Diesmal ist der Moderator mit einer deutschen Politikwissenschaftlerin Beate Neumann von der Universität Ramallah verbunden. Und die erklärt, Abbas habe keine andere Wahl. Seit 1993 hätten die Palistinenser bereitwillig verhandelt und die Israelis gesiedelte. Die Amerikaner seien parteiisch und nur die UN könnten dem gegründeten Staat dienen. Der Skandal liegt darin, dass der Moderator nicht widerspricht.

Denn seit 1993 sind unzählige palästinensische Terroranschläge verursacht worden und Raketen auf Israel niedergegangen. Viele Tote und Verletzte sind zu verklagen. Bis zur Sicherung der Grenzanlagen wusste niemand, wenn er sein Kind in einen Linienbus setzte, ob es am Nachmittag heil wieder zurück kam, weil all zu oft palästinensische Attentäter den Bus mit Frauen und Kindern in die Luft sprengen könnte, um Angst und Schrecken zu verbreiten.

Trotzdem haben die Israelis einseitig Vorleistungen erbracht. Sie haben den Gaza-Streifen 2006 geräumt. Als Dank wird von dort aus alltäglich eine Raketensalve auf Israel abgefeuert und die Hamas, die die Attentäter mindestens gewähren lässt, verneint das Existenzrecht Israels. Die Hamas ist auch eigentlich die gewählte Regierung der Region, denn der allseits berühmte Palästinenserpräsident wurde bei der letzten Wahl abgewählt.

Die einseitige Berichterstattung verändert schleichend die öffentliche Meinung und unterminiert die Existenz Israels, des einzigen freiheitlichen Rechtsstaats in der Region.

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