Die Freunde der offenen Gesellschaft wünschen allen Lesern ein der entsprechenden religiösen Neigung entsprechendes Wohlgefallen und allzeit eine Spur Sand unter den Füssen. Dieses Video habe ich dafür aus verschiedenen Gründen ausgewählt.Was hier in einer amerikanischen Shopping-Mall veranstaltet wurde, hat in nicht einmal sechs Wochen über 25 Millionen Zuschauer erreicht. Es steht nicht nur für die offensichtliche Freude der Sänger sondern  ist auch Beweis dafür, dass öffentlich-rechtliche Kulturförderung die Hochkultur in ihren Tempeln verbarrikadiert, statt sie hinaus auf die Strasse zu treiben, um für ihre schöne Sache zu werben.

Von einem der hochsubventionierten Orchester des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die einen Milliarden-Aufwand verschlingen ist nicht bekannt, dass sie zusammen oder alleine über´s Jahr eine vergleichbare Hörer- oder Zuschauerschar erreichen würden.

Der mangelnde wirtschaftliche Druck macht träge und generiert einen Anspruch auf Rundumversorgung  auch in den städtischen Opernhäusern und Bühnen, der den Künstler von seinem Publikum entfernt. Niemand muss in´s Theater oder Konzerthaus gehen, damit die dort Auftretenden ihr Auskommen haben.

Die Menge der Klicks bedeuten auch das Ende der Legitimation des öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührenfunks. 25 Millionen Zuschauer sind mehr als man für die Grundversorgung mit Kultur bräuchte und beweisen, dass es einfachere, billigere und bessere Wege gibt, auch klassische Musik, Jazz und Minderheitenprogramme zu finanzieren.

Auch hier erweist sich die Zwangsgebühr und Subvention als Hindernis. Denn sie verhindert wirksam die Entwicklung und die Entstehung von neuen, besseren und preiswerteren Formen und Arten von Kultur.

Frohe Weihnachten

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