Über Tote soll bekanntlich nichts Schlechtes gesagt werden, aber der unglaublich erfolgreiche (natürlich schwedische) Krimiautor Stieg Larsson wurde mir mit jeder Minute der Verfilmung seines unglaublich erfolgreichen Buches unsympathischer. Der Plot lässt sich leicht zusammenfassen:

Journalist einer linken und damit unabhängigen Zeitung wird von einem Waffenschmuggler, Drogenfinanzier und Finanzjongleur hereingelegt und darum entlassen. Ein alternder Großkapitalist, in dessen Familie zahlreiche Nazis sind, beauftragt den Journalisten, ein vor Jahren verschwundenes Mädchen zu finden. Dazwischen, gibt es viel Sex, Bibelzitate und andere Nebensächlichkeiten. Dann bringt der Journalist einen perversen Serienkiller- Nazi-Rassisten mit Bibeltick aus besagter Kapitalistenfamilie zur Strecke, findet das verschollene Mädchen und veröffentlicht doch noch die Geschichte über den Waffenschmuggler, Drogenfinanzier und Finanzjongleur vom Anfang. Bei der Rückkehr des Journalisten stimmt die versammelte Redaktions-Mannschaft die Internationale an.

Wer jetzt glaubt, die Zusammenfassung diese Agitprop im Gewande eines Krimis sei etwas übertrieben, wird sich wundern, wenn er sich den Zweiteiler ansehen sollte – die Zusammenfassung stimmt haargenau und lässt nichts aus. Und wer hat die zum Leben erweckten Wahnwelten aus Schuldgefühlen und sozialistischer Ideologie des Stieg Larsson  bezahlt? Die Opfer der GEZ.

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