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Es sieht ganz so aus.

Vor einigen Wochen war bereits klar geworden, dass dunkle Mächte den größten Bananenrepublik-Führer aller Zeiten auf seine alten Tage in ihre Gewalt gebracht haben. Jetzt zeigt sich, wie weit der Zersetzungsprozess schon fortgeschritten ist. Was wird nun aus dem sozialistischen Paradies mit dem weltbesten Gesundheitssystem, diesem palmenbewachsenen Bollwerk gegen Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und all die anderen Scheußlichkeiten, mit denen USIsrael den Weltfrieden bedroht?

Die deutschen GenossInnen, die bereits so mutig für das Recht der Hamas auf  Terror und Gewaltherrschaft eingetreten sind, dürfen in dieser Stunde der Not Kuba nicht im Stich lassen. Es muss dringend eine Hilfsflotte her. Die Kubaner wird das kapitalistische Ausbeutersystem nach Jahren des Überflusses und der Sorglosigkeit im sozialistischen Utopia besonders hart treffen. Michael Moore soll bereits angeboten haben, diese neue antiimperialistische Heldentat mit einem Filmteam zu begleiten. Arbeitstitel: Psycho – Sailing for Socialism.

Vor kurzem hieß es in einer Schlagzeile, dass das Vertrauen in die Bundesbank immer weiter sinkt. Die Hörigkeit gegenüber politischen Organen während der Sarrazin-Krise war aber nur Teil eines Puzzles, das damit beginnt, dass der Chef der Bundesbank genauso aussieht, wie ein bekannter Mafiaboss.

So einfach ist das. Patricia Schäfer mischt in einer ihrer letzen ZDF-Morgenmagazin-Moderationen fröhlich den Nahrungsmittelmangel und die Griechenlandkrise zusammen. Schuld sind – na klar – die Spekulanten. Jetzt wird die Frau London-Korrespondentin. Vielleicht hilft ihr das. Eleni Gabre-Madhin erzählt bei TED, wie sie den Hunger in Äthopien erfolgreich mit einer Warenterminbörse verhindert. Da kennen die Bauern schon den Preis für den Weizen, bevor sie ihn anbauen. Und vernichten ihn nicht wie früher, weil es zuviel davon gibt und der Preis ins bodenlose fällt. Read the rest of this entry »

Seit Chruschtschow in der UN-Vollversammlung mit dem Schuh auf den Tisch schlug, sollte allen Beobachtern klar sein: In der “Vollversammlung” sind die Diktatoren und Potentaten in der Mehrheit. Und Machmut Achmadschenidschad (oder wie immer der sich schreibt) ist nur das skurillste Beispiel für all die Völkermörder und Verbrecher, die dort mit diplomatischern Immunität große Reden schwingen. Das Völkerrecht schützt die Völkermörder vor der Verfolgung durch das eigene Volk.

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Als der Messias (“Yes we can”) amerikanischer Präsident wurde, bekam er gleich den Friedensnobelpreis. Wohl  kaum zu recht. Jetzt rückt Bob – Watergate – Woodword ihm zu Leibe. Während die FAZ noch rätselt, warum sein Wirtschafts- und Finanzteam sich in Auslösung befindet, beschreibt die Reporterlegende die strategielose Schlacht unter Obamas Militärberatern. Read the rest of this entry »

“This man is Sven Giegold, a German member of the European Parliament and a member of the left-wing Green party. Of course, you didn’t vote him in and you can’t vote him out, but he is one of the Strasbourg heavies controlling these new financial regulations. In other words, this left-wing German has more control over the fate of Britain’s financial services industry than any member of the British Government or the House of Commons.”

Eben noch der antikapitalistische Sprechautomat in den hiesigen Talkshows, jetzt macht er sich auf dem Euro-Ticket der Grünen daran, die europäische Wirtschaft unter Kontrolle zu bringen. Schön, dass seine Ergüsse jetzt wenigstens nicht mehr nur die deutschsprachigen Regionen Europas erreichen.

“Wir weinen ihnen keine Träne nach”, wird Kanzler Sigmar Gabriel, einst Pop-Beauftragter der Bebel-Erben, bei der Verabschiedung des letzten Zuges mit Abschiebehäftlingen am Berliner Hauptbahnhof sagen, die Hand stolz zum Winken erhoben. Bärbel Bohley ist tot, Rolf Henrich in Rente und Tass ermächtigt, zu erklären: Alles wird gut. Nur wer entschlossen handelt, verhindert einen neuen Sarrazin, schafft nach jedem Amoklauf immer wieder neues, verschärftes Waffenrecht, das alle künftigen verhindert, schützt Anleger, verhindert Finanzkrisen, Millionenprämien für Banker und schmutzige Speisegaststätten. Nur wer politisches Handeln unermüdlich simuliert, behält die Macht.

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Spiegel-TV hat herausgefunden, dass Islamisten Freiheitsfeinde sind.

