Wenn wir über Integration sprechen, müssen wir nicht nur über euch Deutsche sprechen, nicht nur darüber, ob ihr uns annehmt. Wir müssen vor allem über die neuen Deutschen reden, die hier leben: Ob die bereit sind, sich zu assimilieren, die Sprache zu lernen, Respekt zu haben.
(…)
So sehr, wie wir Einwanderer euch auf der Nase rumtanzen in eurem eigenen Land, da können wir uns nicht beschweren. Ist doch klar, dass wir Deutschland lieben. Wir ziehen euch die Transferleistungen aus den Taschen und haben trotzdem keinen Respekt vor euch Deutschen. Wir halten euch für Kartoffeln, für Opfer. So denken manche. Aber diese Haltung finde ich respektlos.






7 comments
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14. July 2010 at 06:02
Mr. Moe
Was hat das mit Sarrazin zu tun?
Was auch immer man von Bushido halten mag: er hat mehr Ahnung von Migrationsprozessen als die meisten Migrationsforscher sowie 99% der Journalisten der SZ und der ZEIT…
14. July 2010 at 11:06
Christian S.
Bushido macht wohl eher den Buschkowsky. Ein Rassist ist Bushido jedenfalls nicht, Sarrazin hingegen schon.
14. July 2010 at 11:36
Respekt, Bushido! | Rot steht uns gut
[...] (via) 0 Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in 1. Politik und Wirtschaft und getagged Deutschland, Integration. Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. « Immer wieder Gaza [...]
14. July 2010 at 15:33
g3ro
Nee. Sarrazin ist natürlich kein Rassist. Nur weil er auf Unterschiede zwischen Kulturen hinweist?
Aber das wurde wohl schon ausreichend diskutiert…
14. July 2010 at 19:43
lalibertine
Ob einem Sarrazin oder Koch die Forderung nach Assimilierung und die Feststellung, dass Einwanderer den Deutschen auf der Nase herumtanzen und Transfersleistungen aus der Tasche ziehen durchgegangen bzw. auch noch Applaus von links erklungen wäre, wage ich zu bezweifeln.
Ich für meinen Teil pflege bei Aussagen von solcher Pauschalität zu widersprechen.
Apropos Integration:

15. July 2010 at 10:50
Mr. Moe
@lalibertine:
Auch wenn ich mich nicht angesprochen fühle, da ich nicht von “links” applaudiere: ich lese Bushido eher so, dass er begreift, dass Integration eben nicht nur, aber auch und vor allem etwas ist, wozu Migranten selbst bereit sein müssen. Und was gegen Assimilation spricht, habe ich ohnehin noch nie verstanden: wenn Migranten das Gleiche verdienen wie “Ur-Deutsche” – nichts anderes ist Assimilation. Und hierfür, also nicht zuletzt: im eigenen Interesse, ist es nun einmal in den allermeisten Fällen erforderlich, die Sprache des Aufnahmelandes zu beherrschen.
15. July 2010 at 20:43
lalibertine
@Mr. Moe: Du warst mit “links” natürlich nicht gemeint.
Bushidos Ansage an seine Community ist auch nicht unbedingt falsch. Er hat allerdings Worte gewählt, die anderen Leuten massiv übel genommen werden würden.
Offenbar geht es in den Debatten um Rassismus/Integration/Migration etc. oftmals eher um den Botschafter als um die Botschaft.
Mein Anliegen war demnach ein kommunikationswissenschaftliches
Ich habe schon einige sehr sarrazineske Menschen mit Migrationshintergrund kennengelernt. Einer meinte mal ganz offen: Ich kann sagen, was ihr Deutschen euch nicht zu sagen traut, weil ihr sonst Angst haben müsst, dass man euch Rassisten nennt.
Der war übrigens Araber.