Fitch hat gerade die Griechen von CCC auf C herabgestuft. Gleichzeitig wurde Island von BB+ auf BBB- heraufgestuft. Was sagt uns dass: Wären die Griechen schon vor zwei Jahren pleite gegangen, hätten sie das Schlimmste schon hinter sich. So haben wir es vor uns. 

Die Isländer haben alles anders gemacht. Banken wurden nicht gerettet. Auslandsschulden nicht beglichen.  Der Standard zeigt aber auch die Unterschiede auf, die uns und vor allem den Griechen die Augen öffnen sollte:

Mit anderen Worten: Eine Katastrophe griechischen Ausmaßes. Die allerdings, wie Beobachter jetzt anmerken, von den Isländern ganz anders gelöst wurde als dies die Eurogruppe in Griechenland versucht. Allerdings sind die beiden Staatsschuldenkrisen nur bedingt vergleichbar. Denn Island hatte eine eigene Währung, deren drastische Abwertung das Land sofort wieder konkurrenzfähig machte. Und die Probleme waren ausschließlich durch die abenteuerliche Geschäftspolitik der drei großen Banken des mit 300.000 Einwohnern relativ kleinen Landes entstanden.

Die Konsequenz ist einfach: Kredite an die Griechen nur gegen Austritt aus dem Euro. So werden sie wettbewerbsfähig und wir haben kein Loch mehr im Fass.

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