Während Griechenland trotz milliardenschwerem Rettungsschirm noch immer kurz vor der Pleite steht und eine Umschuldung plötzlich auch von denen in Betracht gezogen wird, die vor einem Jahr davon absolut nichts hören wollten, rappelt sich ein anderes Land gerade wieder auf. Island hat nach dem Bankencrash seine Währung abgewertet und nutzt diesen Umstand nun als touristischen Standortvorteil. Länder ohne eigene Währung sind zu diesem Schritt nicht mehr in der Lage und so kommt es in Griechenland zu regelmäßigen Ausschreitungen, in Spanien zur Besetzung von öffentlichen Plätzen und die Portugiesen scheinen einfach zu resignieren. Island macht stattdessen Werbung und lockt mit günstigen Preisen für Übernachtungen.
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2 comments
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31. May 2011 at 16:02
matt
Also staatliche Enteignung von Inhabern isländischer Kronen und Subventionierung von Hotelbesitzern.
Hmm, Bevorzugung von Hotelbesitzern …
kommt mir irgendwie bekannt vor *g*
Eine sehr “liberales” Verhalten von Island.
31. May 2011 at 23:51
christianhannover
wieso? die blase ist geplatzt, jetzt wird wieder wohlstand in form der tourismusdevisen generiert.