Die solidarische Sozialversicherung ist eine Lüge. Sie suggeriert, dass der Arbeitgeber einen Beitrag zur Sozialversicherung des Arbeitnehmers leistet. Der einzige, der aber etwas leistet, ist der Arbeitnehmer. Denn auch der “Arbeitgeberbeitrag” wird von ihm erwirtschaftet. Wenn der “Zusatzbetrag” jetzt nicht vom “Arbeitgeber” mitgetragen wird, dann erscheint er lediglich in Gänze auf dem Lohnzettel. Und das erhöht vielleicht den Kostendruck. Read the rest of this entry »

Das FBI hat der Karikaturistin Molly Norris eine neue Identität verschafft und ihr eine neue Wohnung gegeben (via FAZ). Niemand weiß, wo sie lebt und wie sie jetzt heißt. Der einzige Unterschied zum Zeugenschutzprogramm: Sie muss ihre Rechnungen auch noch selbst bezahlen.Der einzige Grund: Sie hatte am 10. Mai eine Mohammed Karikatur veröffentlicht und dazu aufgefordert, dass jedermann am 20. Mai sich ein Bild vom Propheten mache. Mit dem Bleistift oder dem Tuschekasten. Der “Bin Laden des Internets” Anwar Al Aulaqi erließ darauf eine Fatwa und meinte, es gebe derzeit kein lohnenderes Ziel für einen Mordanschlag. Read the rest of this entry »

Nachdem ich am Fernsehabend den studentischen Nachwuchs bej Jauch an Fragen der Allgemeinbildung scheitern sah, beobachtete ich den Sternekoch Rach dabei, wie er dem Prekariat nicht nur Kochen sondern all das beibrachte, was zu “einer guten Kinderstube” gehört. Das RTL-Magazin “EXTRA” berichtete von zwei ganz alltäglich ausschauenden Türkinnen – ganz ohne Kopftuch – die von der Hölle ihrer Zwangsehe berichteten. Entsetzlich, dass eine von ihnen sich erst aus ihrer repressiven Umgebung lösen konnte, als der ihr zugesprochene Mann mit der eigenen Tochter genauso verfahren wollte. Und dann kam Gauck. Nicht allein. Als Sparringspartner hatte Beckmann ihm Peer Steinbrück beigegeben, was den Stichwortgeber eigentlich gänzlich überflüssig machte. Read the rest of this entry »

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere geneigte Leser noch an die empörten Aufschreie in unseren Qualitätsmedien angesichts des verliebten israelischen Arabers, der seiner Angebeteten vorgemacht hatte er sei ein Jude (und nicht verheiratet), um sie so zu einer Nacht der leidenschaftlichen Liebe zu verführen und der von den kaltherzigen Apartheidsisraelis wegen Vergewaltigung verurteilt wurde. Lila berichtete letztens über ein damals nur auf Hebräisch vorliegenden Artikel der Haaretz, der die Geschichte in einem anderen Licht erscheinen lässt. Jetzt gibt es den Artikel auch auf Englisch. “B”, die betroffene Frau, äußert sich folgendermaßen über die romantische Liebesnacht mit ihrem Romeo:

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Manchmal greift er mir wirklich daneben. Manchmal trifft er den Kern:

Weil es eine fundamentale Krise ist, in der sich die politische Klasse ohne Zweifel befindet (und es wird einem ganz schwummrig bei den gesellschaftspolitischen und intellektuellen Analogien, die sich einstellen, wenn man an die ersten zwanzig Jahre des letzten Jahrhunderts denkt), verstärkt noch durch ein verunsichertes journalistisches Milieu, das im Minutentakt seine Meinung ändert, liegt ohne Zweifel Read the rest of this entry »

Wenn das die Wähler wüssten. Nun wollen die Grünen den Zweitaktrollern an den Kragen. Und die Süddeutsche preist die neue Luftqualität in Peking, seit dort nur noch Elektroroller umherbrausen. Ein weiteres Beispiel für die Ökodiktatur, die Kapital vernichtet. Read the rest of this entry »

Schweden ist das Traumland eines jeden Linken. In dem skandinavischen Land sind Regierungen, die nicht aus Sozialdemokraten bestehen, ein Unikum, die Steuern sind hoch, der Staat kümmert sich um alles und jeden. Nils Reise berichtet bei Spiegel Online über die angeblich vorbildliche Intetgration von Einwanderern im Land von Pippi Langstrumpf und Karlsson vom Dach und versichert erleichtert, dass im schwedischen Reichstag noch die Political Correctness herrscht – anders als in den bekannten Nazi-Zentren Norwegen und Dänemark. Er lässt Integrationslotsen und die üblichen Vorzeigemigranten zu Wort kommen, jongliert mit Statistiken und warnt vor rechtspopulistischen Parteien. Read the rest of this entry »

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