Denn der Islam soll tabu sein. Die Schulbuchexpertin Gerdien Jonker findet, dass deutsche Schulbücher das falsche Bild von der Religion des Friedens zeichnen. Der 11. September sollte nach Ansicht von Jonker zum Beispiel nicht in die Rubrik Islam/Islamismus fallen:

“Man hätte die brennenden Türme auch in einen anderen Themenkomplex einordnen können, Kriege in der globalisierten Welt etwa.”

Hätte man, wenn die Terrorpiloten sich nicht enthaart und in Leichengewänder gekleidet hätten, um als islamische Shahids zu sterben. Es handelt sich um kein Klischee, sondern die traurige Wahrheit: Am 11. September haben islamische Eiferer im Namen ihres Gottes ein paar tausend Menschen ermordet. Um eine “Generation von muslimischen Schülern” nicht mit solchen “Schreckensbildern” bedrücken zu müssen, will Frau Jonker eine völlig neue Geschichtsschreibung in Schulbüchern etablieren. Wie die genau aussehen wird, ist noch nicht ganz klar – aber das Thema Islam wird sicherlich im Namen der “Kultursensibilität” gründlich umgeschrieben.

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