Wenn die Meute sich einmal festbeißt, wird man sie nicht mehr los. Die Wulffsche Staatsaffäre, bei der mittlerweile über die Herkunft der Präsidenten-Gattin in Pretty-Woman Manier debattiert wird, zieht weite Kreise. Carsten Maschmeyer, Ex-Chef eines Strukturvertriebs hat nicht nur 1998 eine Wahlanzeige für Gerhard Schröder “Ein Niedersachse muss Kanzler werden” bezahlt, dem er auch die Rechte für seine Memoiren abkaufte. Er betätigt sich auch sonst im Verlagsgeschäft und hat Werbeanzeigen für Wulffs Buch von dem ungefragt bezahlt. Der Präsident himself hat derweil zugegeben, dass er in den Sommerferien regelmässig die Ferienhäuser bekannter Unternehmer genutzt hat, ohne dafür zu bezahlen.
Nun weiß ich nicht, ob mir das den Mann symphatischer macht. Als Bundespräsident hielt ich ihn bis zu seiner Lindauer Rede ohnehin für eine Fehlbesetzung. Dort fasste er vor Nobelpreisträgern den Mut und kritisierte das Rettungsestablishment. Fiel er da in Ungnade?






2 comments
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21. December 2011 at 15:02
apex
Naja, man kann auf jeden Fall inzwischen ausschließen, daß er soviel Mut entwickelt, ein “Rettung”sgesetz nicht zu unterzeichnen. Was übrigens bei seinem Vorgänger auch nicht undenkbar gewesen wäre-
apex
27. December 2011 at 23:09
letter of recommendation
lol