Die Wahlbeteiligung lag bei 53%. In´s Parlament schafften es SPD (20,29% a l l e r  Wahlberechtigten), Grüne (12,03), CDU (10,65), Linke (3.07) und BIW (1.9 wegen einer Bremer Sonderregelung). Addiert man die FDP Wähler (1.37) und sonstige (3.6), die zusammen mit den Nichtwählern 52% der Wahlberechtigten ergeben. Von strahlenden Wahlsiegern zu sprechen, sollte sich also eigentlich verbieten. Wahrscheinlich war gerade das konservativ-kleinbürgerliche Lager einfach zuhause geblieben (wie schon in NRW). 

Das Bürgertum fühlt sich durch die CDU nicht mehr vertreten, die nur die bessere grün angestrichene Sozialdemokratie sein will. Da wählt man lieber gleich das Original oder bleibt wegen Auswegslosigkeit zu Hause.

Die FDP hat gerade unter Beweis gestellt, dass sie nicht einmal in der Lage ist, ihre Wahlversprechen umzusetzen. Von mangelndem Vorsatz kann man kaum sprechen. Von Dilletantismus schon.

Anders gesagt: Eine rechtstaatliche Partei, die gegen Rettungsschirm und Energiewende eintreten würde und deren Führungspersonal deutlich macht, dass sie dies an der Regierung auch durchsetzt, wäre allemal zweistellig. Das sollten sich Merkel und Rösler mal durch den Kopf gehen lassen.

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