Das wäre was. Die Weltgemeinschaft könnte gleich noch einen zweiten Potentaten loswerden. Weil offensichtlich bewiesen ist, dass der friedliebende iranische Präsident 3 Mrd. $ veruntreut hat, droht er mit Selbstmord. Achmadschenidschad folgt Gaddafi, das wäre doch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Das Institut für Islamfragen meldet unter Berufung auf Arabic.cnn und eine kuweitische Zeitung, dass insgesamt 341  “religiöse Autoritäten” in irgendwelche Kassen gegriffen haben. Dass die Veruntreuung in Dollar gemessen wird, liegt an der Inflation, der die Landeswährung unterliegt. Und Fremdwährungen sind bei einer möglichen Flucht ja auch von Vorteil, auch wenn es unwahrscheinlich erscheint, dass ausgerechnet die USA die Mullahs samt ihrer schwer verdaulichen Marionette aufnehmen würden. Aber auch die Saudis hätten wohl wenig Neigung, Asyl zu gewähren. Wie gut dass es Hugo Chavez gibt, der die Milliarden außerdem noch dringend gebrauchen kann.

Die Bewunderer der islamischen Demokratie können daraus jedenfalls lernen, dass es sich bei den Diktatoren um ganz gewöhnliche Verbrecher handelt.

About these ads