Während im Magreb das nächste Volk um seine Freiheit kämpft, diskutieren wir über den Freiherrn von Guttenberg oder wahlweise die Frau des ehemaligen Berliner Finanzsenators. Das ist Medienversagen  – komplett.

Als ich heute abend um sechs vor dem CNN-Monitor im Fitness-Studio auf den Drahtesel stieg, war ich fasziniert von den Nachrichten, die aus Ägypten zu verfolgen waren. Der Sender spielte Youtube-Videos ein, die die Demonstranten wohl selbst gedreht hatten, per Telefon und Skype meldeten sich ägyptische Journalisten zu Wort, um über die Entwicklung zu berichten. Hierzulande herrscht dagegen Grabesstille.

Update: Nachdem es mittlerweile Tote gegeben hat (schon wieder wird Tränengas als eine Ursache angegeben), erscheint die Geschichte langsam unter “ferner liefen”…

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