Der Papst ist wieder auf dem Weg nach Hause und die Kommentatoren jaulen, jammern und lamentieren, weil der Papst ja nichts für die Ökumene getan habe. Das ist schon schlimm, schließlich stehen Protestanten und Katholiken kurz davor, sich den Krieg zu erklären. Gerüchten nach wird ein neuer Fenstersturz geplant und dann Gnade uns Gott.

Was soll dieses Gefasel? Die Ökumene ist völlig überflüssig und ich kann irgendwie auch verstehen, wenn der Papst nicht mit Frau Käßmann zusammen den Messwein trinken will. Und die Protestanten? Die wollten doch den Papst loswerden und haben es nun geschafft. Und jetzt wollen sie auf Teufel komm raus wieder mit ihm zusammenarbeiten? Ich begreife diese Leute nicht. Es sei denn, es geht um das hier: Der Papst soll sich endlich Käßmannisieren, damit er sich von irgendwem scheiden lassen kann und auch sonst total modern dasteht. Oder nicht?

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