Hätten die armen Schläger vom Herzfehler gewusst, sie hätten einfach ein wenig behutsamer zugeschlagen, damit Dominik Brunner sich nicht so sehr aufregt. Aber das hat der Mann ihnen einfach nicht gesagt. Weil er es selbst nicht wusste. In seinem Alltag spielte die Tatsache, dass er ein recht großes Herz hatte, offensichtlich keine Rolle. Und beim Arzt war er wohl auch nicht.

Die Relativisten der deutschen Presse denken offensichtlich nicht nach, über was sie wie schreiben. Brunner ist in der S-Bahn ein paar Kindern und Jugendlichen zur Hilfe geeilt, die am helligen Tag vor Publikum “abgezogen” werden sollten. Er hat die Polizei zur Hilfe gerufen und ist ausgestiegen. Als die jugendlichen Kriminellen ihm folgten, hat er sich verfolgt gefühlt. Offensichtlich waren sie weit genug entfernt, um zu warten, bis die Polizei eintraf und wären so seinem prophylaktischen Angriff mit Sicherheit entgangen, der sie nicht allzu schwer getroffen zu haben scheint.

Die Behauptung, Brunners Herzfehler sei schuld an seinem Tod und nicht die Schläge und Tritte in´s Gesicht, ist nicht einmal mehr obskur. Ohne die Gewalt der Mörder wäre er wohl heute noch am Leben und nicht in Solln auf dem Bahnsteig umgebracht worden.

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