Aus dem Spiegel Online Liveticker zu Libyen:
“[03.11 Uhr] Die Deutschen unterstützen den in Libyen stattfindenden Einsatz gegen Gaddafi. Nach einer Emnid-Umfrage für die “Bild am Sonntag” finden 62 Prozent diesen Schritt richtig, 31 Prozent sind gegen die militärische Intervention. Gleichzeitig sind 65 Prozent der Bundesbürger dagegen, dass sich die Bundeswehr an den Angriffen beteiligt. 29 Prozent sprechen sich dafür aus, dass auch Deutschland Truppen entsendet. Emnid befragte den Angaben zufolge am 18. März 2011 insgesamt 501 Personen.”
Was soll davon noch zu halten sein?






3 comments
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20. March 2011 at 12:37
boxi
das die deutschen noch immer keinen sicheren umgang mit ihrem militär gefunden haben.
vermutlich ist das aber auch ganz normal, die nötigen diskurse wurden schließlich jahrzehnte lang nicht geführt, sollten nicht geführt werden.
oder es sagt aus: wir unterstützen das, wollen aber für nichts verantwortung tragen bzw. keine eigenen verluste riskieren.
oder es ist… eigentlich ist es ja richtig, aber in “tausend” anderen ländern greifen wir ja auch nicht ein(obwohl die lage nicht besser ist), wieso also hier…
20. March 2011 at 17:46
Alreech
wieso, das ganz normale gesunde deutsche Volksempfinden.
UNO olé olé olé, aber ihr Leben sollen doch bitte die Soldaten anderer Länder riskieren:
Das sichert auch Deutschlands moralische Überlegenheit, wenn es bei dem Militäreinsatz zu Toten und Verletzten unter der Zivilbevölkerung kommt.
21. March 2011 at 01:14
Christian S.
Das ist ganz einfach. Man will die gute alte Scheckbuch-Politik von Kohl und Genscher wieder haben. Westerwelle hat die Marschrichtung ja vorgegeben: “Keine *deutschen* Soldaten für Libyen.”
Ich bin für den Einsatz und für den Einsatz der Bundeswehr, und muss mich dafür als Kriegstreiber und Faschist bezeichnen lassen. Vgl. http://rotstehtunsgut.de/2011/03/18/bundestag-deutsche-ausenpolitik-kann-man-vergessen/
Aber da muss man drüber stehen.