Fatah und Hamas sind wie Pest und Cholera. Die einen sind korrupt und beuten das eigene Volk schonungslos aus, indem sie die Fördermittel von USA, UN und EU gerne auf die eigenen Konten umleiten, während die Landsleute seit 60 Jahren in “Flüchtlingslagern” geboren werden und vegetieren. Die anderen bekommen zwar keine Subventionen, haben aber in dem syrischen Völkermörder Assad und dem Iran verlässliche Freunde, die mit Geld und Waffen helfen, wenn es um den Kampf gegen Israel geht. 

Wie hier oft geschrieben meine ich: Zwei Staaten sind auch keine Lösung. Voraussetzung für einen dauerhaften Frieden ist nicht ein palästinensischer Staat sondern die Bereitschaft der in Gaza, im Westjordanland, im Libanon und Jordanien lebenden Araber, das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Davon sind wir weit entfernt.

Denn in der Region wird es nur dann Frieden geben, wenn die Araber ausserhalb Israels mit dem Land so zusammenleben wie die innerhalb des Staates, wo sie als Staatsbürger über alle Rechte verfügen. Handel und Wandel statt Terror.

Dann relativiert sich auch die Frage der Siedlungen in den ehemaligen Staatsgebieten Jordaniens und Ägyptens, die diese Länder nur deshalb abgetreten haben, um nicht länger für das “Palästinenser-Problem” haftbar gemacht zu werden. Denn wenn man davon etwas hat, dass man miteinander lebt und voneinander etwas hat, sind jüdische Siedler in einem Palästinensischen  Staat nichts anderes wie die Elsässer in Frankreich. Eine Minderheit.

Wenn die UN sich versteigt und im Herbst tatsächlich die Hamas/Fatah-Allianz als Staat anerkennt, reiht sich ein weiteres Versagen an die, die wir schon kennen.

Da bleibt nur die Hoffnung, dass die Menschen in Ramallah und Gaza City sich ebenso freisprechen von ihren Potentaten und die Korrupten und die Kriminellen in die Wüste jagen. Ob Negev oder Sinai ist dann auch egal.

About these ads