Unter diesem Titel hat F.A. von Hayek ein ganzes Buch geschrieben. In der Staatsschuldenkrise ist die Anmaßung von Wissen oberstes Handlungsprinzip der Politik. Wie sehr das offenbar wird, hat Robin Alexander eindrucksvoll bei der Welt geschrieben: Die herrschende Klasse ist mit ihrem Latein am Ende. 

Im Anfang stand die Illusion, dass die Politik das ökonomische Gesetz mit viel frisch gedrucktem Geld aushebeln wollte. Am Ende setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Geschwindigkeit der Druckerpresse dafür nicht ausreicht.

Dabei verfängt sich die Politik bei der vermeintlichen Legitimation in Widersprüchen, weil sie nicht in der Lage ist, ihren orientierungslosen Zickzack-Kurs zu erklären.

Die entscheidende Funktion des Marktes ist die Aggregation abstrakten Wissens. Würden die Auguren und Berichterstatter dieses Wissen kennen, so wären sie nicht Auguren oder Marktteilnehmer sondern reich. Diese entscheidende Funktion ist seit 2007 negiert und geleugnet worden. Die Gesetze des Wettbewerbs sind erstmals offen 2007 gebrochen worden, als man die amerikanische Investmentbank Bear Stearns mit 30 Mrd. $ durch die FED retten ließ. Die Büchse der Pandorra war geöffnet. Und die kriegt man jetzt nicht mehr zu.

Erst wenn der Staat sein Scheitern eingesteht und nicht länger versucht, mit der Druckerpresse gegen die Wirklichkeit anzugehen, werden “die Märkte” sich beruhigen. Erst wenn Obama, Merkel und Sarkozy sich und uns eingestehen, dass sie nie konnten, was sie behaupteten und nicht wissen konnten, was sie sagten, wird die Krise ein Ende haben. Je länger sie

 

 

 

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