2011 hat der Staat soviel eingenommen wie nie zuvor. Das reicht ihm nicht. Er will noch mehr. Bei den Menschen “kommt”  der Aufschwung nicht an, weil die möglichen Einkommenszuwächse von der kalten Progression und der Sozialversicherung aufgefressen werden. Dabei ist in den vergangenen zwei Jahren nicht viel mehr passiert, als dass die Unternehmen zwischenzeitlich stillgelegte Produktionskapazitäten wieder in Betrieb genommen haben. Die meisten Probleme sind nach wie vor ungelöst. Und beim Versuch die ertrinkenden Griechen, Italiener und/oder Spanier in´s Boot zu ziehen, fallen wir ziemlich sicher auch noch ins eiskalte Wasser. Die Inflation ist längst da: Die Zinsen sind niedriger als die Preissteigerung: Vermögen wird vernichtet.

Deutschland ist und bleibt auchh im Jahre drei der vermeintlichen bürgerlichen Revolution vollständig überreguliert. Im Gegenteil: Der Wahnsinn nimmt alltäglich zu. Das kann man bei Petitessen wie dem Wechselkennzeichen für Automobile erkennen: Statt wie in der Schweiz pro Nummernschild Steuern und Versicherung zu bezahlen, macht der deutsche Staat die Regelung so kompliziert, dass der Automobilist mit zwei Nummernschildern an zwei Fahrzeugen besser fährt, obwohl er doch nur eines gleichzeitig bewegen kann.

Na gut: Die Hartz IV Reformen haben genau das gebracht, was sie sollten. Sie haben ein paar minderbemittelte vor ihrem Flachbildschirm hervor gezerrt und dazu gezwungen, ein wenig zu arbeiten und so ein wenig zur gesamtgesellschaftlichen Wertschöpfung beigetragen. Diese von der Armutsindustrie vehement bekämpfte Reform ist ein wesentliches Indiz dafür, wie sehr in Deutschland der neue Wohlstand ausbrechen würde, wenn wir das Gemeinwesen wirklich mal reformieren würden.

Aber mittlerweile haben die wahren Profiteure des Wohlfahrtsstaates wieder die Oberhand in der öffentlichen Meinung: Die Gewerkschaften, die mit ihren Arbeitslosenbildungseinrichtungen Milliarden umsetzen, die paritätischen Wohlfahrtsverbände, die ohne vermeintliche Armut selbst arbeitslos würden und die Menschen, die vom vorsorgenden Sozialstaat in ihren Amtsstuben träumen und Kinder in Pflegefamilien geben, in denen die “Eltern” drogenabhängig” sind und das unglückliche Mündel seinem Leben mit Methadon ein Ende setzt. Charles Dickens hätte es nicht besser beschreiben können.

Es ist noch nicht lange her, da galt Deutschland als der kranke Mann Europas und die Briten und Iren hatten zwanzig Jahre lang höhere Wachstumsraten und vergleichbare Steuerquoten bei niedrigeren Sätzen. Da werden sie schneller wieder hin kommen, als wir gucken können. Weil sie jetzt schon die richtige Politik machen während Ursula von der Leyen Schulden dafür macht, dass sie ihre Vision vom Gender mainstream all denen aufoktroiert, die den gar nicht wollen.

Es braucht nicht mehr lange, dann werden auch uns die Rating-Agenturen ins Visier nehmen und den Anlegern so klar machen, dass Deutschland völlig überschuldet ist. Und solange träumen Merkel und Co davon, dass es Deutschland gut geht.

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