Das freundliche Regime im Iran, das gerade auch unbehelligt von der Deutschen Anti-AKW-Bewegung die Nukleartechnologie erforscht, hat unserer Bundeskanzlerin die kalte Schulter gezeigt. Ihr frisch getaufter und gebrauchter Airbus A340 musste drei Stunden vor dem iranischen Luftraum seine Kreise drehen, bis man ihn doch noch passieren ließ. Wäre Angela Merkel wie Tony Blair und James Cameron Linie, also mit der Lufthansa geflogen, wär´ ihr das nicht passiert.

1 Mrd. € hat sich die Bundesregierung die Modernisierung ihrer Flotte kosten lassen, die immer bevor sie ihren Dienst antritt, die erste mindestens 5.000 € teure Flugstunde hinter sich hat, weil die Flugbereitschaft des Bundesministers der Verteidigung nach wie vor am ehemaligen Regierungsflughafen in Köln-Bonn stationiert ist, obwohl die Regierung dort seit mehr als 10 Jahren nicht mehr sitzt.

In Großbritannien fliegt selbst die Queen British Airways. Der ungefähr letzte Fluggast an Bord einer Britischen Militärmaschine war die gerade verblichene Prinzessin Diana, die kurzerhand vom Ex-Mann über den Kanal geflogen wurde.

In Deutschland dagegen wollten selbst die grünen Minister Künast und Trittin sich zu ihrem Regierungsairbus zusätzlich noch eine Challenger hinterherfliegen lassen, um in Südamerika die kurzen Strecken komfortabler zu bewältigen. Erst als die Medien davon Wind bekamen, kehrte das Flugzeug über dem Atlantik um.

Und wenn die Kanzlerin mit Bett und 50 Journalisten reisen will, dann kann sie entsprechendes Fluggerät ganz einfach  für ein paar Euro die Flugstunde mieten und muss auch nur die Zeit bezahlen, die sie in der Luft ist.

Die vier Airbusse in Schwarz-Rot-Gold und ihre kleineren “Geschwister” sind aber nur ein Beispiel dafür, wie weit die politische Klasse mittlerweile vom Erdboden der Tatsachen entfernt ist und wie sehr ihr Gehör durch das Panzerglas ihrer Dienstlimo abgeschottet ist.

Leute, hört die Signale.

 

About these ads