auch durch die Karl-Marx-Allee wehte, weckte auch in der früheren Hauptstadt der DDR nur die Illusion der Weltoffenheit. In Wirklichkeit war man auch hier genauso spießig – nur irgendwie anders. Die Molle kam von Berliner Pilsener und nicht von Schultheiss. Das war es dann aber auch schon. Read the rest of this entry »

Durch Zufall bin ich auf eine interessante Broschüre des österreichischen Zivilschutzverbandes gestoßen. Und ich muss anerkennen, nach deren Lektüre bin ich für alles gerüstet. Read the rest of this entry »

Unsere Journalisten  verstehen die Welt nicht mehr: Da breiten wir großzügig einen milliardenschweren Rettungsschirm über das marode Griechenland, doch statt Dankbarkeit zu zeigen schmeißen griechische Medien mit Nazivergleichen um sich und in Athen verbrennt man deutsche Fahnen.   Read the rest of this entry »

Die Angelegenheit mit dem Punktekonto in Flensburg konnte für den Vielfahrer zu einem Problem werden. Wer mehr fährt, läuft öfter Gefahr, eine der kommunalen Gelddruckmaschinen am Rand der sechsspurigen Strasse in Form eines Opel Astra Kombi mit rotem Blitz in die Radarfalle zu tappen, weil er versehentlich mit 71 km/h in der geschlossenen Ortschaft unterwegs ist. Und das kostet nicht nur ein paar Euro, sondern eben auch leicht ein paar Punkte. Und die hatten oft Bestand. Und das kommt so:

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Die Implosion der Rettungsschirme ist wohl nicht mal eine Frage der Zeit. Dass immer mehr frisch gedrucktes Geld nicht mal dem Mikrokosmos Griechenland aus der Krise geholfen hat, macht endgültig offenbar, dass sich die EURO-Gemeinschaft überfordert hat. Marktgesetze und ökonomische Gegebenheiten lassen sich nicht dauerhaft verleugnen.  Read the rest of this entry »

Unsere Gas-, Solar-Modul- und Spielzeuglieferanten verstehen keinen Spaß mit der syrischen Opposition. Alltäglich kann Assads Regime mit deren Zustimmung gerne ein paar hundert Bürger des eigenen Staates willkürlich abschlachten. Weder die Chinesen noch die Rechtsnachfolger der Sowjetunion wollen heucheln. Wenn das eigene Volk gegen die Machthaber aufbegehrt, möchte man schließlich auch nicht durch de UN-Sicherheitsrat zur Ordnung gerufen werden. Und so entwickelt das Völkerrecht mal wieder seine fatale Wirkung und schützt den Diktator vor dem eigenen Volk.

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wenn man trotzdem lacht. Zum Beispiel in Israel über die Bedrohung durch einen atomar aufgerüsteten Iran. 

Übrigens war Ehud Barak während seines Dienstes in der Sayeret Matkal  tatsächlich als kesse Brünette in Beirut unterwegs.

“Zwei Münchner in Hamburg” hieß eine erfolgreiche ZDF-Vorabendserie in der Uschi Glas und Elmar Wepper schicke BMW-Cabrios durch die Kulissen der Hansestadt bewegten. Genauso anachronistisch erscheinen die Versuche der gelernten Münchner Helmut Dietl und Thomas Gottschalk, ihren Platz in der Berliner Republik zu finden. Das ist mehr als das Ende eines Zeitgeists. Die heimliche Hauptstadt ist nur noch heimlich. Und Dietls Zettl und Gottschalk entpuppen sich als Reflex der guten alten Zeit in der rauhen Wirklichkeit Westsibiriens.  Read the rest of this entry »

Im Großen und Ganzen läuft das Leben gerade nicht schlecht. Gut, das gilt nicht für die Entscheidungen und Anmaßungen der Politik und allenfalls mit starken Einschränkungen für das Wetter. Aber was ist das schon, verglichen mit der wichtigsten Nebensache der Welt? Am vorvergangenen Wochenende endete die Winterpause der Fußballbundesliga. Endlich! Alle tatsächlichen und Möchtegernexperten können die Welt wieder mit ihrem (vermeintlichen) Wissen beglücken und dem Ottonormalzuschauer erklären, was er von diesem oder jenem Ereignis zu halten hat. Read the rest of this entry »

Wenn der Unispiegel beim Thema staatliche Förderung von Studenten  streng „Luxussorgen“ diagnostiziert, dann lässt das aufhorchen. Die Akademiker-BILD hat einen Blick nach Dänemark getan, und dort gar unerhörtes entdeckt: Sofie Viborg Jensen, die wie jeder studierende Däne 700 Euro im Monat vom Staat erhält, hat sich in einer Zeitungskolumne darüber beschwert, dass ihr das nicht genug ist. Ihr fehlen die „Kleinigkeiten“, wie das „Bier am Wochenende oder einfach so und ohne Überlegen eine Latte bestellen“. Arbeiten gehen will sie nicht, dafür ist ihr Studium der Sozialwissenschaften zu „zeitintensiv“.  Read the rest of this entry »

Rudi Assauer leidet unter Demenz. Wie seine Mutter und sein Bruder hat ihn Alzheimer befallen. Für ihn ist das eine Tragödie. Für Fußball-Deutschland ist es schade und sicherlich auch berichtenswert. Unwürdig aber ist der Umgang mit seiner Causa, so wie das öffentlich-rechtliche ZDF  sein Buch und die weiterführende Berichterstattung im Fernsehprogramm promotet. Da geht es nicht um Aufklärung oder aufrechtes Mitleid. Sondern um Quote und Auflage. Billiger Kommerz, sonst nichts.

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