Im Unternehmen bestimmt der Eigentümer, wer es führt. Das ist sein höchstes Recht. In vielen Firmen sind Frauen in Führungspositionen längst eine Selbstverständlichkeit. Das gilt insbesondere für die Millionen kleinen und mittelständischen Unternehmen, die hauptsächlich die Wirtschaftsleistung dieser Republik darstellen. Für die Handvoll DAX-Konzerne, über die dagegen berichtet wird, gilt das wohl leider nicht. Und das kann viele Gründe haben, die die Mutter der Nation nicht interessieren.
Deshalb soll jetzt eine Frauenquote für Vorstände und wahrscheinlich auch Aufsichtsräte und Geschäftsführer eingeführt werden. Das wird natürlich zunächst ein bürokratisches Monster. Zum zweiten führt es dazu, dass Frauen für Positionen ausgewählt werden, die sonst nicht dorthin gelangt werden. Was passiert, wenn diese Frauen falsche Entscheidungen treffen und das Unternehmen deshalb Verluste macht. Das soll selbst Frauen passieren…
Darüber hinaus werden vergleichbar qualifizierte Männer diskriminiert. Sie ziehen den Kürzeren, nur weil sie Männer sind.
Zuletzt werden die Unternehmen schlicht enteignet, weil Frau von der Leyen in die Verfügungsmacht eingreift. Genausogut könnte sie beschließen, dass 50% aller Unternehmenslenker ein CDU-Parteibuch haben.
So einfach ist das.






2 comments
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30. January 2011 at 20:13
Alreech
naja, die Chance das Quotenfrauen in Positionen kommen in denen sie wirklich etwas zu entscheiden haben dürfte gering sein…
28. February 2011 at 17:06
Andreas Moser
Wenn man Gleichbehandlung durch Quoten durchsetzen möchte, warum dann nicht in ALLEN Berufen? Warum keine Quoten für Frauen in Schlachthöfen, bei der Müllabfuhr und der Infanterie? Warum nicht in Bergwerken und auf Fischkuttern?
Solange ich diese Forderungen nicht vernehme, weiss ich, dass es nicht um Gleichberechtigung, sondern um einen Kickstart fuer die Karriere geht: http://andreasmoser.wordpress.com/2011/01/31/frauenquoten-warum-nur-in-vorstanden-und-parlamenten/